{"id":9323,"date":"2022-04-11T11:02:47","date_gmt":"2022-04-11T09:02:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.grazmuseum.at\/ausstellung\/graz-museum-schlossberg\/"},"modified":"2025-03-12T16:00:32","modified_gmt":"2025-03-12T15:00:32","slug":"graz-museum-schlossberg","status":"publish","type":"exhibition","link":"https:\/\/www.grazmuseum.at\/en\/exhibition\/graz-museum-schlossberg\/","title":{"rendered":"Graz Museum Schlossberg"},"content":{"rendered":"\n<p>In the Graz Museum Schlossberg, visitors can enjoy the most beautiful and widest view of Graz. On an interactive screen in the cannon hall you can turn back the wheel of time and also immerse yourself in historical cityscapes.<br>The exhibition tells everything about the eventful history of the Schlossberg. There the Schlossberg monuments are presented with fascinating exhibits in their historical context. In the subterranean vault of the casemate, a multimedia Schlossberg model provides insights into the interior of the mountain with its kilometer-long system of tunnels. But first come and linger in the Garden of Wonders, where mythical creatures of Graz such as a panther, a dog, an elephant and a lions live and where children are invited to play.<\/p>\n\n\n\n<p>The Graz Museum Schlossberg is the first point of contact that provides information about the Schlossberg and orientation for visitors, inviting them to come and linger with its open and low-threshold gesture. All areas are inspired by the special nature of the historical site on which the museum is located and at the same time bring the area into the present. Aimed at a strolling public, the Graz Museum Schlossberg adopts an welcoming, inviting and inclusive attitude, which is also expressed in the architectural design. All areas of the Graz Museum Schlossberg are barrier-free. In addition, there are special offers for the blind and visually impaired, such as a tactile panorama of the View of Graz.<\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-advancedbtn.kb-btns9323_da0efc-ee{gap:var(--global-kb-gap-xs, 0.5rem );justify-content:center;align-items:center;}.kt-btns9323_da0efc-ee .kt-button{font-weight:normal;font-style:normal;}.kt-btns9323_da0efc-ee .kt-btn-wrap-0{margin-right:5px;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns9323_da0efc-ee .kt-btn-wrap-0 .kt-button{color:#555555;border-color:#555555;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns9323_da0efc-ee .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns9323_da0efc-ee .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{color:#ffffff;border-color:#444444;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns9323_da0efc-ee .kt-btn-wrap-0 .kt-button::before{display:none;}.wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns9323_da0efc-ee .kt-btn-wrap-0 .kt-button:hover, .wp-block-kadence-advancedbtn.kt-btns9323_da0efc-ee .kt-btn-wrap-0 .kt-button:focus{background:#444444;}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns9323_da0efc-ee\"><style>ul.menu .wp-block-kadence-advancedbtn .kb-btn9323_02d4d0-74.kb-button{width:initial;}<\/style><a class=\"kb-button kt-button button kb-btn9323_02d4d0-74 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn\" href=\"https:\/\/www.grazmuseum.at\/en\/graz-museum-schlossberg\/\"><span class=\"kt-btn-inner-text\">More<\/span><\/a><\/div>\n","protected":false},"template":"","categories":[269],"tags":[],"class_list":["post-9323","exhibition","type-exhibition","status-publish","hentry","category-permanent-exhibitions"],"acf":{"audioguide_published":true,"intro":[{"guideType":"normal","introText":"Dieser Audioguide bietet Ihnen eine Highlights-Tour durch das Graz Museum Schlossberg: In 18 Kapiteln erhalten Sie interessante Informationen \u00fcber die Geschichte des Grazer Schlossberges und lernen das Museum kennen. Im Graz Museum Schlossberg stehen Ihnen auch Leihger\u00e4te zur Verf\u00fcgung. Online finden Sie neben den Tonspuren auch die Textversionen sowie eine Ausstellungsansicht zu den jeweiligen Kapiteln. Klicken Sie auf \u201eTour starten\u201c, um s\u00e4mtliche Kapitel zu h\u00f6ren. Sie k\u00f6nnen die Kapitel auch einzeln anw\u00e4hlen. Viel Vergn\u00fcgen!"},{"guideType":"easy_to_read","introText":"Hier k\u00f6nnen Sie sich den Audioguide des Graz Museums Schlossberg anh\u00f6ren. Sie bekommen viele interessante Informationen \u00fcber den Grazer Schlossberg. Es gibt 18 verschiedene Kapitel. Sie k\u00f6nnen sich die Texte anh\u00f6ren und auch durchlesen. Zu jedem Kapitel gibt es ein Bild. Sie k\u00f6nnen sich alle Kapitel hintereinander anh\u00f6ren. Dann klicken Sie auf \u201eTour starten\u201c.\r\nSie k\u00f6nnen die Kapitel auch einzeln anw\u00e4hlen. Im Graz Museum Schlossberg gibt es auch eigene Ger\u00e4te f\u00fcr den Audioguide. Viel Vergn\u00fcgen!"},{"guideType":"visually_handicapped","introText":"Dieser Audioguide bietet Ihnen eine Highlights-Tour durch das Graz Museum Schlossberg: In 18 Kapiteln erhalten Sie interessante Informationen zur Geschichte des Grazer Schlossberges und lernen das Museum kennen. In den Kapiteln der audiodeskriptiven Tonspur f\u00fcr blinde und sehbeeintr\u00e4chtigte Menschen sind Raum-, Weg- und Objektbeschreibungen zu h\u00f6ren.\r\nIm Graz Museum Schlossberg stehen Ihnen auch Leihger\u00e4te zur Verf\u00fcgung. Online finden Sie neben den Tonspuren auch die Textversionen sowie eine Ausstellungsansicht zu den jeweiligen Kapiteln. Klicken Sie auf \u201eTour starten\u201c, um s\u00e4mtliche Kapitel zu h\u00f6ren. Sie k\u00f6nnen die Kapitel auch einzeln anw\u00e4hlen. Viel Vergn\u00fcgen!"},{"guideType":"easy_english","introText":"Here you can listen to the audio guide to Graz Museum Schlossberg. You\u2019ll hear lots of interesting information about the Schlossberg in Graz. There are 18 different chapters.\r\nYou can listen to the texts and also read them. There is a picture for each chapter. You can listen to all the chapters one after another. Just click on \u201cSTART TOUR\u201d to start.\r\nYou can also select each chapter separately. The Graz Museum Schlossberg provides special devices for you to listen to the audio guide. Enjoy the tour!"}],"chapters":[{"chapterName":"Welcome","headerImage":5713,"audioTracks":[{"audioFile":8991,"guideType":"normal","transcription":"Herzlich Willkommen im Graz Museum Schlossberg.\r\n\r\nDieser Audioguide umfasst 18 Stationen. Die reine H\u00f6rzeit betr\u00e4gt etwa 40 Minuten. Sie erhalten einen \u00dcberblick \u00fcber das gesamte Museum.\r\nLassen Sie die verschiedenen Bereiche auf sich wirken. Und lernen Sie den Schlossberg aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen!\r\n\r\nWir befinden uns in der ehemaligen Stall- oder Kanonenbastei.\r\n\r\nStallbastei, Kanonenbastei, Kanonenhalle, Kanonierhaus, Kasematte:\r\nWie diese Namen schon anklingen lassen, ist das Graz Museum Schlossberg selbst ein geschichtstr\u00e4chtiger Ort!\r\nNoch vor rund 200 Jahren w\u00e4ren Sie hier inmitten eines Milit\u00e4rareals gestanden. Denn das war \u00fcber Jahrhunderte die Hauptfunktion des Schlossberges, bevor er zur ersten \u00f6ffentlichen Parkanlage von Graz umgestaltet wurde. \r\n\r\nAuf die fr\u00fchere Funktion des Schlossbergs verweist jedoch bereits der Name der Stadt: Das Wort Graz leitet sich vom slawischen Wort gradec ab und bedeutet kleine Burg. Eine solche stand bereits im 11.\/12. Jahrhundert auf dem Schlossberg, vermutlich aber schon im 8. Jahrhundert.\r\nIm 16. Jahrhundert wurde dann eine m\u00e4chtige Festung errichtet. Heute finden wir nur noch wenige Spuren von den einstigen Festungsbauten.\r\nDie Stall- oder Kanonenbastei war Teil dieser Anlage.\r\n\r\nDas Aussehen und die Bedeutung des Schlossberges haben sich im Laufe der Jahrhunderte stark ge\u00e4ndert.\r\nEntdecken wir nun gemeinsam die Geschichte des Berges!\r\n\r\nWir beginnen die Tour im ersten Bereich des Museums: dem Wundergarten.\r\n\r\nDer Wundergarten ist im Hof des Areals auf rund 500 m2 angelegt.\r\n\r\nIn f\u00fcnf Installationen werden Sagen und Geschichten rund um den Schlossberg und um sagenumwobene Tiere vorgestellt.\r\nSchauen Sie zur rechten Seite: Dort unter den Hainbuchen liegen zwei Felsbrocken. Begeben wir uns nun zu dieser Station."},{"audioFile":8989,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Herzlich willkommen im Graz Museum Schlossberg. \r\nDieser Audioguide hat 18 Stationen. \r\nSie erhalten einen \u00dcberblick \u00fcber das gesamte Museum. \r\nDie reine H\u00f6rzeit betr\u00e4gt etwa 45 Minuten. \r\nWir stellen verschiedene Bereiche des Museums vor.\r\nEs gibt Bereiche im Freien und Bereiche in verschiedenen R\u00e4umen. \r\nSie befinden sich \u00fcbrigens in der ehemaligen Stallbastei oder auch Kanonenbastei.\r\nDie Stall oder Kanonenbastei ist ein Ort mit Geschichte. \r\nBis vor rund 200 Jahren war es ein milit\u00e4rischer Ort.\r\nSo wie der ganze Schlossberg.\r\nEs gab eine gro\u00dfe Festung. \r\nDer Schlossberg diente jahrhundertelang zur Verteidigung. \r\nHeute sind nur noch kleine Teile der ehemaligen Festung erhalten.\r\nDer Ort des Graz Museums Schlossberg ist ein Teil davon.\r\nAndere Orte am Schlossberg sind zu ganz anderen Zeiten entstanden.\r\nHeute dient der ganze Schlossberg der Freizeit und der Kultur.\r\nAber der Schlossberg hat eine lange Geschichte.\r\nEs gibt viel zu erfahren.\r\nEntdecken wir nun gemeinsam die Geschichte des Berges.\r\nAn der ersten Station erfahren Sie mehr zu einer Sage. \r\nDiese Sage beschreibt, wie der Grazer Schlossberg entstanden ist.\r\nGehen Sie wenige Schritte nach rechts. \r\nDort finden Sie zwei Felsen unter den B\u00e4umen."},{"audioFile":8993,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Herzlich Willkommen im Graz Museum Schlossberg.\r\nDieser Audioguide umfasst 18 Stationen.\r\nDie reine H\u00f6rzeit betr\u00e4gt etwa 70 Minuten.\r\nIn einer Highlights-Tour erhalten Sie einen \u00dcberblick \u00fcber das gesamte Museum.\r\nLassen Sie die verschiedenen Bereiche des Museums auf sich wirken. Lernen Sie die unterschiedlichen Facetten des Schlossbergs kennen!\r\nDer gesamte Museumskomplex befindet sich auf der Stall- oder Kanonenbastei. Der Museumskomplex besteht aus vier Geb\u00e4uden und einem Innenhof. Die vier Geb\u00e4ude im Innenhof sind: die Besucher*innen-Information, \u00fcber die Sie das Museum betreten haben,\r\nder Luntenturm am \u00e4u\u00dfersten linken Eck Richtung S\u00fcdosten,\r\ndie Kanonenhalle und das Kanonierhaus auf dem in Richtung S\u00fcdwesten und Westen ausgerichteten Bereich\r\nund das Feuerw\u00e4chterhaus, das heute als Veranstaltungsgeb\u00e4ude genutzt wird. Es liegt von hier aus rechts nach Norden orientiert.\r\nWir befinden uns jetzt im Innenhof der Anlage.\r\n\u00dcber dieses Areal erstrecken sich die vier Museumsbereiche: der Wundergarten im Innenhof, der Bereich des \u201eGraz-Blicks\u201c in der Kanonenhalle, der Geschichts-Parcours im Kanonierhaus und die Kasematte.\r\nStallbastei, Kanonenbastei, Kanonenhalle, Kanonierhaus, Kasematte: Wie diese Namen schon anklingen lassen, ist das Graz Museum Schlossberg selbst ein geschichtstr\u00e4chtiger Ort! Noch vor rund 200 Jahren w\u00e4ren Sie hier inmitten eines Milit\u00e4rareals gestanden. Denn das war \u00fcber Jahrhunderte die Hauptfunktion des Schlossberges, bevor er zur ersten \u00f6ffentlichen Parkanlage von Graz umgestaltet wurde. \r\nAuf die fr\u00fchere Funktion des Schlossbergs verweist jedoch bereits der Name der Stadt: Das Wort Graz leitet sich vom slawischen Wort gradec ab. Das bedeutet: kleine Burg. Eine solche stand bereits im 11. oder 12. Jahrhundert auf dem Schlossberg, vermutlich aber schon im 8. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde dann eine m\u00e4chtige Festung errichtet.\r\nHeute finden wir nur noch wenige Spuren von den einstigen Festungsbauten. Die Stall- oder Kanonenbastei war Teil dieser Anlage.\r\nDas Aussehen und die Bedeutung des Schlossberges haben sich im Laufe der Jahrhunderte stark ge\u00e4ndert. Entdecken wir nun gemeinsam die Geschichte des Berges.\r\n\r\nWir beginnen die Tour im ersten Bereich des Museums: dem Wundergarten. Der Wundergarten ist im Hof des Areals auf rund 500 m2 angelegt. Der Wundergarten ist von den oberen Mauerenden der Stall-Bastei umgeben. Wir befinden uns auf einem ringf\u00f6rmigen Weg aus Steinplatten. Der restliche Wundergarten hat einen kiesigen Untergrund.\r\nIn f\u00fcnf Installationen werden im Wundergarten Sagen und Geschichten rund um den Schlossberg und um sagenumwobene Tiere vorgestellt.\r\nVon diesen f\u00fcnf Stationen sind zwei in der Audioguide-Tour enthalten. Die erste dieser Stationen befindet sich neben der Besucher*inneninformation bei den drei Hainbuchen. Bei Sch\u00f6nwetter gibt es hier auch Sitzm\u00f6glichkeiten: metallene St\u00fchle. \r\nBei den drei Hainbuchen liegen zwei Felsbrocken: ein gr\u00f6\u00dferer schwarzer und dahinter ein kleiner Felsbrocken aus hellerem Stein. Begeben wir uns nun zu diesen Felsbrocken."},{"audioFile":8999,"guideType":"easy_english","transcription":"Welcome to Graz Museum on the Schlossberg hill. \r\nThis audio guide covers 18 stops. \r\nIt will give you an overview of the entire museum. \r\nThe total listening time is 40 minutes. \r\nWe\u2019ll tell you about the various sections of the museum.\r\nThere are open-air sections and sections in different rooms. \r\nLearn all there is to know about the Schlossberg!\r\nStables or Cannon Bastion, Cannon Hall, Casemate \r\nThe Graz Museum on the Schlossberg is a place full of history. \r\n200 years ago, it was a military location. \r\nFor hundreds of years, the Schlossberg\u2019s purpose was to defend the town. \r\nIt then became Graz\u2019s first public park. \r\nOnly small parts of the former fortress can still be seen today.  \r\n\r\nOther places on the Schlossberg were created at completely different times. Today, people use the whole of the Schlossberg for leisure and culture.\r\nHowever, the Schlossberg has a long history.\r\nThere is much to explore.\r\n\r\nLet\u2019s now learn about the history of the mountain.\r\nAt the first stop, you\u2019ll learn more about a legend. \r\nThe legend describes how the Schlossberg in Graz came to be.\r\nTurn right just after the entrance. \r\nYou will find two boulders under the trees."}]},{"chapterName":"The legend of the Schlossberg","headerImage":9264,"audioTracks":[{"audioFile":8985,"guideType":"normal","transcription":"Diese beiden Felsbrocken stehen symbolisch f\u00fcr zwei auffallende Erhebungen in Graz: den Schlossberg und den Kalvarienberg. \r\nIn der Sage um die Entstehung der Berge spielt der Teufel eine wichtige Rolle.\r\nAlles beginnt mit einer Wette.\r\nDer Teufel wettet mit den Grazerinnen und Grazern, einen Berg herbeiholen zu k\u00f6nnen - noch gr\u00f6\u00dfer und sch\u00f6ner als der Sch\u00f6ckl!\r\nUnd wirklich, der Teufel fliegt nach Afrika und kommt mit einem gro\u00dfen Felsen retour.\r\nZu diesem Zeitpunkt feiern die Menschen gerade das Osterfest, das wichtigste Fest im Christentum. Als der Teufel beim R\u00fcckflug die vielen betenden Steirerinnen und Steirer erblickt, schw\u00e4cht das seine Kraft.