Wie gelang die Sanierung der Mur?
Vortrag
Die Mur glich in den 1980er-Jahren einer Kloake. Haus- und Industrieabwässer wurden meist ungeklärt im Fluss entsorgt. An baden, fischen oder spazieren war nicht zu denken, der Fluss stank. Fische, Krebse und Schlangen waren kaum noch zu finden. Gerade die an der Mur liegenden Bezirke wie Gösting hatten besonders unter der Situation zu leiden. Um die Wasserqualität zu verbessern war ein Steiermark-weiter Kraftakt notwendig. Besonders initiativ waren Grazer Bürgerinitiativen und die Grazer Stadtpolitik. Wir machen uns auf eine Spurensuche wie die Sanierung der Mur gelang. Vielleicht können Sie sich an die Situation erinnern? Waren Sie auch bei Bürgerinitiativen oder einer Protestveranstaltung dabei? Teilen Sie mit uns ihre Erinnerungen!
Wolfram Dornik, seit 2015 Leiter der Abteilung Stadtarchiv Graz und von 2020 bis 2025 auch der Abteilung Sammlungen des Graz Museums der Stadtmuseum Graz GmbH. Von 2003 bis 2015 Researcher und Kurator am LBI für Kriegsfolgenforschung Graz-Wien-Klagenfurt, von 2012 bis 2015 wissenschaftlicher Leiter des Heimat.Museum im Tabor Feldbach. Von 1997bis 2003 Studium der Geschichte und Fächerkombination an der Universität Graz. Forschungsschwerpunkte: Stadt- und Regionalgeschichte in der Steiermark, Osteuropa im Ersten Weltkrieg, Zweite Republik Österreichs, digitale Erinnerungskulturen. Letzte Publikation: Graz Biografie. Geschichte einer Stadt (mit Beiträgen von Georg Tiefengraber und Otto Hochreiter), Graz 2022 (Residenz Verlag).
Eine Kooperation mit der Stadtbibliothek Graz.
