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Graz Museum Sackstraße | Mo, 02.08.2021 | 18.30 Uhr Veranstaltung

Kinder entwerfen – Visionen 2050

Diskursfestival

Das Jahr 2050 gehört der „Generation Z“ und unseren heutigen Kindern. Welche Welt werden ihnen unsere heutigen Entscheidungen bescheren? Wie wollen sie leben, wenn sie erwachsen sind, was brauchen sie dafür und was ganz sicher nicht? Welche Utopie haben sie für die Kindheit ihrer Kinder? Daniela Camhy vom Institut für Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz wird in ihrer Key Note über ihre Vision von Kindheit in der Zukunft sprechen. Niki Passath erzählt über seine Erfahrungen mit interdisziplinären Projekten. Michael Kutschera stellt den Robotik-Baukasten Robo Wunderkind vor.

Daniela Camhy, geboren in Mailand, studierte in Wien und Graz Philosophie und Germanistik. Sie war Schülerin des Philosophen Matthew Lipman, der in den 1960er-Jahren in den USA die Kinderphilosophie begründet hatte. Camhy rief 1985 das ACPC (Austrian Center of Philosophy with Children) ins Leben, forscht am Institut für Philosophie der Universität Graz und führte zahlreiche FWF- und EU-Projekte durch.

Niki Passath entwickelt interdisziplinär Arbeiten, die sich zwischen Robotik, Musik, Darstellender und Bildender Kunst entfalten. Mit dem Raum als konstanten Ausgangspunkt entstehen Arbeiten, deren inhaltlicher und ästhetischer Radius sich erst über das Verständnis der differenten angewandten Methoden und Verfahren des Künstlers verdeutlichen: Zwischen verschiedenen Bereichen spannt er ein Netz aus Verbindungen und Bezügen, welches sich ähnlich einem Rhizom im Werk versinnbildlicht. Seine Arbeit „Bestiarium“ ist aktuell in der Ausstellung „Geteilte (in)Kompetenzen“ im Graz Museum zu sehen.

Mathias Kutschera ist Head of Business bei Robo Wunderkind. Robo Wunderkind ist ein Robotik-Baukasten, der Kindern die faszinierende Welt der Technologie eröffnet. Das einzigartige Design von Robo Wunderkind fördert die Kreativität und das Denkvermögen und bringt Kindern ab 5 Jahren spielerisch wesentliche Grundlagen des Programmierens sowie der Robotik bei.

Über das Festival
Das Diskursfestival „Wie wir in Zukunft Leben wollen – Die Stadt als Datenfeld“ diskutiert in einzelnen Abenden mit lokalen und internationalen Key Note Speakern jeweils einen Themenbereich der Ausstellung.
Eingeladen wird von 26. Juli bis 5. August an insgesamt acht Abenden zur Formulierung richtungsweisender, konkreter Visionen und „theoretischer Räume“, welche die Potentiale gegenwärtiger technischer Transformationen nutzen wollen.
datenfeld.grazmuseum.at

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