\r\nZornig schleudert er den Felsen zu Boden, und der bleibt als der Grazer Schlossberg liegen. \r\nNur die Spitze des Felsens bricht ab: das ist der heutige Kalvarienberg oder Austein.\r\nSo erz\u00e4hlt es die Sage. Bestimmt hat es vielen frommen Grazerinnen und Grazern gefallen, den Teufel besiegt zu haben.\r\nF\u00fcr Sie noch ein Detail am Rande:\r\nDer Schlossberg besteht aus hartem Dolomitgestein und der Kalvarienberg aus gr\u00fcnem Schiefer. Die Felsbrocken, die Sie hier sehen, sind aber aus Basalt angefertigt.\r\n\r\nWenn Sie sich im Wundergarten umsehen, finden Sie eine runde Plattform mit drei b\u00fcrstenartigen S\u00e4ulen.\r\nGehen wir nun zu dieser Station!\r\n"},{"audioFile":8983,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Vor sich sehen Sie zwei Felsen.\r\nDiese kann man auch angreifen.\r\nDie beiden Felsen stehen f\u00fcr den Schlossberg und den Kalvarienberg.\r\nDer Kalvarienberg ist ein weiterer Berg von Graz.\r\nAls \u201eKalvarienberg\u201c bezeichnen Christen heilige Orte.\r\nDiese Orte erinnern an den Berg,\r\nan dem Jesus Christus gekreuzigt wurde.\r\nEs gibt viele Berge, die Kalvarienberg hei\u00dfen.\r\nEinen gibt es auch in Graz.\r\n\r\n\r\nZur Entstehung des Schlossbergs und des Kalvarienbergs in Graz\r\ngibt es eine Sage.\r\nDie Geschichte beginnt mit einer Wette. \r\nDer Teufel wettet mit den Grazerinnen und Grazern. \r\nEr m\u00f6chte einen sch\u00f6neren und gr\u00f6\u00dferen Berg als den Sch\u00f6ckl herbeiholen.\r\nDer Sch\u00f6ckl ist der gr\u00f6\u00dfte Berg in der Umgebung von Graz.\r\nDer Teufel fliegt nach Afrika und kommt tats\u00e4chlich \r\nmit einem gro\u00dfen Felsen zur\u00fcck.\r\nEs ist gerade Ostern, das wichtigste Fest der Christinnen und Christen. \r\nDer Teufel sieht beim R\u00fcckflug viele betende Menschen. \r\nDas nimmt ihm seine Kraft.\r\nAus Zorn l\u00e4sst er den Felsen zu Boden fallen. \r\nDas ist der heutige Grazer Schlossberg.\r\nDie Spitze des Felsens bricht jedoch ab und \r\nbleibt weiter n\u00f6rdlich liegen. \r\nDas ist der heutige Kalvarienberg.\r\nSo erz\u00e4hlt man sich die Sage. \r\nIn diesen Zeiten war Religion sehr wichtig. \r\nEs gefiel bestimmt vielen Grazerinnen und Grazern, \r\ndass gl\u00e4ubige Menschen den Teufel besiegt haben.\r\nEine Bemerkung gibt es dazu: \r\nDie beiden Berge sind aus unterschiedlichem Stein.\r\nDer Schlossberg besteht aus hartem Dolomit. \r\nDer Kalvarienberg aber besteht aus Schiefer. \r\n\r\nIm Wundergarten gibt es noch vier weitere Stationen.\r\nEine runde Fl\u00e4che ist unsere n\u00e4chste Station. \r\nDort gibt es drei gro\u00dfe B\u00fcrsten in Schwarz, Grau und Blau. \r\nSie sehen wie die B\u00fcrsten einer Autowaschstra\u00dfe aus. \r\nWir gehen nun zu dieser Station.   "},{"audioFile":8987,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Diese beiden Felsbrocken stehen symbolisch f\u00fcr zwei auffallende Erhebungen in Graz: den Schlossberg und den Kalvarienberg. Sie k\u00f6nnen diese Steine gerne angreifen.\r\nIn der Sage um die Entstehung der Berge spielt der Teufel eine wichtige Rolle.\r\nAlles beginnt mit einer Wette.\r\nDer Teufel wettet mit den Grazerinnen und Grazern, einen Berg herbeiholen zu k\u00f6nnen - noch gr\u00f6\u00dfer und sch\u00f6ner als der Sch\u00f6ckl!\r\nUnd wirklich, der Teufel fliegt nach Afrika und kommt mit einem gro\u00dfen Felsen retour.\r\nZu diesem Zeitpunkt feiern die Menschen gerade das Osterfest, das wichtigste Fest im Christentum. Als der Teufel beim R\u00fcckflug die vielen betenden Steirerinnen und Steirer erblickt, schw\u00e4cht dies seine Kraft.\r\nZornig schleudert er den Felsen zu Boden, und der bleibt als der Grazer Schlossberg liegen. \r\nNur die Spitze des Felsens bricht ab: das ist der heutige Kalvarienberg oder Austein.\r\nSo erz\u00e4hlt es die Sage. Bestimmt hat es vielen frommen Grazerinnen und Grazern gefallen, den Teufel besiegt zu haben.\r\nF\u00fcr Sie noch ein Detail am Rande:\r\nDer Schlossberg besteht aus hartem Dolomitgestein und der Kalvarienberg aus gr\u00fcnem Schiefer. Die Felsbrocken, die sich hier befinden, sind aber aus Basalt.\r\nGehen wir nun zur n\u00e4chsten Station. Diese finden Sie links von der Kanonenhalle. Durchschreiten Sie den Wundergarten Richtung S\u00fcden."},{"audioFile":8997,"guideType":"easy_english","transcription":"These two boulders represent the Schlossberg and the Kalvarienberg (Mount Calvary). The Kalvarienberg is another mountain on the outskirts of Graz. \u201cCalvary hills\u201d are sacred places for Christians. They are reminders of the hill where Jesus Christ was crucified.\r\nThe devil plays an important role in the origin of these two mountains. \r\nOur story starts with \r\nthe devil making a bet with the inhabitants of Graz. \r\nHe says that he can bring them a bigger and better mountain than \r\nthe Sch\u00f6ckl mountain. The Sch\u00f6ckl is the highest peak in the area surrounding Graz.\r\nThe devil flies to Africa and indeed \r\nreturns with a huge boulder.\r\nIt is Easter, the most important Christian celebration. \r\nWhen the devil returns, he sees the many inhabitants of the Province of Styria at prayer. \r\nThis makes him lose all his strength.\r\nIn his anger, he drops the boulder. \r\nThis boulder is now the Schlossberg in Graz.\r\nHowever, the tip of the rock breaks off and \r\nfalls to the ground further north. \r\nThat boulder is today\u2019s Kalvarienberg.\r\nOr so the story goes. \r\nIn those times, religion was very important. \r\nAnd many inhabitants of Graz liked the idea \r\nthat believers had defeated the devil.\r\nJust one thing to add: \r\nthe Schlossberg consists of hard, dolomite rock. \r\nDolomite rock is grey-brown in colour.  \r\nThe Kalvarienberg consists of slate rock. \r\n\r\nThere are four more stops in the museum\u2019s Story Garden.\r\nThe next stop is a circular area, \r\nwith big brushes in black, grey and blue. \r\nThey look like brushes in a car-wash. \r\nLet\u2019s go to this stop now."}]},{"chapterName":"The legend of the stone dog","headerImage":9266,"audioTracks":[{"audioFile":8979,"guideType":"normal","transcription":"Drehen Sie einmal an den Kurbeln vor Ihnen und sehen Sie, wie diese drei eigenartigen Figuren reagieren.\r\nDiese Bewegungen stehen f\u00fcr Alarm!\r\nUnd Alarm schlug in einer der bekanntesten Sagen um den Schlossberg vor etwa 600 Jahren ein Hund. Heute erinnert an die Sage der Steinerne Hund. Der Steinerne Hund ist eine Skulptur, die unterhalb des Uhrturms auf einem Mauervorsprung steht.  \r\nUnd jetzt zur Geschichte:\r\nVor rund 600 Jahren lebte eine Prinzessin in Graz, es handelte sich um Kunigunde.\r\nSie war die Tochter Friedrich des Dritten. Er war Kaiser des Heiligen R\u00f6mischen Reiches, Erbauer der Grazer Stadtburg und er ist vielen bekannt durch sein mysteri\u00f6ses K\u00fcrzel AEIOU.\r\nKunigunde sollte heiraten. Doch der Anw\u00e4rter, der ungarische K\u00f6nig Matthias Corvinus, missfiel ihrem Vater. Die beiden waren n\u00e4mlich in kriegerische Streitigkeiten verwickelt.\r\nDie Furcht ging um, dass Matthias Corvinus Kunigunde aus Rache entf\u00fchren w\u00fcrde. Deshalb wurde die Prinzessin auf den Schlossberg gebracht und von Soldaten bewacht.\r\nDoch die ungarischen Soldaten schafften es eines nachts, bis auf den Schlossberg vorzudringen. Denn alle schliefen tief und fest. Bis auf einen:\r\nEin Hund witterte die Eindringlinge, er bellte und sein Gebell weckte alle auf.\r\nDie Prinzessin konnte gerettet werden.\r\nWie war es wirklich?\r\nTats\u00e4chlich lebten vor 600 Jahren Friedrich der Dritte und seine Tochter Kunigunde in Graz.\r\nHistorisch belegt sind auch die kriegerischen Verwicklungen zwischen Friedrich dem Dritten und dem ungarischen K\u00f6nig Mathias Corvinus.\r\n\u00dcber einen Hund, der eine Entf\u00fchrung vereitelte, k\u00f6nnen wir nur mutma\u00dfen. Wir wissen auch nicht, wann genau der Steinerne Hund am Schlossberg aufgestellt wurde.\r\n\r\nIm Wundergarten k\u00f6nnen Sie drei weitere Stationen zu Geschichten und Sagen rund um den Grazer Schlossberg entdecken. Zum Beispiel \u00fcber den Panther, das Wappentier der Steiermark und der Stadt Graz; oder \u00fcber den mysteri\u00f6sen Fund eines Elefantensch\u00e4dels auf dem Schlossberg und auch die Geschichte zu einem der imposantesten Denkm\u00e4ler, dem Hackher-L\u00f6wen.\r\nWir aber gehen gemeinsam weiter in den n\u00e4chsten Bereich des Museums: die Kanonenhalle.\r\nDie Kanonenhalle ist Teil des gro\u00dfen Geb\u00e4udekomplexes auf der rechten Seite. Der Durchgang befindet sich ganz in Ihrer N\u00e4he. "},{"audioFile":8977,"guideType":"easy_to_read","transcription":"An welches Tier erinnert diese Plattform? \r\nWas vermuten Sie?\r\nDrehen Sie einmal an den Drehhebeln an der Plattform. \r\nDann sehen Sie, wie die B\u00fcrsten reagieren.\r\nDiese Bewegungen und Ger\u00e4usche stehen f\u00fcr Alarm!\r\nVor 600 Jahren schlug ein Hund in einer bekannten Sage Alarm. \r\nDer Steinerne Hund erinnert heute noch daran. \r\nEr befindet sich unterhalb des Uhrturms auf einer Mauer.\r\nDas ist die Geschichte \u00fcber den steinernen Hund:\r\nVor rund 600 Jahren lebte eine Prinzessin in Graz. \r\nIhr Name war Kunigunde.\r\nSie war die Tochter Friedrichs III, \r\ndem Kaiser des Heiligen R\u00f6mischen Reiches. \r\nEr hat die Grazer Stadtburg erbaut. \r\n\r\n\r\nPrinzessin Kunigunde sollte heiraten.\r\nSie gefiel dem ungarischen K\u00f6nig Matthias Corvinus. \r\nDoch der ungarische K\u00f6nig gefiel Kunigundes Vater nicht. \r\nDenn die beiden Herrscher waren in Kriege verwickelt.\r\nMatthias Corvinus wollte aus Rache Kunigunde entf\u00fchren. \r\nDaher bewachten Soldaten des Vaters die Prinzessin am Schlossberg.\r\nDoch die ungarischen Soldaten konnten tats\u00e4chlich bis auf den Schlossberg gelangen.\r\nAlle Menschen schliefen.\r\nAber ein Hund bellte laut, als er die Eindringlinge bemerkte und \r\nweckte alle auf.\r\nWie war es wirklich?\r\nFriedrich III und seine Tochter Kunigunde lebten vor 600 Jahren in Graz. \r\nEs gab auch Kriege zwischen Friedrich III und K\u00f6nig Matthias Corvinus.\r\nWir wissen jedoch nichts \u00fcber einen Hund, der eine Entf\u00fchrung verhinderte. \r\nOder wann der Steinerne Hund am Schlossberg aufgestellt wurde.\r\nIm Wundergarten k\u00f6nnen Sie drei weitere Stationen entdecken. \r\nDiese sind im Audio Guide nicht n\u00e4her beschrieben. \r\nEs gibt viele Geschichten und Sagen rund um den Grazer Schlossberg.\r\nWir gehen weiter in den n\u00e4chsten Bereich des Museums, die Kanonenhalle.\r\nDie Halle befindet sich gleich in der N\u00e4he mit Blick auf die Stadt."},{"audioFile":8981,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Diese Station besteht aus einer runden eisernen Plattform mit drei S\u00e4ulen, die mit Borsten aus Kunststoff best\u00fcckt sind. Die kleinste Borsten-S\u00e4ule in schwarz ist zirka 85 cm hoch, die blaue S\u00e4ule ist etwa 105 cm und die gr\u00f6\u00dfte graue S\u00e4ule etwa 120 cm hoch.\r\nDiese S\u00e4ulen bilden ein imagin\u00e4res Dreieck und sie sind drehbar.\r\nZirka auf Schienbeinh\u00f6he gibt es jeweils direkt unter der entsprechenden S\u00e4ule eine Kurbel.\r\nMit diesen Kurbeln k\u00f6nnen die jeweiligen S\u00e4ulen in Bewegung gebracht werden. Drehen Sie einmal an den Kurbeln vor Ihnen und f\u00fchlen Sie, wie diese drei eigenartigen Figuren reagieren: Die Borsten wirbeln herum. \r\nWelche Sage verbirgt sich hinter diesem Objekt? Haben Sie eine Vermutung?\r\nDiese Bewegungen stehen f\u00fcr Alarm!\r\nUnd Alarm schlug in einer der bekanntesten Sagen um den Schlossberg vor etwa 600 Jahren ein Hund. Heute erinnert an die Sage der Steinerne Hund. Der Steinerne Hund ist eine Skulptur, die unterhalb des Uhrturms auf einem Mauervorsprung steht.  \r\nUnd jetzt zur Geschichte:\r\nVor rund 600 Jahren lebte eine Prinzessin in Graz, es handelte sich um Kunigunde.\r\nSie war die Tochter Friedrich des Dritten. Er war Kaiser des Heiligen R\u00f6mischen Reiches, Erbauer der Grazer Stadtburg und vielen bekannt durch sein mysteri\u00f6ses K\u00fcrzel AEIOU.\r\nKunigunde sollte heiraten. Doch der Anw\u00e4rter, der ungarische K\u00f6nig Matthias Corvinus, missfiel ihrem Vater. Die beiden waren n\u00e4mlich in kriegerische Streitigkeiten verwickelt.\r\nDie Furcht ging um, dass Matthias Corvinus Kunigunde aus Rache entf\u00fchren w\u00fcrde. Deshalb wurde die Prinzessin auf den Schlossberg gebracht und von Soldaten bewacht.\r\nDoch die ungarischen Soldaten schafften es, bis auf den Schlossberg vorzudringen. Denn alle schliefen tief und fest. Bis auf einen:\r\nEin Hund witterte die Eindringlinge, er bellte und sein Gebell weckte alle auf.\r\nDie Prinzessin konnte gerettet werden.\r\nWie war es wirklich?\r\nTats\u00e4chlich lebten vor 600 Jahren Friedrich der Dritte und seine Tochter Kunigunde in Graz.\r\nHistorisch belegt sind auch die kriegerischen Verwicklungen zwischen Friedrich dem Dritten und dem ungarischen K\u00f6nig Mathias Corvinus.\r\n\u00dcber einen Hund, der eine Entf\u00fchrung vereitelte, k\u00f6nnen wir nur mutma\u00dfen. Wir wissen auch nicht, wann genau der Steinerne Hund am Schlossberg aufgestellt wurde.\r\nHaben Sie schon einen Elefanten trompeten geh\u00f6rt? Die Elefanten-Ger\u00e4usche sollen an den mysteri\u00f6sen Fund eines Elefantensch\u00e4dels auf dem Schlossberg erinnern. Noch heute wird ger\u00e4tselt, wie und wieso der Elefantensch\u00e4del auf den Schlossberg kam. Die Ger\u00e4usche kommen aus drei schwarzen Blechrohren mit Trichterf\u00f6rmiger \u00d6ffnung. Diese Trichter geh\u00f6ren zu einer weiteren Station im Wundergarten. Diese Station befindet sich zwischen dem Kanonierhaus und dem Veranstaltungsraum im Nordwesten des Innenhofes.\r\n\r\nIm Wundergarten k\u00f6nnen Sie auch noch zwei weitere Stationen zu Geschichten und Sagen rund um den Grazer Schlossberg entdecken: zum Panther, dem Wappentier der Steiermark und der Stadt Graz und zu einem der imposantesten Denkm\u00e4ler, dem Hackher-L\u00f6wen.\r\nWir aber gehen gemeinsam weiter in den n\u00e4chsten Bereich des Museums: die Kanonenhalle.\r\nDie Kanonenhalle ist Teil des gro\u00dfen Geb\u00e4udekomplexes auf der zur Stadt gewandten Seite des Museums-Areals. Der Eingang befindet sich in unmittelbarer N\u00e4he. "},{"audioFile":8995,"guideType":"easy_english","transcription":"Which legend does this platform remind us of? \r\nCan you guess?\r\nTurn the handles attached to the platform. \r\nNow watch what happens with the brushes.\r\nThese movements and sounds mean alarm!\r\n600 years ago, according to a well-known legend, a dog raised the alarm. \r\nThe Stone Dog reminds us of this event even today. \r\nYou can find the dog on a wall under the clock tower.\r\nThis is the story of the Stone Dog:\r\nonce upon a time, about 600 years ago, a princess lived in Graz. \r\nHer name was Kunigunde.\r\nShe was the daughter of Friedrich III, \r\nEmperor of the Holy Roman Empire \u2013 and \r\nthe same emperor that built the town\u2019s castle. \r\n\r\n\r\nIt was time for Princess Kunigunde to marry. The Hungarian king Matthias Corvinus had his eye on her. \r\nBut her father did not want her to marry the Hungarian king, Matthias Corvinus, \r\nbecause the two monarchs were at war.