Illutration: Andrés Sandoval
Letzte Führung: In Grazer Gärten und Innenhöfen
Sonntagsführung
An diesem Sonntag um 15 Uhr gibt es die letzte Gelegenheit, an einer Führung durch die Ausstellung In Grazer Gärten und Innenhöfen teilzunehmen.
Vorgärten, Innenhöfe, Heimgärten und Gemeinschaftsgärten bieten Erholungsraum, Platz für wachsende Biodiversität und für neue oder wiederkehrende Konzepte des städtischen Anbaus. Sie können sich positiv auf die Gesundheit und Psyche der Stadtbewohner*innen auswirken und sogar die Wahl der Fortbewegungsmittel beeinflussen.
Die Relevanz von Grünräumen in urbanen Strukturen wird mit voranschreitender Industrialisierung im 19. Jahrhunderts erkannt. Im Zuge der Grazer Stadterweiterung werden Grünräume in den Stadtraum miteingeplant. Die Grazer Vorgärten und grünen Innenhöfe entstehen. Noch heute wirken sich diese Entwicklungen positiv auf die Stadt aus. Deshalb setzen sich gegenwärtig viele aktive Bürger*innen für den Erhalt, Schutz und die Erweiterung der Grünräume ein. Die große Nachfrage bezüglich Grünflächen muss jedoch mit fortschreitender Flächenversiegelung konkurrieren.
Die urbanen Grünräume dienen den nicht-menschlichen Bewohner*innen in ihrer Vernetzung als Bewegungsrouten. Vielfältig gestaltete Gärten und Innenhöfe können dazu beitragen, dieses Netz zu vervollständigen. In der bewussten Wahrnehmung und Wertschätzung sensibler urbaner Grünflächen können Stadtbewohner*innen auf lokaler Ebene mit natürlichen Lebensräumen in Beziehung treten. Sie können im Kulturraum „Garten“ die Wechselwirkung von Natur und Mensch erleben sowie das dynamische Projekt „Stadt“ mitgestalten und dem globalen Klimawandel entgegentreten.
Termine
Sonderführung: Lager Liebenau. Ausgraben und Erinnern
Sonderführung zu den Europäischen Tagen der Archäologie
Ausstellungseröffnung: Morgen war alles besser. Im Graz der 70er
Eröffnung
Stolperstein-Verlegung für 15 jüdische Schülerinnen des Franz-Ferdinand-Oberlyzeums
Eine Kooperation mit dem Verein für Gedenkkultur und dem BG/BRG Seebacher
