Alaksandr Bialacki, białoruski obrońca praw człowieka, w czasie spotkania w klubie "Grawitacja" w Warszawie, 14 stycznia 2011 roku.
Begegnung mit dem Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski
Filmvorführung und Diskussion
Stimme der Freiheit aus Belarus
Belarus gilt heute als eines der repressivsten Regime Europas: unabhängige Medien werden unterdrückt, friedliche Proteste brutal niedergeschlagen, Kritiker*innen verfolgt und inhaftiert.
Ales Bialiatski (geb. 1962) ist Mitbegründer und Vorsitzender des Menschenrechtszentrums Viasna. Im Juli 2021 wurde er verhaftet und nach internationalem Druck erst im Dezember 2025 freigelassen. Für seinen unermüdlichen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wurde er 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Viasna spielt zudem eine zentrale Rolle in der „International Accountability Platform for Belarus“, die für ihre Dokumentationsarbeit zu Menschenrechtsverletzungen in Belarus 2024 den Menschenrechtspreis der Universität Graz erhalten hat.
Zu Beginn der Veranstaltung wird der neue Film „BIALIATSKI“ gezeigt, der von den Drehbuchautor*innen Alexandrina Glagoljewa und Yury Butsko vorgestellt wird.
Im Anschluss diskutiert Wolfgang Benedek mit Ales Bialiatski über die aktuelle Situation in Belarus, die Lage politischer Gefangener und die Perspektiven für demokratischen Wandel.
Die Veranstaltung findet auf Belarussisch statt und wird ins Deutsche gedolmetscht.
Eine Kooperation von Europäisches Forschungs- und Trainingszentrum für Menschenrechte und Demokratie, Graz Museum, Botschaft des Volkes von Belarus in Österreich, Fachbereich „Global Governance“ des Instituts für Rechtswissenschaftliche Grundlagen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und Institut für Slawistik der Universität Graz.