\r\nMatthias Corvinus planned to kidnap Kunigunde to take revenge. \r\nAnd so her father\u2019s soldiers guarded the princess in the fortress on the Schlossberg.\r\nHowever, the Hungarian king\u2019s soldiers still managed to get inside the fortress\r\nwhile everyone was asleep.\r\nA dog barked loudly when it noticed the invaders and \r\nwoke everybody up.\r\n\r\nSo, what really happened?\r\nFriedrich III and his daughter Kunigunde lived in Graz 600 years ago. \r\nFriedrich III and King Matthias Corvinus were indeed at war.\r\nBut we don\u2019t know anything for certain about a dog that prevented a kidnapping. \r\nOr when the Stone Dog was placed on the Schlossberg.\r\nYou\u2019ll find three more stops in the Story Garden. \r\nThese are not described in detail in the audio guide. \r\nThere are many stories and legends about the Schlossberg in Graz.\r\nWe now move on to the next section of the museum, the Cannon Hall.\r\nThe hall is just a few steps away, with views over the city."}]},{"chapterName":"Cannon Hall","headerImage":9268,"audioTracks":[{"audioFile":9105,"guideType":"normal","transcription":"Wir stehen nun in der sogenannten Kanonenhalle, einem rund 93 m2 gro\u00dfen und bis zu 3 Meter hohen Raum. Er \u00f6ffnet sich zur S\u00fcd-West-Seite.\r\nDie Kanonenhalle entstand \u2013 wie die gesamte Stall- oder Kanonenbastei \u2013 vor rund 500 Jahren.\r\nDer Name Stallbastei verweist auf die Stallungen, die hier vermutlich einmal untergebracht waren.\r\nDie Bezeichnungen Kanonenbastei und Kanonenhalle hingegen deuten auf eine ganz andere Funktion hin. K\u00f6nnen Sie es erraten? \r\nBis ins 20. Jahrhundert benutzten hier die Feuerw\u00e4chter Kanonen, um bei Gefahr Warnsch\u00fcsse abzugeben. Die Anzahl der Sch\u00fcsse zeigte an, in welchem Stadtteil ein Brand ausgebrochen war.\r\nSchauen Sie einmal zur linken Seitenwand: Sehen Sie die vier Kanonen dort? \r\nDiese Kanonen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie waren nie am Schlossberg im Einsatz, sondern wurden erst in den 1980er Jahren hierher gebracht. Sie waren eine Attraktion des Garnisonsmuseums, das hier bis 2012 eingerichtet war. \r\nDiese Kanonen wurden zentral in der Halle pr\u00e4sentiert. Heute haben wir etwas anderes in den Mittelpunkt ger\u00fcckt: den Blick auf die Stadt!\r\nVon der Terrasse aus reicht der Ausblick weit \u00fcber die Stadt in Richtung S\u00fcden und S\u00fcd-Westen.\r\nZur Zeit der m\u00e4chtigen Festung hielten die Soldaten nach heranr\u00fcckenden Feinden Ausschau. Schlie\u00dflich war der Schlossberg \u00fcber Jahrhunderte vor allem ein wichtiger Ort der Stadtbefestigung und ein Ort der Soldaten. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger durften den Schlossberg nicht besteigen, das war ihnen untersagt.\r\nHeute ist die Stall- oder Kanonenbastei eine der wenigen \u00dcberreste der m\u00e4chtigen Festungsanlage. Denn vor rund 200 Jahren verlor der Schlossberg weitgehend seine milit\u00e4rische Funktion. Er wurde zum ersten \u00f6ffentlichen Park f\u00fcr die Grazerinnen und Grazer umgestaltet. Sie konnten nun zum ersten Mal nicht nur auf den Schlossberg, sondern auch vom Schlossberg hinunter auf die Stadt blicken. Dabei ging es ihnen nicht darum, Feinde oder Feuer zu entdecken, sondern darum, den Ausblick zu genie\u00dfen. \r\nUnd so ist es noch heute.\r\n\r\nWir haben nun zwei besondere Installationen ganz in Ihrer N\u00e4he. Mit diesen m\u00f6chten wir das Erleben des Ausblicks auf die Stadt um neue Facetten bereichern.\r\nDie erste Installation ist die sogenannte Sehmaschine: Eine Monitor-Installation in der Mitte des Raumes. Treffen wir uns dort. Und freuen Sie sich schon jetzt auf ein spannendes Erlebnis.\r\n"},{"audioFile":9107,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Sie befinden sich nun in der sogenannten Kanonenhalle. \r\nDie Halle ist ungef\u00e4hr 90 m2 gro\u00df und bis zu 3 m hoch. \r\nDer Raum ist zur S\u00fcd-West-Seite hin offen. \r\nDie Kanonenhalle wurde vor ungef\u00e4hr 500 Jahren gebaut, \r\nso wie die gesamte Stall- oder Kanonenbastei. \r\nDie Namen Stallbastei und Kanonenbastei meinen beide diesen Ort, zu dem auch diese Halle geh\u00f6rt.\r\nDer Name Stallbastei verweist auf die Stallungen, \r\ndie wahrscheinlich hier untergebracht waren. \r\nDer Name Kanonenbastei verweist auf die Kanonen, \r\ndie es hier einmal gab. \r\nEine Bastei ist ein Teil einer Festung. \r\nEine Bastei ist besonders stark gebaut. \r\nBis ins 20. Jahrhundert gab es in der Kanonenbastei Feuerw\u00e4chter. \r\nMit Kanonen gaben die Feuerw\u00e4chter Warnsch\u00fcsse ab, \r\nwenn es Feuer unten in der Stadt gab. \r\nAuch heute noch sehen Sie vier Kanonen an der linken Seitenwand. \r\nDie Kanonen wurden aber erst vor 40 Jahren auf den Schlossberg gebracht. \r\nDamals gab es keine Feuerw\u00e4chter mehr. \r\nHier gab es fr\u00fcher ein anderes Museum: das Garnisonsmuseum. \r\nIm Garnisonsmuseum konnte man viel \u00fcber Soldaten, Waffen und Angriffe in Graz erfahren. \r\nIm ehemaligen Garnisonsmuseum waren die Kanonen eine Sensation. \r\nDie Kanonen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.\r\nHeute sind die Kanonen nicht mehr zentral in der Halle.\r\nStattdessen ist der Blick auf die Stadt in den Mittelpunkt ger\u00fcckt. \r\nSie k\u00f6nnen weit \u00fcber die Stadt Richtung S\u00fcden und S\u00fcd-Westen blicken.\r\nFr\u00fcher beobachteten die Soldaten, ob sich Feinde der Stadt n\u00e4herten. \r\nVor ungef\u00e4hr 200 Jahren verlor der Schlossberg seine milit\u00e4rische Aufgabe.\r\nEs entstand der erste \u00f6ffentliche Park f\u00fcr die Grazerinnen und Grazer.\r\nDie Grazerinnen und Grazer konnten nicht nur auf den Schlossberg blicken. Sie hatten vom Schlossberg einen sch\u00f6nen Ausblick auf die Stadt. \r\nSie konnten ihren Ausblick genie\u00dfen, \r\ndenn Feinde mussten sie nicht mehr entdecken.\r\nAuch heute ist es noch so. \r\nGrazer*innen und Tourist*innen nutzen diesen Ort. \r\nSie richten ihren Blick auf die Altstadt und in die Ferne.\r\nNehmen Sie sich Zeit und betrachten Sie Graz von oben. \r\nSie k\u00f6nnen Ihre Erlebnisse an zwei besonderen Stationen bereichern, \r\ndie in Ihrer n\u00e4chsten N\u00e4he sind. \r\nDie sogenannte Sehmaschine ist die erste Station. \r\nEin gro\u00dfer Bildschirm steht in der Mitte des Raumes. \r\nBitte gehen Sie zum Bildschirm.\r\n"},{"audioFile":9109,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Wir stehen nun in der sogenannten Kanonenhalle \u2013 einem rund 93 m2 gro\u00dfen und bis zu 3 Meter hohen Raum. Er \u00f6ffnet sich zur S\u00fcd-West-Seite.\r\nDer Untergrund ist ein roter Ziegelboden in Fischgr\u00e4t-Muster.\r\nAn der Holzdecke sind dunkelbraune Balken angebracht.\r\nZwischen der Hauptebene im vorderen Bereich und der gr\u00f6\u00dferen, tiefergelegenen Terrassenebene befinden sich zwei viereckige S\u00e4ulen.\r\nDie untere Terrassenebene ist \u00fcber drei Stufen erreichbar.\r\nDie Terrassen sind von einem eisernen, schwarzen Gel\u00e4nder begrenzt.\r\nIm hinteren Bereich ganz rechts gibt es eine erh\u00f6hte Terrasse, die \u00fcber eine Rampe zug\u00e4nglich ist.\r\nAuch in der Kanonenhalle gibt es Sitzm\u00f6glichkeiten.\r\nDie Kanonenhalle entstand \u2013 wie die gesamte Stall- oder Kanonenbastei \u2013 vor rund 500 Jahren. Der Name Stallbastei verweist auf die Stallungen, die hier vermutlich einmal untergebracht waren. Die Bezeichnungen Kanonenbastei und Kanonenhalle hingegen deuten auf eine ganz andere Funktion hin.\r\nK\u00f6nnen Sie es erraten? \r\nBis ins 20. Jahrhundert benutzten hier die Feuerw\u00e4chter Kanonen, um bei Gefahr Warnsch\u00fcsse abzugeben. Die Anzahl der Sch\u00fcsse zeigte an, in welchem Stadtteil ein Brand ausgebrochen war.\r\nLinkerhand vom Eingang an der Seitenwand sind vier Kanonen auf zwei Ebenen aufgestellt.\r\nDie zwei gr\u00f6\u00dferen Kanonen sind untenstehend und aneinandergereiht.\r\nDie zwei kleineren Kanonen sind oberhalb und ebenfalls aneinandergereiht angebracht.\r\nSie stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.\r\nSie waren nie am Schlossberg im Einsatz, sondern wurden erst in den 1980er Jahren hierhergebracht. Die Kanonen waren eine Attraktion des Garnisonsmuseums, das hier bis 2012 eingerichtet war. Im Garnisonsmuseum wurden sie zentral in der Halle pr\u00e4sentiert.\r\nHeute haben wir etwas Anderes in den Mittelpunkt ger\u00fcckt: den Blick auf die Stadt! Von der Terrasse aus reicht der Ausblick weit \u00fcber die Stadt in Richtung S\u00fcden und S\u00fcd-Westen.\r\nZur Zeit der m\u00e4chtigen Festung hielten die Soldaten nach heranr\u00fcckenden Feinden Ausschau. Schlie\u00dflich war der Schlossberg \u00fcber Jahrhunderte vor allem ein wichtiger Ort der Stadtbefestigung und ein Ort der Soldaten. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger durften den Schlossberg nicht besteigen, das war ihnen untersagt.\r\nHeute ist die Stall- oder Kanonenbastei einer der wenigen \u00dcberreste der m\u00e4chtigen Festungsanlage. Denn vor rund 200 Jahren verlor der Schlossberg weitgehend seine milit\u00e4rische Funktion.\r\nEr wurde zum ersten \u00f6ffentlichen Park f\u00fcr die Grazerinnen und Grazer umgestaltet.\r\nSie konnten nun zum ersten Mal nicht nur auf den Schlossberg, sondern auch vom Schlossberg hinunter auf die Stadt blicken.\r\nDabei ging es ihnen nicht darum, Feinde zu entdecken, sondern darum, den Ausblick zu genie\u00dfen. \r\nUnd so ist es noch heute.\r\nZwei besondere Installationen befinden sich ganz in Ihrer N\u00e4he.\r\nMit diesen m\u00f6chten wir das Erleben des Ausblicks auf die Stadt um neue Facetten bereichern.\r\nDie erste Installation ist die sogenannte Sehmaschine:\r\neine Monitor-Installation in der Mitte des Raumes zwischen den zwei S\u00e4ulen.\r\nDie Sehmaschine macht den Ausblick auf die Stadt in seiner historischen Dimension erlebbar. Mittels einer Live-Cam werden aktuelle Aufnahmen der Stadt auf den Monitor \u00fcbertragen. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen historische Panoramen der Stadt Graz ausgew\u00e4hlt und dem aktuellen Panorama gegen\u00fcbergestellt werden.\r\nBei Interesse an dieser Station, w\u00e4hlen Sie die Nummer 5. Sie erhalten eine Beschreibung der Installation und ihrer Handhabung.\r\nWenn Sie diese Station \u00fcberspringen m\u00f6chten, begeben Sie sich direkt zur sechsten Station. Die sechste Station beinhaltet ein Tastpanorama, eine taktile Interpretation des Ausblicks auf die Stadt. Das Tastpanorama finden Sie am hinteren Bereich der Kanonenhalle auf der zur Stadt gewandten Seite auf der h\u00f6her gelegenen Terrasse. Die Terrasse ist \u00fcber eine eiserne Rampe mit Gel\u00e4nder barrierefrei erreichbar. Das rechteckige Tastpanorama ist direkt am Gel\u00e4nder der Terrasse angebracht."},{"audioFile":9111,"guideType":"easy_english","transcription":"You are now inside the Cannon Hall. \r\nThe hall measures about 93 square meters and is up to 3 metres high. \r\nIt looks out towards the south-west. \r\nThe Cannon Hall was built about 500 years ago, \r\njust like the entire Stables or Cannon Bastion. \r\nThe names \u201cStables Bastion\u201d and \u201cCannon Bastion\u201d both refer to this same place, which also includes this hall.\r\nThe name \u201cStables Bastion\u201d refers to the stables \r\nthat were probably located here. \r\nThe name Cannon Bastion refers to the cannons \r\nthat were once housed here. \r\nA bastion is a part of a fortress. \r\nIt is a particularly strong structure. \r\nUntil well into the 20th century, fire watchers worked in the Cannon Bastion. \r\nThe fire watchers used the cannons to fire warning shots. \r\nFire watchers sounded an alarm when a fire broke out. \r\nEven today, you can see four cannons on the side wall to the left. \r\nHowever, these cannons were brought up to the Schlossberg only 40 years ago. \r\nAt that time the fire watchers were no longer there. \r\nThere was once another museum on this spot: the Garrison Museum. \r\nIn the Garrison Museum, visitors were able to learn a lot about soldiers, weapons and attacks in Graz. \r\nThe cannons were extremely popular in the former Garrison Museum. \r\nThe cannons are from the 17th and the 18th century.\r\nToday, the cannons are no longer the main attraction in the hall.\r\nInstead, the view of the city is the main focal point. \r\nYou can enjoy views far beyond the city to the south and south-west.\r\nFor many years, the Schlossberg was a town fortification. This means it was used to protect the town. \r\nThe soldiers used it to look out for enemies coming near the town. \r\nToday, there is not much left of the once huge fortress. \r\nThe Stables or Cannon Bastion are part of these remains. \r\nAbout 200 years ago, the Schlossberg lost its military function. It became the first public park for the inhabitants of Graz.\r\nThe inhabitants of Graz were able not only to look up at the Schlossberg from the town. They could look down over the town from the Schlossberg. \r\nThey could enjoy this view, \r\nbecause they no longer had to watch out for enemies.\r\nAnd things are still the same today. \r\nThe inhabitants of Graz and tourists visit this place. \r\nThey enjoy the views of the old town and as far as the eye can see.\r\nTake your time and look out over Graz. \r\nYou can enjoy your experience even more at two particular stops, \r\nwhich you\u2019ll come to next. \r\nThe Viewing Machine is the first stop. \r\nA large screen is located in the middle of the room. \r\nPlease go to the screen."}]},{"chapterName":"Viewing machine","headerImage":9270,"audioTracks":[{"audioFile":9115,"guideType":"normal","transcription":"Die Sehmaschine macht den Ausblick auf die Stadt in seiner historischen Dimension erlebbar.\r\nWas sah man fr\u00fcher, wenn man auf die Stadt blickte?\r\nWie haben sich wichtige Pl\u00e4tze, Geb\u00e4ude und das Stadtbild insgesamt ver\u00e4ndert?\r\nWie hielten K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler den Blick vom Schlossberg fest?\r\nAntworten auf diese Fragen gibt Ihnen die Sehmaschine. Und so funktioniert sie:\r\nAuf dem Monitor vor Ihnen wird mit einer Live-Cam die aktuelle Aufnahme der Stadt \u00fcbertragen.\r\nSie k\u00f6nnen den Monitor nach links und rechts schwenken und somit selbst den Ausschnitt bestimmen.\r\nBedeutende Geb\u00e4ude und Orte finden Sie markiert und namentlich bezeichnet.\r\nDie gr\u00fcn hinterlegten Bezeichnungen k\u00f6nnen Sie auf dem Touchscreen anw\u00e4hlen.\r\nEs erscheinen nun abwechselnd historische und aktuelle Ansichten des ausgew\u00e4hlten Ortes. \r\nIm unteren Monitorbereich haben Sie die M\u00f6glichkeit, aus drei historischen Panoramen aus dem 19. Jahrhundert zu w\u00e4hlen. Der Schlossberg ist seit damals Naherholungsgebiet und zog auch K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler an. F\u00fcr das kulturell interessierte B\u00fcrgertum war der Schlossberg ein beliebtes Motiv, genauso wie der Ausblick auf die Stadt.\r\nDie unterschiedlichen Ansichten von Graz zeigen uns heute gut, wie sehr die Stadt im Laufe des 19. Jahrhunderts gewachsen ist.