Retro-Collage mit 70er-Musikern, einer Grazer Straßenbahn, Vorstadthäusern, einem Telefon und Mustern.

Design: TASKA

Graz Museum Sackstraße | 18.06.2026—25.04.2027

Morgen war alles besser. Im Graz der 70er

Die Muster und Farben der 1970er stoßen in Graz auf Sichtbeton. Eine aktive Stadtgesellschaft wehrt sich gegen den allgegenwärtigen Stadtverkehr und die Jugend feiert in Kellerdiskotheken, ehe sonntags die Gehsteige hochgeklappt werden. Zwischen Krisen und Zukunftsoptimismus wandelt Graz durch eine Dekade des Aufbruchs.
Was bedeutete es, alte Strukturen aufzubrechen und Reformen zu etablieren? Mit welchen Herausforderungen waren die Bewohner*innen konfrontiert und wie begegneten sie Krisen? Was ließ man gehen und was wurde bewahrt? Was wirkt bis heute nach?

Die Ausstellung erzählt anhand von elf ausgewählten Orten vom Leben im Graz der 1970er-Jahre. Sie gibt Einblicke in urbane Entwicklungen einer 250 000-Einwohner*innen-Stadt, die ihre Position im österreichischen und internationalen Gefüge fand.

Geheimtipp: Lassen Sie sich durch das Graz der 1970er-Jahre führen! Ein „Hörspaziergang“ verwebt Anekdoten von Zeitzeug*innen mit Hintergrundinformationen.

Im Rahmen der Ausstellung wird auch die Installation „Flux“ von ROTER KEIL präsentiert.

Kurator*innen: Bernhard Bachinger, Catalin Betz
Projektleitung: Eva Zückert
Kuratorische Assistenz: Stefanie Pöschl
Hörspaziergang: Jörg-Martin Willnauer
Ausstellungsgestaltung und –grafik: Carol Kofler, Renate Woditschka