Drei Schwarz-Weiß-Porträts einer Frau erinnern an das jüdische Graz von 1890-1945.
Graz Museum Sackstraße | Do., 19.03.2026 | 18:00 Uhr Vortrag

Das weibliche jüdische Graz von 1890 bis 1945

Vortrag von Barbara Lorenz

Starke Frauen mit internationaler Wirkmächtigkeit

Der Vortrag von Barbara Lorenz zeichnet ein multi-perspektivisches Bild sehr unterschiedlicher Lebenswege von Grazer Jüdinnen zwischen 1890 und 1945, deren Biografien weitestgehend unerschlossen sind.
Ihre bemerkenswerten Lebensgeschichten oszillieren zwischen traditioneller religiöser Sozialisation und beeindruckender sozialer Präsenz, zwischen umfassender akademischer Bildung und gesellschaftsveränderndem Gestaltungswillen, zwischen hohen ethischen Ansprüchen und politischem Aktionismus in Zeiten größter (existenzieller) Bedrohung.

Frauen, die nicht nur die Grazer Zeitgeschichte dieser Jahre geprägt, sondern auch in ihrer Strahlkraft viele Grenzen überwunden und Spuren in verschiedenen Disziplinen hinterlassen haben – denen nachzugehen ein Forschungsprojekt und als Ausblick dieser Abend gewidmet ist.
Eingebettet in ihre jeweiligen Aktivitäten und sozialisiert in kunstaffinen Familien, verbindet sie alle Musik – aus der jüdischen Glaubenspraxis bis zu jenen Klängen, die ihre Lebenswege in Wien, Berlin, Paris und New York begleitet haben.

Einige dieser sehr persönlichen musikalischen Inspirationen werden Teil des Abends sein.

Vortrag: Barbara Lorenz
Musik: N.N.
Freier Eintritt!

Eine Kooperation mit Granatapfel Kulturvermittlung.