\r\nBei unserer n\u00e4chsten Station wird es haptisch: Wir gehen weiter zum sogenannten Tastpanorama, einer taktilen Interpretation des Ausblicks auf die Stadt. Das Tastpanorama finden Sie im hinteren Bereich der Kanonenhalle. Es ist direkt am Gel\u00e4nder angebracht und \u00fcber eine Rampe barrierefrei zu erreichen."},{"audioFile":9117,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Mit der sogenannten Sehmaschine k\u00f6nnen sie die Stadt historisch sehen. \r\nDas hei\u00dft, man kann die Stadt sehen wie sie fr\u00fcher ausgesehen hat.\r\nWas haben die Menschen fr\u00fcher gesehen, wenn Sie auf die Stadt geblickt haben? \r\nWie haben sich wichtige Pl\u00e4tze, Geb\u00e4ude und das Stadtbild ver\u00e4ndert? \r\nWie haben K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler den Blick auf die Stadt festgehalten?\r\nSo funktioniert die Sehmaschine:\r\nEin Bildschirm vor Ihnen zeigt die aktuelle Aufnahme der Stadt. \r\nSie k\u00f6nnen den Bildschirm nach links und rechts drehen. \r\nDadurch k\u00f6nnen Sie den Ausschnitt der Stadt selbst bestimmen.\r\nWichtige Denkm\u00e4ler, Pl\u00e4tze und Orte werden angezeigt. \r\nSie werden markiert und namentlich bezeichnet.\r\nManche Namen sind in einem gr\u00fcnen Feld.\r\nSie k\u00f6nnen diese Namen ausw\u00e4hlen, wenn Sie den Bildschirm ber\u00fchren.\r\nSie sehen nun abwechselnd ein historisches und aktuelles Bild. \r\nUnten am Bildschirm k\u00f6nnen Sie die Ansicht der Stadt ausw\u00e4hlen. \r\nEs gibt 3 historische Ansichten aus dem 19. Jahrhundert. \r\nDer Schlossberg zog auch K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler an. \r\nEr war ein beliebtes Motiv f\u00fcr die kulturell Interessierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.\r\nHeute ist der Schlossberg ein Erholungsgebiet mitten in der Stadt.\r\nGehen Sie nun weiter zum sogenannten Tastpanorama. \r\nHier k\u00f6nnen Sie die Stadt mit den H\u00e4nden ertasten. \r\nEin Panorama ist ein Rundblick \u00fcber die Stadt. \r\nSie k\u00f6nnen in verschiedene Richtungen hinunterblicken. \r\nDas Tastpanorama befindet sich am Ende der Kanonenhalle. \r\nEs ist direkt vor dem Gel\u00e4nder angebracht \r\nund ist \u00fcber eine Rampe barrierefrei erreichbar."},{"audioFile":9119,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Die Sehmaschine ist ein viereckiger und schwenkbarer Bildschirm, der sich nach hinten verj\u00fcngt. Unterhalb des Bildschirms ist eine h\u00f6lzerne Stange angebracht, mit der die Sehmaschine schwenkbar ist. Sie k\u00f6nnen den Monitor nach links und rechts drehen und somit selbst den Ausschnitt bestimmen. Auf dem Monitor vor Ihnen wird mit einer Live-Cam die aktuelle Aufnahme der Stadt \u00fcbertragen. \r\nIm unteren Monitorbereich k\u00f6nnen drei historische Panoramen aus dem 19. Jahrhundert auf dem Touchscreen angew\u00e4hlt werden. Der Schlossberg ist seit damals Naherholungsgebiet und zog auch K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler an. F\u00fcr das kulturell interessierte B\u00fcrgertum war der Schlossberg ein beliebtes Motiv, genauso wie der Ausblick auf die Stadt. Die unterschiedlichen Ansichten von Graz zeigen uns heute gut, wie sehr die Stadt im Laufe des 19. Jahrhunderts gewachsen ist.\r\nZur\u00fcck im Live-Bild finden Sie einzelne Geb\u00e4ude und Orte markiert und namentlich bezeichnet. Die gr\u00fcn hinterlegten Bezeichnungen k\u00f6nnen Sie auf dem Touchscreen anw\u00e4hlen.\r\nSo k\u00f6nnen beispielsweise die \u00d6rtlichkeiten und Geb\u00e4ude des Hauptplatzes, des Eisernen Hauses, des Hauptbahnhofs oder auch der Keplerbr\u00fccke in ihrem aktuellen und historischen Erscheinungsbild verglichen werden. \r\nBei unserer n\u00e4chsten Station wird es haptisch: Wir gehen weiter zum sogenannten Tastpanorama, einer taktilen Interpretation des Ausblicks auf die Stadt. \r\nDas Tastpanorama finden Sie im hinteren Bereich der Kanonenhalle. Es ist direkt am Gel\u00e4nder angebracht und \u00fcber eine Rampe, ebenso mit Gel\u00e4nder, barrierefrei erreichbar. "},{"audioFile":9121,"guideType":"easy_english","transcription":"Our Viewing Machine lets you see the town as if you were living in the past. \r\nYou can see what it looked like in days gone by.\r\nWhat would you see back then when you looked out over the town? \r\nWhat did the main squares, buildings and the town itself look like? \r\nHow did artists record the view of the town?\r\nThis is how the Viewing Machine works:\r\na screen in front of you shows you what the town looks like today. \r\nYou can turn the screen to the left and to the right. \r\nThis is how you can select what to look at.\r\nThe main monuments, squares, places and landmarks are indicated. \r\nThey are highlighted and their names displayed.\r\nSome names are in a green box.\r\nTo choose a name just touch the screen.\r\nNow you see historical views from the past followed by the same views today. \r\nYou can choose the panoramic views at the bottom of the screen. \r\nThere are three historical views from the 19th century. \r\nThe Schlossberg also attracted artists. \r\nIt was a popular theme for the inhabitants who were interested in culture.\r\nToday, the Schlossberg is a place for relaxing in the middle of the city.\r\nNow proceed to what we call the Tactile Panorama. \r\nUse it to feel the town with your hands. \r\n\r\nThe Tactile Panorama is near the exit of the Cannon Hall. \r\nYou can find it right in front of the balustrade. \r\nA ramp is provided for easy access."}]},{"chapterName":"Tactile panorama","headerImage":9272,"audioTracks":[{"audioFile":9125,"guideType":"normal","transcription":"Das Graz Museum Schlossberg ist r\u00e4umlich barrierefrei.\r\nZu den inklusiven Ma\u00dfnahmen z\u00e4hlen auch taktile Angebote wie dieses Tastpanorama. Es macht den Ausblick auf die Stadt ein St\u00fcck weit haptisch erfahrbar.\r\nZehn Geb\u00e4ude der Stadt sind hier markiert und auch in Brailleschrift bezeichnet:\r\ndas Hochhaus am Andreas-Hofer-Platz, die Franziskanerkirche, das Hochhaus am Griesplatz, das Kunsthaus Graz, der Uhrturm, das Kaufhaus Kastner & \u00d6hler, die Kirche Mariahilf, die Mur, die Murinsel und das Rathaus.\r\nDer Ausblick von der Kanonenhalle reicht weit hinaus \u00fcber die Altstadt und die Grazer Bezirke Eggenberg, Wetzelsdorf, Stra\u00dfgang, Puntigam und Liebenau. Am westlichen Rand k\u00f6nnen wir das Schloss Eggenberg entdecken, auch die Bahnhofsgegend und die Reininghaus Gr\u00fcnde sind zu erkennen; Und weiter Richtung S\u00fcden steht das Schloss St. Martin auf einer Anh\u00f6he. An klaren Tagen k\u00f6nnen wir von dieser Stelle aus sogar bis nach Slowenien sehen.\r\nUnd jetzt einmal ein Blick nach unten: Es geht steil hinab. Immerhin stehen wir an der h\u00f6chsten Stelle der Mauer der Stall- oder Kanonenbastei. Sie ist rund 20 Meter hoch und die Mauern sind bis zu 6 Meter dick.\r\nBevor wir in den n\u00e4chsten Bereich des Museums gehen, drehen Sie sich bitte an dieser Stelle noch einmal um und schauen Sie auf das Dach: \r\nEntdecken Sie die Glocke? \r\nDas ist die Feuerglocke. Noch bevor Kanonen zur Warnung im Einsatz waren, schlugen die Feuerw\u00e4chter mit der Glocke bei Brand Alarm. \r\nZus\u00e4tzlich benutzten die Feuerw\u00e4chter gro\u00dfe K\u00f6rbe und Laternen. Diese wurden sichtbar f\u00fcr die Menschen unten in der Stadt in jene Richtung gehalten, in der ein Feuer ausgebrochen war. Feuerw\u00e4chter befanden sich \u00fcbrigens nicht nur hier in der Stall- oder Kanonenbastei, sondern auch am Uhrturm und am Glockenturm.\r\nAuf der linken Seite finden Sie in Ihrer N\u00e4he den Eingang in das sogenannte Kanonierhaus. Dort befindet sich heute mit dem Geschichtsparcours die Dauerausstellung des Graz Museums Schlossberg."},{"audioFile":9127,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Das Graz Museum Schlossberg ist r\u00e4umlich barrierefrei. \r\nBarrierefrei bedeutet ohne Hindernisse und H\u00fcrden. \r\nEs gibt auch weitere inklusive Ma\u00dfnahmen.\r\nInklusiv bedeutet f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglich gemacht. \r\n\r\nDazu z\u00e4hlen auch Angebote, die man ertasten kann. \r\nDas Tastpanorama wurde zu einem bestimmten Zweck angefertigt. \r\nDadurch soll der Ausblick auf die Stadt angreifbar sein.\r\nZehn Orte und Geb\u00e4ude der Stadt sind hier markiert \r\nund auch in Braille-Schrift f\u00fcr blinde Menschen bezeichnet: \r\nder Andreas-Hofer-Platz, die Franziskanerkirche, \r\nder Griesplatz, das Kunsthaus Graz, \r\nder Uhrturm, das Kaufhaus Kastner und \u00d6hler, \r\nder Mariahilferplatz, die Mur, \r\ndie Murinsel und das Rathaus.\r\nDrehen Sie sich noch einmal um und blicken Sie auf das Dach, \r\nbevor Sie nun in den n\u00e4chsten Bereich des Museums gehen.\r\nHaben Sie die Glocke entdeckt? \r\nDas ist die Feuerglocke. \r\nMit der Glocke schlugen die Feuerw\u00e4chter auf dem Schlossberg bei Brand Alarm. \r\nDas geschah, bevor die Kanonen eingesetzt wurden.\r\nZus\u00e4tzlich benutzten die Feuerw\u00e4chter gro\u00dfe K\u00f6rbe und Laternen. \r\nDiese sollten den Menschen in der Stadt helfen. \r\nSie wurden in die Richtung des Feuers gehalten. \r\nDie Feuerw\u00e4chter befanden sich in der Stall- und Kanonenbastei \r\nsowie am Uhrturm und am Glockenturm.\r\n\u2003\r\n\r\nDas sogenannte Kanonierhaus befindet sich in Ihrer N\u00e4he. \r\nAuf Ihrer linken Seite sehen Sie den Eingang. \r\nDas Geb\u00e4ude beherbergt den Geschichts-Rundgang. \r\nDas ist die Ausstellung des Graz Museums Schlossberg."},{"audioFile":9129,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Das Graz Museum Schlossberg ist r\u00e4umlich barrierefrei.\r\nZu den inklusiven Ma\u00dfnahmen z\u00e4hlt auch das taktile Angebot dieses Tastpanoramas. Es macht den Ausblick auf die Stadt ein St\u00fcck weit haptisch erfahrbar.\r\nDas rechteckige Tastpanorama ist aus wei\u00dfem Kunststoff gefertigt, 126 cm lang und 45 cm breit.\r\nDas Tastpanorma ist nach S\u00fcdwesten ausgerichtet. Je weiter entfernt sich die \u00d6rtlichkeiten von unserem Standpunkt aus befinden, desto kleiner und weniger erhaben ausgef\u00fchrt sind sie auf dem Tastpanorama. Die Geb\u00e4ude, die uns am n\u00e4chsten sind, befinden sich im unteren Bereich des Bildes und sind relativ gro\u00df dargestellt. Die Berg- und H\u00fcgelketten in der Ferne hingegen sind im oberen Bereich nur als relativ schmale Streifen zu ertasten.\r\nIm unteren linken Eck sind in einer Legende in Brailleschrift und in Gro\u00dfbruchstaben zehn \u00d6rtlichkeiten bzw. Geb\u00e4ude der Stadt Graz aufgelistet.\r\nDiese Orte und Geb\u00e4ude sind jeweils mit einem Buchstaben von A bis J versehen. Im Tastpanorama sind die Orte und Geb\u00e4ude mit ovalen Feldern und ebenfalls mit dem jeweiligen Buchstaben A bis J gekennzeichnet.\r\nVon links nach rechts sind dies folgende Orte:\r\n\r\nDirekt \u00fcber der Legende am \u00e4u\u00dfersten linken Rand und vertikal mittig ertasten Sie mit E bezeichnet den Uhrturm.\r\nRechts daneben, im Panorama etwas h\u00f6her liegend als der Uhrturm, befindet sich mit J markiert das Rathaus.\r\nWeiter nach rechts und leicht h\u00f6her im Tastbereich ist das Hochhaus am Andreas-Hofer-Platz dargestellt. Es ist mit A markiert.\r\nWeiter nach rechts und etwas tiefer befinden sich mit B bezeichnet die Franziskanerkirche und nochmals nach unten und weiter rechts das Kaufhaus Kastner und \u00d6hler. Es weist die Markierung F auf.\r\nVon hier aus weiter rechts jedoch ein St\u00fcck weiter oben finden Sie die Markierung C des Hochhauses am Griesplatz.\r\nWeiter, leicht nach rechts und etwas weiter unten, k\u00f6nnen Sie die runden Formen des Kunsthauses ertasten. Es hat die Bezeichnung D.\r\nWeiter nach rechts und leicht nach oben befindet sich mit G markiert die Kirche Mariahilf.\r\nEtwas tiefer liegt mit i gekennzeichnet die Murinsel.\r\nIm \u00e4u\u00dfersten rechten Eck unten finden Sie abschie\u00dfend die Bezeichnung H f\u00fcr die Mur, die sich durch die gesamte Darstellung erstreckt.\r\n\r\nDer Ausblick von der Kanonenhalle reicht weit hinaus \u00fcber die Altstadt und die Grazer Bezirke Eggenberg, Wetzelsdorf, Stra\u00dfgang, Puntigam und Liebenau.\r\nAm westlichen Rand befindet sich das Schloss Eggenberg.\r\nAuch die Bahnhofsgegend und die Reininghausgr\u00fcnde sind zu erkennen.\r\nUnd weiter Richtung S\u00fcden steht das Schloss St. Martin auf einer Anh\u00f6he.\r\nAn klaren Tagen reicht von dieser Stelle aus der Blick sogar bis nach Slowenien.\r\nDiese Orte sind im obersten Bereich des Tastpanoramas als leichte Erhebungen zu ertasten, jedoch nicht bezeichnet.\r\nHinter dem Gel\u00e4nder geht es steil hinab. Wir stehen hier immerhin an der h\u00f6chsten Stelle der Bastei. Diese ist rund 20 Meter hoch und die Mauern sind bis zu 6 Meter dick.\r\nBevor wir in den n\u00e4chsten Bereich des Museums gehen: Hinter Ihnen am Dach der Kanonenhalle befindet sich eine Glocke.\r\nEs ist die Feuerglocke. Noch bevor Kanonen zur Warnung im Einsatz waren, schlugen die Feuerw\u00e4chter mit der Glocke bei Brand Alarm. \r\nZus\u00e4tzlich benutzten die Feuerw\u00e4chter gro\u00dfe K\u00f6rbe und Laternen. Diese wurden sichtbar f\u00fcr die Menschen unten in der Stadt in jene Richtung gehalten, in der ein Feuer ausgebrochen war. Feuerw\u00e4chter befanden sich \u00fcbrigens nicht nur hier in der Stall- oder Kanonenbastei, sondern auch am Uhrturm und am Glockenturm.\r\nAuf der linken Seite, am unteren Ende der Rampe, finden Sie in Ihrer N\u00e4he den Eingang in das sogenannte Kanonierhaus. Dort befindet sich heute mit dem Geschichtsparcours die Dauerausstellung des Graz Museums Schlossberg."},{"audioFile":9131,"guideType":"easy_english","transcription":"All rooms inside the Graz Museum Schlossberg are accessible. \r\nThis means that there are no obstacles for people with disabilities. \r\nThere are further inclusive measures, too.\r\nInclusive means that all people can easily access all information. \r\nThe history of the Schlossberg is \r\npresented in an attractive way so that as many people as possible can understand it.\r\nThis includes things to discover by touch. \r\nThe tactile panorama that you can touch with your fingers was made for a particular purpose. \r\nIt enables you to feel the view of the city with your fingers.\r\nTen of the city\u2019s landmarks and buildings are marked on it, \r\nand visually impaired people can also read information in braille about the following sights: \r\nthe Andreas-Hofer-Platz square, the Franciscan Church, \r\nthe Griesplatz square, the Museum of Modern and Contemporary Art (Kunsthaus Graz), \r\nthe Clock Tower, the Kastner und \u00d6hler department store, \r\nthe Mariahilferplatz square, the river Mur, \r\nthe Island in the Mur and the Town Hall.\r\nTurn around and take a look at the roof, \r\nbefore you move on to the next section of the museum.\r\nCan you see the bell? \r\nThis is the fire bell. \r\nThe fire watchers on the Schlossberg rang the bell when there was a fire. \r\nThis happened before the cannons were used.\r\nThe fire watchers also used huge lanterns \r\nto help the people in the town. \r\nThey were held in the direction where the fire had broken out. \r\nThe fire watchers kept a lookout in the Stables or Cannon Bastion, \r\nas well as on the clock tower and on the bell tower.