Verstreute Vintage-Objekte, darunter eine Pfeife und eine kopflose Statue, auf beige-automatisch gespeichertem Entwurf.
Graz Museum Sackstraße | 26.03.2026—06.09.2026

Lager Liebenau. Ausgraben und Erinnern

Im Zentrum der Ausstellung im Graz Museum stehen die archäologischen Fundstücke aus dem Areal des ehemaligen Lagers Liebenau und ihre Erforschung. Diese Objekte sind stille Zeugen der Geschichte. Sie auszustellen verbindet Forschung, Gedenken und gesellschaftliche Verantwortung.

Das Lager Liebenau war zur Zeit des Nationalsozialismus ein Lager für Umsiedler*innen und Zwangsarbeiter*innen, aber auch ein Tatort von NS-Verbrechen. Viele Fundstücke stammen aus diesen Jahren, andere aus der Zeit davor oder danach. Unter dem Motto „Ausgraben und Erinnern“ geht es darum, Vergangenes zu befragen und seine Bedeutung für unsere Gegenwart zu erklären.

Was erzählen uns diese Fundstücke? Was bleibt uns verborgen? 
Die Ausstellung lädt die Besucher*innen dazu ein, diesen Dialog aktiv mitzugestalten und an der Entschlüsselung der Fundstücke teilzunehmen.

Kuratorinnen: Susanne Lamm, Annette Rainer
Projektleitung: Vanessa Bednarek
Kuratorische Assistenz: Anna Bauer-Zelenka
Ausstellungsgestaltung und -grafik: Fuhrer, Wien

Eine Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung.

Gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.