\r\nYou are now close to a building known as the Gunnery House. \r\nYou\u2019ll see the entrance on your left. \r\nInside the building you\u2019ll find a trail that tells you more about the history of Graz. \r\nThis is a permanent exhibition at the Graz Museum Schlossberg."}]},{"chapterName":"The exhibition","headerImage":9383,"audioTracks":[{"audioFile":9135,"guideType":"normal","transcription":"Wir stehen in einem Geb\u00e4ude aus dem 17. Jahrhundert. Es war einst Teil der Festungsanlage: das Kanonierhaus.\r\nFr\u00fcher war es wie ein Wohnhaus eingerichtet. Heute ist in diesen R\u00e4umen der Geschichtsparcours untergebracht. Er erz\u00e4hlt in drei Abschnitten die Geschichte des Schlossbergs.\r\nIn diesem ersten Abschnitt erfahren Sie N\u00e4heres zur einstigen Festungsanlage und zu einigen der prominentesten Bauten auf dem Schlossberg.\r\nSehen Sie sich im Raum um: Die Exponate befinden sich auf wei\u00dfen und schwarzen Tischen. Die Farben der Tische haben eine Bedeutung: Die wei\u00dfen Tische zeigen an, was es heute noch gibt. Die schwarzen Tische verweisen auf Vergangenes. Dieses Gestaltungselement zieht sich durch die gesamte Ausstellung.\r\nDie Fotografien auf den herabh\u00e4ngenden Fahnen zeigen Ansichten des Schlossberges von heute. Von der einstigen Festungsanlage sind nur mehr wenige Bauwerke erhalten.\r\nWie kann man sich die fr\u00fchere m\u00e4chtige Festung des Schlossbergs vorstellen?\r\nIn diesem Raum k\u00f6nnen Sie verschiedene Ansichten des Schlossberges entdecken. Die \u00e4lteste stammt aus dem 15. Jahrhundert. Topografisch genau sind diese fr\u00fchen Bilder nicht. Sie geben uns dennoch einen Eindruck vom einstigen Stadtbild. \r\nSehen Sie in der Mitte des Raumes die gro\u00dfe beleuchtete Ansicht von Graz? Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert.\r\nGehen wir gemeinsam zu dieser Ansicht."},{"audioFile":9137,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Sie befinden sich im sogenannten Kanonierhaus, \r\ndas zur Festungsanlage geh\u00f6rte. \r\nDas Geb\u00e4ude stammt aus dem 17. Jahrhundert \r\nund war wie ein Wohnhaus eingerichtet. \r\nHeute ist in diesen R\u00e4umen eine Ausstellung. \r\nIn drei Abschnitten wird die Geschichte des Schlossbergs erz\u00e4hlt.\r\nIm ersten Raum links erfahren Sie N\u00e4heres zur ehemaligen Festungsanlage. \r\nDie wichtigsten Bauten auf dem Schlossberg werden erkl\u00e4rt.\r\nBetrachten Sie die Ausstellungsst\u00fccke im Raum. \r\nSie befinden sich auf wei\u00dfen und schwarzen Tischen. \r\nDie Farben der Tische haben eine Bedeutung: \r\nDie wei\u00dfen Tische zeigen, was es heute noch gibt. \r\nDie Farbe Schwarz zeigt, was es nicht mehr gibt. \r\nDie gesamte Ausstellung ist in dieser Art gestaltet.\r\nAuf den herabh\u00e4ngenden Fahnen sehen Sie Fotografien. \r\nSie zeigen Ansichten des Schlossberges von heute. \r\nNur wenige Bauwerke sind von der Festung noch vorhanden.\r\nWie hat die fr\u00fchere m\u00e4chtige Festung des Schlossberges ausgesehen? \r\nIn der Mitte des Raumes befindet sich eine historische Ansicht von Graz.\r\nBitte gehen Sie zu dieser Ansicht."},{"audioFile":9139,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Wir stehen in einem Geb\u00e4ude aus dem 17. Jahrhundert. Es war einst Teil der Festungsanlage: das Kanonierhaus.\r\nFr\u00fcher war es wie ein Wohnhaus eingerichtet. Heute ist in diesen R\u00e4umen der Geschichtsparcours untergebracht. Er erz\u00e4hlt in drei Abschnitten die Geschichte des Schlossbergs.\r\nIn den drei R\u00e4umen auf der linken Seite, von denen nur die zwei hinteren R\u00e4ume direkt miteinander verbunden sind, befindet sich der erste Abschnitt zum Schlossberg als Festungsanlage. Dieser Abschnitt beginnt gleich links neben dem Eingang. Der zweite Abschnitt ist ein zu allen Seiten offener \u00dcbergangsraum. Hier befindet sich ein in der Mitte platziertes gro\u00dfes Holzm\u00f6bel. Hier werden die Flora, Fauna und Geologie des Berges behandelt. Auf diesem Ausstellungsm\u00f6bel befindet sich auch ein Schlossbergmodell unter einem Glassturz. Der dritte Abschnitt des Geschichtsparcours befindet sich vom Eingang aus gesehen auf der rechten Seite und behandelt den Schlossberg als Parkanlage.\r\nIm ersten Abschnitt zu Ihrer linken Seite erfahren Sie N\u00e4heres zur einstigen Festungsanlage und zu einigen der prominentesten Bauten auf dem Schlossberg.\r\nDie meisten Exponate befinden sich auf Tischh\u00f6he auf wei\u00dfen und schwarzen h\u00f6lzernen Ausstellungsm\u00f6beln. Die Farben dieser M\u00f6bel haben eine Bedeutung: Die wei\u00dfen zeigen an, was es heute noch am Schlossberg gibt. Die schwarzen verweisen auf Vergangenes. Dieses Gestaltungselement zieht sich durch die gesamte Ausstellung. Manchmal sind die Exponate ertastbar, manchmal befinden Sie sich unter Glasst\u00fcrzen.\r\nAuf den von der Decke herabh\u00e4ngenden Fahnen, an den Seitenw\u00e4nden platziert, zeigen Fotografien Ansichten des Schlossberges von heute. Von der einstigen Festungsanlage sind nur mehr wenige Bauwerke erhalten.\r\nWie kann man sich die fr\u00fchere m\u00e4chtige Festung des Schlossbergs vorstellen?\r\nIm ersten Raum links vom Eingang k\u00f6nnen Sie verschiedene Ansichten des Schlossberges entdecken. Die \u00e4lteste stammt aus dem 15. Jahrhundert. Topografisch genau sind diese fr\u00fchen Bilder nicht. Sie geben uns dennoch einen Eindruck vom einstigen Stadtbild. \r\nMitten im Raum aufgeh\u00e4ngt befindet sich eine beleuchtete Ansicht von Graz aus dem 17. Jahrhundert.\r\nGehen wir gemeinsam zu dieser Ansicht."},{"audioFile":9141,"guideType":"easy_english","transcription":"You are now in the Gunnery House, \r\nwhich was once part of the fortification. \r\nThe building dates from the 18th century. \r\nInside, it looked like a home with rooms. \r\nToday, these rooms form a history trail. \r\nThere are three sections explaining the history of the Schlossberg.\r\nIn the first room you learn more about the former fortification. \r\nThe most important buildings on the Schlossberg are explained.\r\nTake a look at the exhibits in this room. \r\nYou can find them on the white and black tables. \r\nThe colours of the tables have a meaning: \r\nthe white tables show what you can still see today, \r\nthe black tables show what no longer exists. \r\nThe entire exhibition is organised in this way.\r\nOn the flags hanging down you can see photographs. \r\nThey show present-day views of the Schlossberg. \r\nOnly a few structures of the former fortress still exist.\r\nWhat did the once massive fortress on the Schlossberg look like? \r\nA historical view of Graz is located in the middle of the room.\r\nPlease go to it next."}]},{"chapterName":"Copper engraving by Paulus F\u00fcrst","headerImage":9385,"audioTracks":[{"audioFile":9145,"guideType":"normal","transcription":"Vor uns sehen wir eine alte Ansicht von Graz. Sie entstand vor rund 350 Jahren.\r\nEs ist die starke Vergr\u00f6\u00dferung eines Kupferstichs. Angefertigt wurde dieser von Paulus F\u00fcrst, einem Verleger aus N\u00fcrnberg. \r\nTopografisch genau ist die Darstellung nicht. Die Ansicht vermittelt aber einen detailreichen Eindruck von der einst befestigten Stadt. \r\nIm Hintergrund ragen die Berge auf, die das Grazer Becken zum Norden hin begrenzen. Sie sind sehr m\u00e4chtig wiedergegeben. Insbesondere der Scheggell, also der Sch\u00f6ckl, ragt in der Ansicht rechts als steiler Felsen empor.\r\nIn der linken Bildh\u00e4lfte erh\u00e4lt die Mur viel Platz. Die Br\u00fccke an der Stelle der heutigen Erzherzog-Johann-Br\u00fccke verbindet die innere Stadt mit der unbefestigten Murvorstadt \u2013 das sind die heutigen Bezirke Gries und Lend. Im linken Bildvordergrund ist gut sichtbar die Anlage der einstigen Schie\u00dfst\u00e4tte, heute befindet sich dort das Stadtarchiv.\r\nInmitten der ummauerten Stadt am Fu\u00df des Schlossberges erkennen wir den trapezf\u00f6rmigen Hauptplatz. Weitere Orte sind in der Legende des Kupferstichs selbst vermerkt.\r\nGraz vor 350 Jahren zeigt sich uns aber vor allem als eine vollbefestigte Stadt mit Festung mit Gr\u00e4ben, Bastionen und einer Stadtmauer mit Stadttoren.\r\nDas Stadtbild wird von der Festung auf dem Schlossberg dominiert. Eine Burg hatte sich auf dem Schlossberg vermutlich bereits im 8. Jahrhundert befunden. Die hier dargestellte m\u00e4chtige Festung stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie geht auf den italienischen Baumeister Domenico dell\u2019Allio zur\u00fcck. Er schuf die massive Stadtbefestigung, die vor Angriffen Osmanischer Truppen sch\u00fctzen sollte. Zu diesen Angriffen kam es aber nie.\r\nK\u00f6nnen Sie unseren Standort erkennen?\r\nIm Bild links, auf der West-Seite des Schlossberges, ist die Kanonenhalle erkennbar. Wir sehen das massive Dach, ges\u00e4umt von zwei T\u00fcrmen. Das Kanonierhaus, in dem wir gerade sind, wurde erst sp\u00e4ter anstelle des fr\u00fcheren zweiten Turmes errichtet.\r\nWenige bauliche Spuren erinnern uns heute an die fr\u00fchere Festung oder an die noch \u00e4lteren Burganlagen. Zu den \u00e4ltesten Geb\u00e4uden am Schlossberg z\u00e4hlt die Thomaskapelle.\r\nAuf der R\u00fcckseite des Raumes erfahren wir N\u00e4heres zu diesem fr\u00fchen Kirchenbau. Begeben wir uns zu dieser Station."},{"audioFile":9147,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Hier sehen Sie eine ungef\u00e4hr 350 Jahre alte Ansicht von Graz.\r\nEs handelt sich um den Kupferstich des N\u00fcrnberger Verlegers Paulus F\u00fcrst. \r\nDer Kupferstich ist stark vergr\u00f6\u00dfert worden. \r\nBei einem Kupferstich werden Bilder gedruckt.\r\nSo gibt es das Bild viele Male.\r\nSo k\u00f6nnen viele Menschen den Kupferstich ansehen.\r\nDie Bauwerke und Landschaften sind \u00f6rtlich nicht ganz richtig abgebildet. \r\nDie Ansicht zeigt aber viele Details der einst befestigten Stadt.\r\nDer Kupferstich zeigt im Hintergrund die Berge, \r\ndie Graz und seine Umgebung zum Norden hin begrenzen. \r\nDie Berge sind sehr hoch dargestellt.\r\nBesonders m\u00e4chtig ist der Scheggel, also Sch\u00f6ckl dargestellt. \r\nIn der Ansicht sieht der Berg wie ein steiler Felsen aus.\r\nIn der linken Bildh\u00e4lfte nimmt die Mur viel Platz ein. \r\nAn der Stelle der heutigen Erzherzog-Johann-Br\u00fccke stand schon damals eine Br\u00fccke. \r\nSie hat die innere Stadt mit der unbefestigten Murvorstadt verbunden. \r\nZur Murvorstadt geh\u00f6rten die heutigen Bezirke Gries und Lend. \r\nIm linken Bildvordergrund sehen Sie die Anlage der einstigen Schie\u00dfst\u00e4tte.\r\nWerfen Sie einen Blick auf die Mitte der ummauerten Stadt. \r\nHier k\u00f6nnen Sie den Hauptplatz sehen, \r\nder am Fu\u00dfe des Schlossberges liegt. \r\nWeitere Orte sind in der Beschreibung des Kupferstichs genannt.\r\nGraz vor 350 Jahren war eine vollbefestigte Stadt: \r\nEs gab eine Festung, eine Stadtmauer mit Stadttoren, Gr\u00e4ben und Befestigungsanlagen."},{"audioFile":9149,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Vor uns, an zwei Drahtseilen h\u00e4ngend, befindet sich die beleuchtete, 90 cm hohe und 110 cm breite Reproduktion einer Stadt-Ansicht. Die Vorlage dazu, ein Kupferstich, entstand vor rund 350 Jahren und ist in schwarz und wei\u00df gehalten. Angefertigt wurde der Kupferstich von Paulus F\u00fcrst, einem Verleger aus N\u00fcrnberg. Das Bild ist hier stark vergr\u00f6\u00dfert wiedergegeben.\r\nTopografisch genau ist die Darstellung nicht. Die Ansicht vermittelt aber einen detailreichen Eindruck von der einst befestigten Stadt. \r\nIm oberen und unteren Bereich ist in Zierschrift eine Beschreibung der Ansicht angebracht. Die Schrift ist eine gemischte Form der Antiqua Schrift und \u00e4hnelt einer kursiven Druckschrift von heute. Der Titel lautet \u201eAbbildung der Vornehmen Festung und Statt Gratz in der Steyermarck 1667.\u201c Der Titel ist stark verziert geschrieben. Der Stich zeigt die Stadt mit Blick von S\u00fcden nach Norden.\r\nIm Hintergrund, im oberen Bereich des Bildes, ragen die Berge auf. Sie begrenzen das Grazer Becken zum Norden hin. Sie sind sehr m\u00e4chtig wiedergegeben. Insbesondere der Scheggell, also der Sch\u00f6ckl, ragt in der Ansicht rechts als steiler Felsen empor. Links im Bild sind auch der Plabutsch und die Burg G\u00f6sting zu erkennen.\r\nIn der linken Bildh\u00e4lfte erh\u00e4lt die Mur viel Platz. Die Br\u00fccke an der Stelle der heutigen Erzherzog-Johann-Br\u00fccke verbindet die innere Stadt mit der unbefestigten Murvorstadt \u2013 das sind die heutigen Bezirke Gries und Lend. Im linken Bildvordergrund ist die Anlage der einstigen Schie\u00dfst\u00e4tte wiedergegeben. Heute befindet sich dort das Stadtarchiv.\r\nIn der Mitte k\u00f6nnen wir die von Mauern und dem Stadtgraben umgebene Innenstadt mit dem Schlossberg ausmachen. Inmitten der ummauerten Stadt am Fu\u00df des Schlossberges ist der trapezf\u00f6rmige Hauptplatz dargestellt, rechts die \u00f6stlichen au\u00dferhalb des Stadtgrabens liegenden Siedlungen sowie die Leechkirche.\r\nWeitere Orte sind in der Legende am oberen Rand des Kupferstichs vermerkt. Links der Legende findet sich ein Medaillon mit dem Doppeladler und rechts davon eines mit dem steirischen bzw. Grazer Panther direkt \u00fcber der Spitze des Sch\u00f6ckels.\r\nAuch Menschen bewegen sich in den Stra\u00dfen der Stadt. Manche reiten zu Pferd, andere stehen oder gehen umher, manche scheinbar bewaffnet.\r\nGraz vor 350 Jahren zeigt sich uns aber vor allem als eine vollbefestigte Stadt mit Festung, Gr\u00e4ben, Bastionen und einer Stadtmauer mit Stadttoren.\r\n\r\n\r\n\r\nDie Festung auf dem Schlossberg dominiert das Stadtbild. Eine Burg hatte sich auf dem Schlossberg vermutlich bereits im 8. Jahrhundert befunden. Die hier dargestellte m\u00e4chtige Festung stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie geht auf den italienischen Baumeister Domenico Dell\u2019Allio zur\u00fcck. Er schuf die massive Stadtbefestigung, die vor Angriffen Osmanischer Truppen sch\u00fctzen sollte. Zu diesen Angriffen kam es aber nie. Die Festungsanlage mit T\u00fcrmen, Mauern und Geb\u00e4uden nimmt im Bild den gesamten oberen Bereich des Schlossberges ein.\r\nUnser aktueller Standort ist auf dem Stich ebenso zu finden. Im Bild links, auf der West-Seite des Schlossberges, ist die Kanonenhalle abgebildet, flankiert von zwei Wehrt\u00fcrmen. Das Kanonierhaus wurde erst sp\u00e4ter anstelle des fr\u00fcheren zweiten Turmes errichtet.\r\nWenige bauliche Spuren erinnern uns heute an die fr\u00fchere Festung oder an die noch \u00e4lteren Burganlagen. Zu den \u00e4ltesten Geb\u00e4uden am Schlossberg z\u00e4hlt die Thomaskapelle.\r\nAuf der R\u00fcckseite des Raumes, hinter dieser Bild-Installation, erfahren wir N\u00e4heres zu diesem fr\u00fchen Kirchenbau. Dort ist die n\u00e4chste Station."},{"audioFile":9151,"guideType":"easy_english","transcription":"Here you can see a view of Graz that is about 350 years old.\r\nIt is a copper engraving by Nuremberg publisher Paulus F\u00fcrst. \r\nThe copper engraving has been magnified considerably. \r\nThe copper engraving technique makes it possible to print pictures.\r\nThis makes it possible to print many copies of a picture\r\nso that many people can see the same view.\r\nThe buildings and landscapes are not portrayed exactly where they were in reality. \r\nBut the view does show many details of the once fortified town.\r\nThe copper engraving depicts the mountains in the background, \r\nwhich form the northern boundary of Graz and its surroundings. \r\nThe mountains are portrayed as being very high.\r\nThe \u201cSch\u00f6ckl\u201d mountain, or \u201cScheggel\u201d, as it was then called, looks particularly huge. \r\nIn the view, the mountains look like a steep cliff face.\r\nOn the left of the picture, the river Mur takes up a lot of space. \r\nThere was also a bridge at the place where the Erzherzog-Johann-Br\u00fccke bridge stands today. \r\nIt linked the old town with the outskirts, which were not fortified. \r\nThe outskirts were where the Gries and Lend districts are today. \r\nIn the foreground on the left, you can see the structures that were once used for shooting practice.\r\nNow look at the centre of the fortified old town. \r\nThis is where you can see the main square \r\nat the foot of the Schlossberg. \r\nYou can find more landmarks in the description of the copper engraving.\r\n350 years ago, Graz was a strongly fortified town. \r\nThere was a fortress, a town wall with gates, ditches filled with water, and fortifications.\r\nThe fortress on the Schlossberg was the main landmark of the town. \r\nWe assume that there was a fortress on the Schlossberg in the 8th century. \r\nThe huge fortress on the copper engraving dates back to the 16th century. \r\nThat fortress was built by Italian master builder Domenico dell\u2019Allio. \r\nThe master builder built the town\u2019s massive fortification. \r\nIt was designed to protect the town against attacks by Ottoman soldiers. \r\nThe Ottoman Empire was very big and covered present-day Turkey and many more countries.\r\nThe Ottomans were often at war with other territories, to which the country we now call Austria belonged.\r\nBut they never attacked Graz.\r\nTake a close look at the copper engraving.\r\nCan you find where we are now?\r\nLook to the west side of the Schlossberg. \r\nYou will see the Cannon Hall on the left of the picture. \r\nYou can see the big roof with the two towers. \r\nWe are now in the Gunnery House, \r\nwhich was built later on the place where the second tower had been.\r\nThere is little today that reminds us of the former fortress. \r\nThere is also little that reminds us of the older fortifications. \r\nThe Thomaskapelle, or St Thomas Chapel, is one of the oldest buildings on the Schlossberg.\r\nNow go to the far end of the room, \r\nwhere you can learn more about this early church building."}]},{"chapterName":"St Thomas Chapel","headerImage":9278,"audioTracks":[{"audioFile":9155,"guideType":"normal","transcription":"Wir stehen vor Teilen der einstigen Ausstattung der Thomaskapelle.\r\nDas Gem\u00e4lde zeigt den Apostel Thomas mit flammendem Herzen, einem Symbol f\u00fcr Gottesliebe. Die Altaraufs\u00e4tze links und rechts stellen vier Heilige dar, Michael, Thomas, Johannes der T\u00e4ufer und Josef.\r\nDie Thomaskapelle gibt es heute nicht mehr. \r\nSie befand sich neben dem Glockenturm und z\u00e4hlte zu den \u00e4ltesten Bauwerken auf dem Schlossberg. Die Kapelle war bereits Teil der mittelalterlichen Burganlage. Im 16. Jahrhundert wurde die Thomaskapelle in die neue Festungsanlage integriert. Auch der Glockenturm wurde angebaut. Eine Zeit lang wurde sie von der weitgehend evangelischen Stadtbev\u00f6lkerung f\u00fcr Messen genutzt. Doch dann wurde die Thomaskapelle zu einem Symbol der Gegenreformation: Weithin h\u00f6rbar l\u00e4utete die \u201eLiesl\u201c im neu errichteten Glockenturm zu den katholischen Gebetsstunden.\r\nNach der Niederlage in den Napoleonischen Kriegen 1809 wurde die Schlossbergfestung geschleift. Die Thomaskapelle wurde nicht zerst\u00f6rt, genauso wie der Glockenturm und der Uhrturm. Die Franz\u00f6sischen Soldaten nahmen sich aber das Kupferdach als wertvolles Material. Damit waren die Kirchenr\u00e4ume der Witterung schutzlos ausgeliefert. Bereits im Jahr darauf wurde die nun bauf\u00e4llig gewordene Kapelle abgetragen.\r\nVon der Thomaskapelle sind heute nur noch die Grundmauern zu sehen. Der Glockenturm hingegen ist uns bis heute erhalten geblieben und eine der wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt.\r\nBegeben Sie sich nun bitte nach rechts. Dort erfahren Sie mehr \u00fcber den Glockenturm und den Uhrturm."},{"audioFile":9157,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Wir sehen hier Gegenst\u00e4nde aus der Thomaskapelle. \r\nDas Gem\u00e4lde zeigt den Apostel Thomas mit einem flammenden Herz. \r\nApostel sind wichtige Personen im Christentum.\r\nEin Apostel verk\u00fcndet im Auftrag von Jesus den Glauben. \r\nDie Altaraufs\u00e4tze links und rechts zeigen mehrere Heilige: \r\nMichael, Thomas, Johannes der T\u00e4ufer und Josef.\r\nDie Thomaskapelle gibt es heute nicht mehr.\r\nDie Kapelle befand sich neben dem Glockenturm. \r\nSie z\u00e4hlte zu den \u00e4ltesten Bauwerken auf dem Schlossberg. \r\nSie wurde vermutlich schon vor rund 1000 Jahren erbaut.\r\n1809 zerst\u00f6rte man gro\u00dfe Teile der Festung auf dem Schlossberg.\r\nDas passierte nach der Niederlage in den Napoleonischen Kriegen. \r\nDie Napoleonischen Kriege waren vor \u00fcber 200 Jahren. \r\nFrankreich f\u00fchrte damals Krieg gegen viele L\u00e4nder.\r\nDie Thomaskapelle, der Glockenturm und der Uhrturm wurden nicht zerst\u00f6rt. \r\nDie franz\u00f6sischen Soldaten nahmen jedoch das Kupferdach der Thomaskapelle mit, \r\nweil Kupfer ein wertvolles Material war.  \r\nDie Kirchenr\u00e4ume waren damit schlechtem Wetter ausgeliefert. \r\nEin Jahr sp\u00e4ter wurde die Kapelle abgetragen.\r\nVon der Thomaskapelle sind heute nur noch die Grundmauern \u00fcbrig. \r\nDer Glockenturm ist bis heute erhalten geblieben. \r\nEr geh\u00f6rt zu den wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt. \r\nBitte gehen Sie nach rechts, denn Sie erfahren nun mehr \u00fcber den Glockenturm und den Uhrturm."},{"audioFile":9159,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Wir stehen vor Teilen der einstigen Ausstattung der Thomaskapelle. Zwei Altaraufs\u00e4tze sind links und rechts neben einem Gem\u00e4lde an der R\u00fcckwand des Ausstellungsm\u00f6bels angebracht.\r\nDas Gem\u00e4lde zeigt den Apostel Thomas. Es ist in einen ovalen, schwarz-goldenen Holzrahmen eingefasst. Das Gem\u00e4lde ist 100 cm hoch und 87 cm breit.\r\nThomas, in Seitenansicht, ist b\u00e4rtig, hat dunkle Haare und tr\u00e4gt ein blaues Gewand mit einem roten Umhang. Er blickt nach links auf das flammende Herz Jesu, einem Symbol f\u00fcr Gottesliebe. Die linke Hand ist zum Segensgru\u00df erhoben. Daf\u00fcr sind Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger ausgestreckt. In der linken Bildh\u00e4lfte ist auch die Spitze einer Lanze, die Thomas vermutlich in der rechten Hand h\u00e4lt, dargestellt.\r\nDie h\u00f6lzernen Altaraufs\u00e4tze links und rechts neben dem Gem\u00e4lde sind rot, l\u00e4nglich und verj\u00fcngen sich nach oben.\r\nIn den oberen Bereichen ist jeweils ein sechszackiger Stern in einem goldenen, geschlossenen und erhabenen Kranz eingefasst.\r\nDie Altaraufs\u00e4tze sind 52 cm breit und 158 cm hoch und haben vergoldete und mit Schnitzornamenten versehene R\u00e4nder.\r\nVier Heilige, Michael, Thomas, Johannes der T\u00e4ufer und Josef sind jeweils paarweise in Pr\u00e4gearbeiten in Zinn dargestellt. \r\nAuf dem linken Altaraufsatz jagt der Heilige Michael Luzifer aus dem Himmel.\r\nUnterhalb davon steht Thomas vor einem Baum und h\u00e4lt einen Speer in der Hand. Thomas blickt aus dem Bild heraus. Links \u00fcber ihm ist eine lachende Sonne zu erkennen.\r\nAuf dem rechten Altaraufsatz ist auf dem oberen Bild Johannes der T\u00e4ufer in einem Fellgewand dargestellt. In seiner linken Hand h\u00e4lt er einen mit B\u00e4ndern geschm\u00fcckten Stab. Mit der rechten Hand zeigt er auf eine aus einem Felsen entspringende Wasserquelle. Unterhalb der Quelle ist ein Schaf abgebildet.\r\nIm unteren Bild ist der heilige Josef mit einem Zweig in der rechten Hand dargestellt. Auf dem Zweig sitzt ein Vogel. Ein Heiligenschein ist \u00fcber seinem Kopf zu erahnen. \u00dcber Josef befinden sich Wolken. Am unteren Abschluss des linken Tafelaufsatzes ist das Christogramm IHS, am unteren Abschluss des rechten ein Marien-Monogramm angebracht.\r\nDie Thomaskapelle selbst gibt es heute nicht mehr. \r\nSie befand sich neben dem Glockenturm und z\u00e4hlte zu den \u00e4ltesten Bauwerken auf dem Schlossberg. Die Kapelle war bereits Teil der mittelalterlichen Burganlage.\r\n\r\nIm 16. Jahrhundert wurde die Thomaskapelle in die neue Festungsanlage integriert. Der Glockenturm wurde angebaut. Eine Zeit lang fanden hier Messen der damals weitgehend evangelischen Stadtbev\u00f6lkerung statt. Doch dann wurde die Thomaskapelle zu einem Symbol der Gegenreformation: Weithin h\u00f6rbar l\u00e4utete die \u201eLiesl\u201c im neu errichteten Glockenturm zu den katholischen Gebetsstunden.\r\nNach der Niederlage in den Napoleonischen Kriegen 1809 wurde die Schlossbergfestung geschleift. Die Thomaskapelle blieb erhalten, genauso wie der Glockenturm und der Uhrturm. Die Franz\u00f6sischen Soldaten nahmen sich aber das Kupferdach als wertvolles Material. Damit waren die Kirchenr\u00e4ume der Witterung schutzlos ausgeliefert. Bereits im Jahr darauf wurde die nun bauf\u00e4llig gewordene Kapelle abgetragen.\r\nHeute sind nur noch die Grundmauern der Thomaskapelle \u00fcbrig. Der Glockenturm hingegen ist uns bis heute erhalten geblieben und eine der wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt.\r\nBegeben Sie sich nun bitte nach rechts. Dort erfahren Sie mehr \u00fcber den Glockenturm und den Uhrturm."},{"audioFile":9161,"guideType":"easy_english","transcription":"Here we see objects from the St Thomas Chapel. \r\nIn the picture, you see Thomas the Apostle with a flaming heart. \r\nApostles are important for Christians.\r\nAn Apostle proclaims the faith on behalf of Jesus Christ. \r\nOn the altarpieces to the left and to the right you will see several Apostles: \r\nMichael, Thomas, John the Baptist and Joseph.\r\nThe St Thomas Chapel no longer exists.\r\nThe Chapel was located next to the Bell Tower. \r\nIt had been one of the oldest buildings on the Schlossberg \r\nand was probably built 1,000 years ago.\r\nIn 1809 large parts of the fortress on the Schlossberg were destroyed. This happened after the defeat in the Napoleonic Wars. \r\nThe Napoleonic Wars happened over 200 years ago. \r\nFrance was at war with several countries.\r\nThe St Thomas Chapel, the Bell Tower and the Clock Tower were not destroyed, \r\nbut the French soldiers took the copper roof with them \r\nbecause copper was a valuable material.  \r\nAs a result, the chapel was no longer protected against bad weather. \r\nOne year later, the chapel had to be torn down.\r\nYou can see only its foundation walls today. \r\nThe Bell Tower is still there, though. \r\nIt is one of the city\u2019s most important sights today. \r\nPlease turn right, because now you are going to learn more about the Bell Tower and the Clock Tower."}]},{"chapterName":"Bell Tower","headerImage":9280,"audioTracks":[{"audioFile":9165,"guideType":"normal","transcription":"Neben der Thomaskapelle wurde der Glockenturm vor \u00fcber 400 Jahren als religi\u00f6ses, aber auch machtpolitisches Zeichen errichtet. Seine Glocke ist unter dem Namen Liesl bekannt. Die Liesl l\u00e4utet t\u00e4glich um 7, 12 und 19 Uhr mit 101 Schl\u00e4gen. Diese Uhrzeiten entsprechen den traditionellen katholischen Gebetszeiten.\r\nDer Glockenturm und die Glocke wurden vom katholischen Herrscherpaar der Stadt in Auftrag gegeben: Erzherzog Karl der Zweite von Inner\u00f6sterreich und Erzherzogin Maria Anna von Bayern. Zur Zeit der Gegenreformation war das ein nicht zu \u00fcberh\u00f6rendes Zeichen f\u00fcr den katholischen Glauben. Und das, obwohl die Glocke nicht von einem katholischen, sondern von einem protestantischen Glockengie\u00dfer namens Martin Hilger hergestellt wurde. Wenige Jahrzehnte sp\u00e4ter gab es keine protestantischen Handwerker mehr in Graz. Im Jahre 1600 vertrieben die katholischen Herrschenden die letzten Protestantinnen und Protestanten aus dem Land.\r\nAuf dem Bildschirm sehen sie eine Aufnahme des Mittagsl\u00e4utens der Liesl. Sie ist die drittgr\u00f6\u00dfte Glocke der Steiermark. Das Relief der Glocke zeigt Erzherzog Karl den Zweiten und Erzherzogin Maria Anna als Stifter und Stifterin.\r\nF\u00fcr die n\u00e4chste Station des Audioguides wenden wir uns nach rechts."},{"audioFile":9167,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Vor \u00fcber 400 Jahren wurde der Glockenturm neben der Thomaskapelle errichtet. \r\nDie Glocke ist unter dem Namen Liesl bekannt. \r\nSie l\u00e4utet t\u00e4glich um 7, 12 und 19 Uhr mit 101 Schl\u00e4gen. \r\nDie Katholikinnen und Katholiken beten \u00fcblicherweise zu diesen Uhrzeiten. \r\nErzherzog Karl II von Inner\u00f6sterreich und Erzherzogin Maria Anna von Bayern herrschten in der Stadt zu dieser Zeit. \r\nAls Katholiken gaben sie den Glockenturm mit Glocke in Auftrag. \r\nZur Zeit der Gegenreformation war das ein wichtiges Zeichen f\u00fcr den katholischen Glauben. \r\nDamals waren viele Menschen nicht katholisch, sondern protestantisch.\r\n\r\nDie Kirche und katholische Landesf\u00fcrsten wollten nur Katholiken im Land.\r\nDie Menschen mussten katholisch werden oder das Land verlassen. \r\nDie Liesl ist die drittgr\u00f6\u00dfte Glocke der Steiermark. \r\nSie wurde vom Glockengie\u00dfer Thomas Hilger hergestellt. \r\nEr war selbst protestantisch und nicht katholisch.\r\nWenige Jahrzehnte sp\u00e4ter sollte es keine protestantischen Handwerker mehr in Graz geben. \r\nDie letzten Protestant*innen wurden im Jahre 1600 aus dem Land vertrieben. \r\nAuf dem Bildschirm sehen Sie die Liesl, wie sie zu Mittag l\u00e4utet. \r\nAuf der Glocke k\u00f6nnen Sie ein Relief erkennen. \r\nEin Relief ist eine Erhebung auf einer Fl\u00e4che.\r\nDieses Relief zeigt Figuren, die vom Hintergrund herausragen. \r\nSie sehen Erzherzog Karl II und Erzherzogin Maria Anna als Stifterin und Stifter.\r\nF\u00fcr die n\u00e4chste Station des Audioguides wenden wir uns nach rechts."},{"audioFile":9169,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Neben der Thomaskapelle wurde der Glockenturm vor \u00fcber 400 Jahren als religi\u00f6ses, aber auch machtpolitisches Zeichen errichtet.\r\nSeine Glocke ist unter dem Namen Liesl bekannt.\r\nDie Liesl l\u00e4utet t\u00e4glich um 7, 12 und 19 Uhr mit jeweils 101 Schl\u00e4gen.\r\nDiese Uhrzeiten entsprechen den traditionellen katholischen Gebetszeiten.\r\nDer 34 Meter hohe Glockenturm hat einen oktogonalen Grundriss.\r\nEs handelt sich um einen vierst\u00f6ckigen Bau mit der Glockenstube im obersten Stockwerk. Eine Laterne mit Kreuz schlie\u00dft das kuppelf\u00f6rmige Dach ab.\r\nIn jedem Stockwerk gibt es Fenster: an sechs Seiten der ersten drei Stockwerke befinden sich rechteckige, in der Glockenstube doppelb\u00f6gige Fenster im Stil der Renaissance.\r\nDer Eingang befindet sich in Richtung der ehemaligen Thomaskapelle. \r\nDer Glockenturm und die Glocke wurden vom katholischen Herrscherpaar der Stadt im 16. Jahrhundert in Auftrag gegeben: Erzherzog Karl der Zweite von Inner\u00f6sterreich und Erzherzogin Maria Anna von Bayern.\r\nZur Zeit der Gegenreformation war das ein nicht zu \u00fcberh\u00f6rendes Zeichen f\u00fcr den Katholizismus. Und das, obwohl die Glocke nicht von einem katholischen, sondern von einem protestantischen Glockengie\u00dfer namens Martin Hilger hergestellt wurde.\r\nWenige Jahrzehnte sp\u00e4ter gab es keine protestantischen Handwerker mehr in Graz. Im Jahre 1600 vertrieben die katholischen Herrschenden die letzten Protestantinnen und Protestanten aus dem Land.\r\nEine Aufnahme der schwingenden \u201eLiesl\u201c beim Mittagsl\u00e4uten ist auf einem Bildschirm zu finden, der auf einem Holzpanel befestigt ist.\r\nDie \u201eLiesl\u201c ist die drittgr\u00f6\u00dfte Glocke der Steiermark. Ein Relief an der Glocke zeigt Erzherzog Karl den Zweiten und Erzherzogin Maria Anna als Stifter und Stifterin.\r\nUnterhalb des Bildschirms befinden sich H\u00f6reinrichtungen. Sie k\u00f6nnen abgenommen werden. So h\u00f6ren Sie das L\u00e4uten der Glocke.\r\nF\u00fcr die n\u00e4chste Station des Audioguides wenden wir uns nach rechts."},{"audioFile":9171,"guideType":"easy_english","transcription":"The Bell Tower was built next to the St Thomas Chapel over 400 years ago. \r\nThe bell\u2019s name is Liesl. \r\nThe bell rings 101 times every day at 7 a.m., noon and 7 p.m. \r\nCatholics usually pray at these times. \r\nArchduke Karl II from Inner-Austria and Archduchess Maria Anna from Bavaria ruled Graz at that time. \r\nBecause they were Catholics, they wanted a Bell Tower with a bell to be built. \r\nAt the time of the Counter-Reformation, this was symbolically important for Catholicism. \r\nAt that time, many people were Protestants, not Catholics.\r\n\r\nThe Church and the Catholic sovereigns wanted only Catholics to live on their land.\r\nThe people had to convert or leave the land. \r\nLiesl is the third largest bell in the Province of Styria. \r\nIt was made by the bell founder Thomas Hilger. \r\nHe was Protestant, not Catholic.\r\nA few decades later, there were no more Protestant craftsmen living in Graz. \r\nThe last Protestants were forced to leave in 1600. \r\nOn the screen, you will see the Liesl ringing at noon. \r\nYou can see a relief on the bell. \r\nA relief consists of three-dimensional elements on a plain surface.\r\nThis relief shows three-dimensional figurines on the bell. \r\nYou can see Archduke Karl II and Archduchess Maria Anna who initiated the making of the bell.\r\nNow turn to your right to see the next audio guide station."}]},{"chapterName":"Clock Tower","headerImage":9387,"audioTracks":[{"audioFile":9175,"guideType":"normal","transcription":"Der Uhrturm ist mit 29 Metern kleiner als der 34 Meter hohe Glockenturm. Bereits in der fr\u00fchen Burganlage befand sich hier ein Wehrturm. Als Teil der Festungsanlage wurde der Uhrturm jedoch im 16. Jahrhundert fertiggestellt. Und zwar schon in seiner heutigen Form. Zu dieser Zeit erhielt er auch seine Uhr, worauf sich der Name Uhrturm einb\u00fcrgerte.\r\nCharakteristisch f\u00fcr den Uhrturm sind das steile Zeltdach, der h\u00f6lzerne Laufgang und die vier gro\u00dfen Ziffernbl\u00e4tter mit rund 5 Metern Durchmesser.\r\nDer Stundenzeiger ist der gr\u00f6\u00dfere Zeiger, der Minutenzeiger der kleinere. Finden Sie das jetzt au\u00dfergew\u00f6hnlich? Vermutlich schon. Aber urspr\u00fcnglich gab es nur den Stundenzeiger, der f\u00fcr die zeitliche Orientierung v\u00f6llig ausreichend war. Erst viel sp\u00e4ter wurden auch die Minuten angezeigt und daf\u00fcr ein Zeiger angebracht.\r\nDas Gem\u00e4lde vor uns ist ein Uhrenbild. Die Zeiger im gemalten Uhrturm wurden tats\u00e4chlich von einem Uhrwerk angetrieben. Auf dem Gem\u00e4lde ist der Brand des St\u00e4ndischen Theaters - des Schauspielhauses - vor rund 200 Jahren dargestellt. Sehen Sie den Feuerw\u00e4chter? Er l\u00e4utet eine der Glocken des Uhrturms: die Feuerglocke. Schaulustige beobachten das Feuer und viele sind an der L\u00f6schung beteiligt. Trotzdem brannte das Geb\u00e4ude vollst\u00e4ndig nieder. Aber zumindest konnten die Grazerinnen und Grazer verhindern, dass das Feuer weiter um sich griff!\r\n\r\nWir verlassen nun diesen Bereich des Geschichts-Parcours. Vorbei am Schlossberg-Modell kommen wir links in den n\u00e4chsten Raum der Ausstellung."},{"audioFile":9177,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Der Uhrturm ist 29 Metern hoch. Er ist kleiner als der Glockenturm mit 34 Metern. \r\nBereits in der fr\u00fchen Burganlage befand sich hier ein Wehrturm. \r\nEin Wehrturm diente zur Beobachtung und Verteidigung.\r\nBeide T\u00fcrme, der Uhrturm sowie der Glockenturm, waren Teil der Festungsanlage.\r\nBeide T\u00fcrme wurden in ihrer heutigen Form im 16. Jahrhundert fertiggestellt. \r\nDer Wehrturm erhielt in dieser Zeit auch seine Uhr, \r\nworauf er den Namen Uhrturm bekam. \r\nDer Uhrturm weist diese Besonderheiten auf: \r\ndas steile Dach, der h\u00f6lzerne Laufgang und \r\ndie 4 gro\u00dfen Ziffernbl\u00e4tter mit ungef\u00e4hr 5 Metern Durchmesser.\r\nDer Laufgang ist ein Rundgang aus Holz im oberen Bereich des Uhrturms.\r\nDer Stundenzeiger ist der gr\u00f6\u00dfere Zeiger, der Minutenzeiger der kleinere. Das ist f\u00fcr uns ungew\u00f6hnlich. Es hat aber einen Grund:\r\nUrspr\u00fcnglich gab es nur den Stundenzeiger. \r\nEr reichte lange Zeit f\u00fcr die zeitliche Orientierung aus.\r\nDas Gem\u00e4lde vor uns ist ein Uhrenbild. \r\nDie Zeiger im gemalten Uhrturm wurden von einem Uhrwerk angetrieben.\r\nDas Gem\u00e4lde war also selbst eine Uhr. \r\nDargestellt ist ein Gro\u00dfbrand in der Stadt: \r\nDer Brand des Schauspielhauses vor rund 200 Jahren. \r\nDer Feuerw\u00e4chter l\u00e4utet die Feuerglocke, eine der Glocken des Uhrturms. \r\nEinige Menschen beobachten das Feuer, viele helfen beim L\u00f6schen.\r\nTrotzdem brannte das Geb\u00e4ude vollst\u00e4ndig nieder. \r\nZumindest konnte das Feuer sich nicht weiter ausbreiten. \r\nWir verlassen nun diesen Bereich des Geschichts-Rundgangs. \r\nDazu gehen wir am Schlossberg-Modell vorbei. \r\nWir betreten links den n\u00e4chsten Raum der Ausstellung."},{"audioFile":9179,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Der Uhrturm ist mit 29 Metern niedriger als der Glockenturm. Bereits in der fr\u00fchen Burganlage befand sich hier ein Wehrturm.\r\nAls Teil der Festungsanlage wurde der Uhrturm jedoch im 16. Jahrhundert fertiggestellt. Und zwar schon in seiner heutigen Form. Zu dieser Zeit erhielt er auch seine Uhr, worauf sich der Name Uhrturm einb\u00fcrgerte.\r\nCharakteristisch f\u00fcr den Uhrturm sind das steile Zeltdach, der h\u00f6lzerne Laufgang und die vier gro\u00dfen Ziffernbl\u00e4tter mit rund 5 Metern Durchmesser.\r\nDer Stundenzeiger ist der gr\u00f6\u00dfere Zeiger, der Minutenzeiger der kleinere. Finden Sie das jetzt au\u00dfergew\u00f6hnlich? Vermutlich schon. Aber urspr\u00fcnglich gab es nur den Stundenzeiger, der f\u00fcr die zeitliche Orientierung v\u00f6llig ausreichend war. Erst viel sp\u00e4ter wurden auch die Minuten angezeigt und daf\u00fcr ein Zeiger angebracht.\r\nDas 82 cm breite und 70 cm hohe \u00d6l-Gem\u00e4lde vor uns ist ein Uhrenbild. Es ist in einem goldenen und reich verzierten Holzrahmen eingefasst. Die Uhrzeiger im gemalten Uhrturm sind aus Metall und ragen real aus dem Bild hervor und wurden tats\u00e4chlich von einem Uhrwerk angetrieben. Das Bild ist daher ca. 10 Zentimeter tief.\r\nDer Uhrturm befindet sich im rechten oberen Bildbereich und ist zirka 12 cm hoch und 6,5 cm breit. Auf der mittig linken Seite des Gem\u00e4ldes ist der Brand des Schauspielhauses, dem damaligen St\u00e4ndetheater, vor rund 200 Jahren dargestellt.\r\nAuf der linken Seite sind die das St\u00e4ndetheater umgebenden H\u00e4user mit dem Dom abgebildet. R\u00f6tlich-br\u00e4unlicher Rauch steigt im oberen Bildbereich in den dunkelblauen Nachthimmel empor, auf dem au\u00dferdem eine kleine Mondsichel leuchtend im Rauch erkennbar bleibt. Im unteren Bereich des Gem\u00e4ldes und vor dem brennenden Geb\u00e4ude, sind auf halber H\u00f6he zum Uhrturm das Feuer beobachtende Menschen abgebildet. Sie sind gutb\u00fcrgerlich gekleidet: Herren mit Zylinder, Gehr\u00f6cken und Gehst\u00f6cken.\r\nUnter den Menschen sind nur drei gut zu erkennende Frauen, manche mit Kindern an den H\u00e4nden. Im mittleren Bildbereich blickt ein Mensch aus einem Fenster der Festungsanlage heraus.\r\nAm Hang unter dem Uhrturm - auf der rechten Seite des Bildes - zieht ein Feuerw\u00e4chter am Seil der Feuerglocke des Uhrturms. Der Feuerw\u00e4chter ist in Metall gearbeitet und ragt wie die Zeiger ebenfalls aus dem Bild hervor. Er war ein beweglicher Teil des Uhrwerks und l\u00e4utete bildlich die Feuerglocke.\r\nDer Brand des Schauspielhauses im Jahr 1823 war ein reales Ereignis. Wie auf dem Bild dargestellt waren viele Menschen an der Brandl\u00f6schung beteiligt. Trotzdem brannte das St\u00e4ndetheater vollst\u00e4ndig nieder. Aber zumindest konnten die Grazerinnen und Grazer verhindern, dass das Feuer weiter um sich griff!\r\nWenden Sie sich nun nach rechts. Am rechten Mauervorsprung neben dem Gem\u00e4lde finden Sie in Holz einen Teil des Ziffernblattes des Uhrturms in Originalgr\u00f6\u00dfe nachgebaut. Dargestellt ist die Ziffer zw\u00f6lf und dar\u00fcber ein goldener, erhabener Kreis. Sie sind eingeladen diese T\u00e4felung zu ertasten.\r\nWir verlassen nun diesen Bereich des Geschichts-Parcours. Vorbei am Holzm\u00f6bel mit Vitrinen-Aufsatz im \u00dcbergangsraum kommen wir links in den n\u00e4chsten Raum der Ausstellung. Unsere n\u00e4chste Station befindet sich dort unmittelbar auf der linken Seite. "},{"audioFile":9181,"guideType":"easy_english","transcription":"The Clock Tower is 29 meters high. It is smaller than the Bell Tower. \r\nA defence tower existed even in the early days of the fortress. \r\nA defence tower was used for watching over the area and defending it.\r\nBoth towers, the Clock Tower and the Bell Tower, were part of the fortification.\r\nBoth towers, as you can see them today, were completed in the 16th century. \r\nAt that time, a clock was mounted on the defence tower, \r\nand so it was called the Clock Tower. \r\nThe Clock Tower\u2019s main characteristics are \r\nits steep roof, the wooden walkway and \r\nthe four big faces each measuring about 5 meters across.\r\nThe walkway is a gallery made of wood in the upper part of the Clock Tower.\r\nThe hour hand is the larger hand and the minute hand is the smaller hand. This seems strange to us, but there is a reason for it.\r\nOriginally, there was only an hour hand. \r\nFor a long time, nothing else was needed to have an idea of what time it was.\r\nIn front of us we see a painting.\r\nThe hand on the painted Clock Tower was moved by clockwork.\r\nSo the picture was actually a clock. \r\nIt shows a big fire in the town: \r\nthe fire that destroyed the theatre about 200 years ago. \r\nThe fire watcher is ringing the fire bell, one of the Clock Tower\u2019s bells. \r\nSome people are watching, many of them are helping to put it out.\r\nNevertheless, the fire destroyed the building completely. \r\nAt least the fire could not spread any further. \r\nWe now leave this part of the history trail. \r\nWe go past the model of the Schlossberg. \r\nOn the left, we enter the next room of the exhibition."}]},{"chapterName":"The Schlossberg as a prison","headerImage":9284,"audioTracks":[{"audioFile":9183,"guideType":"normal","transcription":"Der Schlossberg hatte \u00fcber die Jahrhunderte verschiedene Funktionen. Diese Funktionen schauen wir uns im folgenden Teil der Ausstellung genauer an. \r\nDas Gem\u00e4lde, vor dem wir stehen, zeigt uns den \u00dcbergang von einer Funktion in die andere: von einem Ort der Verteidigung mit Festung hin zu einem Naherholungsgebiet.\r\nDas Gem\u00e4lde entstand vor etwa 150 Jahren. Damals war der Schlossberg bereits begr\u00fcnt und stand allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern offen. Die gro\u00dfe Kasematte ist hier bereits eine \u00fcberwucherte Ruine und fungiert als romantisches Bildelement. Urspr\u00fcnglich dienten die m\u00e4chtigen Mauern als Keller des Schlosshauptmannshauses.\r\nZwischen 1848 und 1856 wurde die Schlossbergfestung erneut als milit\u00e4rische Anlage genutzt. Danach befand sich auch ein Gef\u00e4ngnis auf dem Schlossberg. Und zwar direkt unter uns in der Kasematte der Stall- oder Kanonenbastei.\r\nDie Handschellen in der Vitrine vor Ihnen geh\u00f6rten einem prominenten Gef\u00e4ngnisinsassen: Vinzenz Benedikt von Emperger. Er war Abgeordneter des Steirischen Landtages und Vertreter der Grazer B\u00fcrgerschaft. In der Revolution von 1848 spielte er eine zentrale Rolle und wurde daraufhin inhaftiert. \r\n\u00dcber Jahrzehnte wurden in der Kasematte der Stall- oder Kanonenbastei verurteilte Schwerverbrecherinnen und Schwerverbrecher unter \u00e4u\u00dferst schlechten Bedingungen eingekerkert. Vor rund 220 Jahren wurde das Gef\u00e4ngnis aufgelassen und die Gefangenen unter anderem in die adaptierte Justizanstalt Karlau im Bezirk Gries umgesiedelt.\r\nWir wollen uns nun der Rolle des Schlossberges zu einer anderen Zeit zuwenden, der Zeit des Nationalsozialismus.\r\nLinks hinten im Raum finden Sie das Modell eines schwarz \u00fcberzogenen Geb\u00e4udes. Begeben Sie sich bitte zu diesem Objekt. "},{"audioFile":9245,"guideType":"easy_to_read","transcription":"In diesem Teil der Ausstellung erkl\u00e4ren wir, \r\nwelche Aufgaben der Schlossberg \u00fcber Jahrhunderte hatte.\r\nWir stehen vor einem Gem\u00e4lde, \r\ndas uns die neue Aufgabe des Schlossberges zeigt. \r\nDie Festung diente urspr\u00fcnglich der Verteidigung. \r\nSp\u00e4ter bekam der Schlossberg eine neue Aufgabe. \r\nEr wurde zum Erholungsgebiet inmitten der Stadt. \r\nDas Gem\u00e4lde entstand vor etwa 150 Jahren. \r\nZu dieser Zeit gab es bereits viele Pflanzen am Schlossberg. \r\nEr war nun f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger offen. \r\nDie gro\u00dfe Kasematte ist auf diesem Bild bereits eine bewachsene Ruine. \r\nDie Kasematte ist ein Raum mit dicken Mauern. \r\nIn diesem Bild dient die Kasematte nur mehr als romantischer Ort. \r\nUrspr\u00fcnglich dienten die dicken Mauern als Keller des Schlosshauptmannshauses.\r\nDas Schlosshauptmannshauses war das wichtigste Geb\u00e4ude der Festung.\r\nWerfen Sie einen Blick auf den Glasschrank vor Ihnen. \r\n\r\nVor 120 Jahren gab es ein Gef\u00e4ngnis auf dem Schlossberg. \r\nEs befand sich in der Kasematte der Stall- oder Kanonenbastei direkt unter uns.\r\nJahrzehntelang wurden Schwer-Verbrecherinnen und Schwer-Verbrecher in das Gef\u00e4ngnis gebracht. \r\nSie lebten dort unter sehr schlechten Bedingungen. \r\nVor ungef\u00e4hr 120 Jahren wurde das Gef\u00e4ngnis geschlossen. \r\nWir gehen nun in den linken hinteren Bereich des Raumes. \r\nHier sehen Sie das Modell des sogenannten F\u00fchrersaales."},{"audioFile":9187,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Der Schlossberg hatte \u00fcber die Jahrhunderte verschiedene Funktionen. Diese Funktionen besprechen wir im folgenden Teil der Ausstellung. \r\nVor uns befindet sich das Gem\u00e4lde \u201eKasematten mit Glockenturm\u201c von Anton von Callot aus dem Jahre 1867. Es ist 95 cm breit und 130 cm hoch. Es zeigt uns den \u00dcbergang von einer Funktion in die andere: vom Schlossberg als einem Ort der Verteidigung mit Festung hin zu einem Naherholungsgebiet.\r\nVor 150 Jahren war der Schlossberg bereits begr\u00fcnt und stand allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern offen. Der obere Bildbereich zeigt durchgehend einen teils hellblauen, teils leicht bew\u00f6lkten Himmel am sp\u00e4ten Nachmittag. Im Zentrum des Gem\u00e4ldes findet sich der Glockenturm. Halblinks unter dem Glockenturm befinden sich B\u00e4ume. Noch weiter links davon ist der Uhrturm vor der angedeuteten Stadt, und im Hintergrund die Mur auszumachen. Halbrechts unter dem Glockenturm liegt die gro\u00dfe Kasematte, hier bereits eine \u00fcberwucherte Ruine, die als romantisches Bildelement fungiert. Urspr\u00fcnglich dienten die m\u00e4chtigen Mauern als Keller des Schlosshauptmannshauses. Im Gem\u00e4lde sind auch ein paar Menschen auszumachen. So etwa im Vordergrund, im unteren Bildbereich ein Mann im Reitgewand mit drei gesattelten Pferden und einem Fohlen. \r\nZwischen 1848 und 1856 wurde die Schlossbergfestung erneut als milit\u00e4rische Anlage genutzt. Danach befand sich auch ein Gef\u00e4ngnis auf dem Schlossberg. Und zwar direkt unter uns in der Kasematte der Stall- oder Kanonenbastei.\r\nIn der Vitrine vor Ihnen befinden sich eine eiserne Hand- und eine Fu\u00dffessel. Diese sind mit einer Kette verbunden, an der zudem ein Schloss angebracht ist. Sie geh\u00f6rten einem prominenten Gef\u00e4ngnisinsassen - Vinzenz Benedikt von Emperger \u2013 und mussten von ihm w\u00e4hrend seiner Festungshaft am Spilberk in Brno getragen werden. Emperger war Abgeordneter des Steirischen Landtages und Vertreter der Grazer B\u00fcrgerschaft. In der Revolution von 1848 spielte er eine zentrale Rolle und wurde daraufhin inhaftiert. \r\n\u00dcber Jahrzehnte wurden in der Kasematte der Stall- oder Kanonenbastei verurteilte Schwerverbrecherinnen und Schwerverbrecher unter \u00e4u\u00dferst schlechten Bedingungen eingekerkert. Vor rund 220 Jahren wurde das Gef\u00e4ngnis aufgelassen und die Gefangenen unter anderem in die adaptierte Justizanstalt Karlau im Bezirk Gries umgesiedelt.\r\nWir wollen uns nun der Rolle des Schlossberges zu einer anderen Zeit zuwenden, der Zeit des Nationalsozialismus.\r\nIm linken hinteren Eck des Raumes finden Sie die n\u00e4chste Station. Diese Station zeigt symbolisch ein Modell zu Umbaupl\u00e4nen am Schlossberg zur NS-Zeit. Das Modell befindet sich unter einem Glassturz auf einem Tisch. Der Tisch hat die Farbe t\u00fcrkis. Mit dieser Farbe werden nicht realisierte Projekte angezeigt. Begeben Sie sich bitte zu diesem Objekt. "},{"audioFile":9191,"guideType":"easy_english","transcription":"In this part of the exhibition we explain \r\nthe functions of the Schlossberg over the centuries.\r\nWe are standing in front of a picture \r\nthat shows the Schlossberg\u2019s new function. \r\nThe Schlossberg was originally used to defend the town. \r\nThen its function changed. \r\nIt became a place for relaxing in the middle of the town. \r\nThe picture was painted about 150 years ago. \r\nAt that time, there were many plants on the Schlossberg. \r\nIt was now open to all of the town\u2019s inhabitants. \r\nIn this picture, the big Casemate is already a ruin with plants growing over it. \r\nThe Casemate is a room with thick walls. \r\nIn this picture, the Casemate is simply a romantic place. \r\nOriginally, the thick walls served as the basement of the Schlosshauptmannshaus. This is where the castle guardian of the Schlossberg lived.\r\nThe Schlosshauptmannshaus was the most important building of the fortress.\r\nTake a look at the glass cabinet in front of you. \r\n\r\n220 years ago there was a prison on the Schlossberg. \r\nIt was located in the Casemate of the Stables and Cannon Bastion \r\ndirectly beneath us.\r\nFor centuries, dangerous criminals were held in prison here. \r\nTheir life in prison was very hard. \r\nThe prison was closed about 220 years ago. \r\nLet\u2019s now go to the far end of the room on the left. \r\nHere, you can see the black model of the F\u00fchrersaal."}]},{"chapterName":"The Schlossberg under National Socialist rule","headerImage":9389,"audioTracks":[{"audioFile":9193,"guideType":"normal","transcription":"Der Schlossberg in seiner Funktion als Herrschaftsort sagte auch den Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten zu. Und das bezogen sie in ihre Pl\u00e4ne zur Umgestaltung der Stadt ein. Das Objekt vor Ihnen stellt symbolisch die Idee eines sogenannten F\u00fchrersaales dar, ein repr\u00e4sentativer Bau der Nationalsozialist*innen auf dem Schlossberg. Verwirklicht wurden weder dieser noch die anderen Pl\u00e4ne aus der NS-Zeit.\r\nDie Zeit des Nationalsozialismus stellte in Graz in jeder Hinsicht einen Einschnitt dar. Die Stadt trug in der NS-Zeit den Beinamen \u201eStadt der Volkserhebung\u201c, da nationalsozialistische Aktivit\u00e4ten in Graz bereits vor 1938 weit verbreitet waren. Von den ver\u00fcbten Verbrechen waren gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung betroffen, \u2013als T\u00e4terinnen und T\u00e4ter und auch als Opfer.\r\nMit dem sogenannten \u201eAnschluss\u201c, so der nationalsozialistische Begriff, sollte Graz wie Linz ins Zentrum r\u00fccken und eine Aufwertung gegen\u00fcber Wien erfahren. 1938 erfolgte die Eingliederung der Umlandgemeinden. Damit verf\u00fcnffachte sich Graz und erhielt so beinahe die heutige Gr\u00f6\u00dfe. Zus\u00e4tzlich wurde der Architekt Peter Koller nach Graz berufen. Er sollte dem Stadtbild ein nationalsozialistisches Gepr\u00e4ge verleihen. \r\nDer Eingriff in das Grazer Stadtbild durch Umsetzung seiner Ideen w\u00e4re gewaltig gewesen. Keine dieser Pl\u00e4ne wurden jedoch in der kurzen Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg umgesetzt. Gro\u00dfe Teile der Stadt wurden durch Bomben besch\u00e4digt, vor allem im Bereich des Bahnhofs und der Industrie. Als Schutz vor den Luftangriffen schuf man ein sechs Kilometer langes Stollensystem im Schlossberg als Luftschutzbunker f\u00fcr mehr als 40.000 Menschen. Gegraben wurden die Anlagen von Wehrmachtsangeh\u00f6rigen, Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. Letztere durften hier jedoch selbst keinen Schutz suchen.\r\n\r\nWenn wir uns umdrehen f\u00fchrt der Weg auf der linken Seite weiter in den n\u00e4chsten Raum. In diesem finden Sie rechts ein Modell des Hackher-L\u00f6wen. Bitte begeben Sie sich zu diesem Bereich."},{"audioFile":9195,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Der Schlossberg war lange Zeit ein Ort, wo Herrschende ihre Macht zeigten. \r\nVor rund 80 Jahren waren die Nationalsozialist*innen an der Macht.\r\nDie Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten wollten die Stadt neu gestalten. \r\nDer Nationalsozialismus war eine Diktatur.\r\nViele Menschen wurden verfolgt und auch get\u00f6tet.\r\nViele Verbrechen geschahen.\r\nDie Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten machten Pl\u00e4ne f\u00fcr den Schlossberg.\r\nDas Modell vor Ihnen stellt die Idee eines F\u00fchrersaales dar. \r\nMit F\u00fchrer war der Diktator Adolf Hitler gemeint. \r\nWeder dieser Plan noch andere Pl\u00e4ne wurden verwirklicht. \r\n\u00d6sterreich war damals Teil vom nationalsozialistischen Deutschland. \r\nDas nationalsozialistische Deutschland f\u00fchrte Krieg mit vielen L\u00e4ndern.\r\nDas war der Zweite Weltkrieg.\r\nIn Graz wurden gro\u00dfe Teile der Stadt durch Bomben besch\u00e4digt. \r\nZum Schutz vor den Luftangriffen wurden viele Tunnel im Schlossberg geschaffen. \r\nViele Menschen waren am Bau dieser Tunnel beteiligt: \r\nSoldaten, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. \r\nSie gruben die insgesamt 6 Kilometer langen Stollen.\r\nStollen sind Tunnel. \r\nSie waren Luftschutzbunker f\u00fcr mehr als 40.000 Menschen.\r\nKriegsgefangene, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter durften hier aber nicht Schutz suchen.\r\nDrehen Sie sich um und gehen Sie links in den n\u00e4chsten Raum. \r\nDort finden Sie auf der rechten Seite ein Modell des Hackher-L\u00f6wen."},{"audioFile":9197,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Der Schlossberg in seiner Funktion als Herrschaftsort entsprach auch den Vorstellungen der Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten. Und das bezogen sie in ihre Pl\u00e4ne zur Umgestaltung der Stadt ein. Das Objekt vor Ihnen stellt symbolisch die Idee eines sogenannten \u201eF\u00fchrersaales\u201c dar.\r\nDer \u201eF\u00fchrersaal\u201c sollte ein repr\u00e4sentativer Bau des Nationalsozialismus auf dem Schlossberg werden. Verwirklicht wurden weder dieser noch die anderen Pl\u00e4ne aus der NS-Zeit.\r\nDas Geb\u00e4ude des Modells ist ein schwarzer und etwa 14cm hoher, 20cm langer sowie 10cm breiter Quader. An diesem Quader sind rundherum T\u00fcrme angebracht. Auf den kurzen Seiten befindet sich jeweils ein Turm, an den L\u00e4ngsseiten zwei T\u00fcrme. Das Modell hat eine fransige Oberfl\u00e4che und es wirkt, als w\u00e4re das gesamte Geb\u00e4ude mit Teer beschmiert. Die verwendeten Materialien sind Gips und Kunststoff. Das Modell ist \u00fcberdimensional auf einer wei\u00dfen, dem Schlossberg nachempfundenen Erh\u00f6hung angebracht. Das Modell wurde 2016 gebaut, um die nationalsozialistischen Pl\u00e4ne abstrakt zu verbildlichen.\r\nDie Zeit des Nationalsozialismus stellte in Graz in jeder Hinsicht einen Einschnitt dar. Die Stadt trug in der NS-Zeit den Beinamen \u201eStadt der Volkserhebung\u201c, da nationalsozialistische Aktivit\u00e4ten in Graz bereits vor 1938 weit verbreitet waren. Von den ver\u00fcbten Verbrechen waren viele Grazerinnen und Grazer betroffen, \u2013 als T\u00e4terinnen und T\u00e4ter aber auch als Opfer.\r\nNach dem sogenannten \u201eAnschluss\u201c, so der nationalsozialistische Begriff, sollte Graz wie Linz ins Zentrum r\u00fccken und eine Aufwertung gegen\u00fcber Wien erfahren. 1938 erfolgte die Eingliederung der Umlandgemeinden. Damit verf\u00fcnffachte sich Graz und erhielt so beinahe die heutige Gr\u00f6\u00dfe. Zus\u00e4tzlich wurde der Architekt Peter Koller nach Graz berufen. Er sollte dem Stadtbild ein nationalsozialistisches Gepr\u00e4ge verleihen. \r\nDer Eingriff in das Grazer Stadtbild durch Umsetzung seiner Ideen w\u00e4re gewaltig gewesen. Keine dieser Pl\u00e4ne wurden jedoch in der kurzen Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg umgesetzt. Gro\u00dfe Teile der Stadt wurden durch Bomben besch\u00e4digt, vor allem im Bereich des Bahnhofs und der Industrie. Als Schutz vor den Luftangriffen schuf man ein sechs Kilometer langes Stollensystem im Schlossberg als Luftschutzbunker f\u00fcr mehr als 40.000 Menschen. Gegraben wurden die Anlagen von Wehrmachtsangeh\u00f6rigen, Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. Letztere durften hier jedoch selbst keinen Schutz suchen.\r\n\r\nWenn wir uns umdrehen geht es linkerhand weiter durch einen offenen T\u00fcr-Rahmen, in den Nebenraum. In diesem finden Sie gleich rechts nach dem Eingang in den Raum ein Modell des Hackher-L\u00f6wen. Das Modell befindet sich unter einem Glassturz in einer beleuchteten Wandnische. Bitte begeben Sie sich zu diesem Bereich."},{"audioFile":9199,"guideType":"easy_english","transcription":"For a long time, the Schlossberg was a place where sovereigns displayed their authority. \r\nAbout 80 years ago, the National Socialists were in power.\r\nThey wanted to reorganise the town. \r\nNational Socialism was a dictatorship.\r\nMany people were persecuted and killed.\r\nMany crimes took place.\r\nThe National Socialists made plans for the Schlossberg.\r\nThe model in front of you represents the F\u00fchrersaal, or \u201cF\u00fchrer\u2019s hall\u201d, that they had in mind. \r\nThe word \u201cF\u00fchrer\u201d meant the dictator, Adolf Hitler. \r\nNeither this plan nor other plans were ever carried out. \r\nAt that time, Austria was a part of National Socialist Germany. \r\nNational Socialist Germany was at war with many countries.\r\nThat was the Second World War.\r\nIn Graz, large parts of the town were damaged by bombs. \r\nTo protect the inhabitants against air raids, many tunnels were built in the Schlossberg. \r\nMany people helped build the tunnels: \r\nSoldiers, prisoners of war and forced labourers. \r\nThey built the tunnels that were 6 kilometres long.\r\n \r\nThese served as air raid shelters for more than 40,000 people,\r\nbut not for the prisoners of war and forced labourers.\r\nTurn around and go left into the next room. \r\nOn the right, you find a model of a lion, the Hackher Lion."}]},{"chapterName":"The Hackher Lion","headerImage":9391,"audioTracks":[{"audioFile":9201,"guideType":"normal","transcription":"Vor uns sehen wir das Modell des Hackher-L\u00f6wen, des gr\u00f6\u00dften und wohl bekanntesten Denkmals auf dem Schlossberg. \r\nDas Denkmal aus Bronze ist am Hochplateau Richtung Nordwesten aufgestellt. Die Ausrichtung ist kein Zufall, denn dort, 1.000 Kilometer weit entfernt, liegt Frankreich. Das Denkmal bezieht sich auf den Krieg des Kaiserreichs \u00d6sterreich gegen das napoleonische Frankreich vor \u00fcber 200 Jahren.\r\nW\u00e4hrend den Napoleonischen Kriegen wurde auch in Graz gek\u00e4mpft. 1809 besetzten franz\u00f6sische Truppen bereits zum dritten Mal die Stadt. Die Festung auf dem Schlossberg, die eigentlich keinen milit\u00e4rischen Zwecken mehr diente, wurde nun erstmals wirklich zum Ort der Verteidigung. Major Franz Hackher zu Hart hatte das Oberkommando f\u00fcr die Verteidigung der Schlossbergfestung. Erfolgreich f\u00fchrte er insgesamt 913 Soldaten gegen die franz\u00f6sischen Angriffe an. F\u00fcr den Kriegsausgang spielte das aber keine Rolle. 1809 wurde im Friedensschluss von Sch\u00f6nbrunn bestimmt, dass Festungswerke in \u00d6sterreich geschleift werden mussten. Das galt auch f\u00fcr den Grazer Schlossberg. Das Ende der Festungsanlage war damit besiegelt.\r\nHundert Jahre nach diesem Ereignis schuf der Bildhauer Otto Jarl ein Denkmal f\u00fcr Major Hackher. Diese erste m\u00e4chtige Bronze-Figur wurde im Zweiten Weltkrieg als sogenannte Adolf-Hitler-Metallspende eingeschmolzen. Den heutigen Hackher-L\u00f6wen schuf der Bildhauer Wilhelm G\u00f6sser in den 1960er-Jahren nach Jarls Vorlage.\r\nWir verlassen nun diesen Raum und gehen zur\u00fcck zum Modell des Schlossberges im zentralen Ausstellungsbereich."},{"audioFile":9203,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Sie sehen das Modell des Hackher-L\u00f6wen. \r\nViele Menschen kennen das gro\u00dfe Denkmal am Schlossberg. \r\nDas Denkmal ist ganz oben am Schlossberg aufgestellt. \r\nDas Denkmal blickt nach Nordwesten. Das ist kein Zufall. \r\nFrankreich liegt 1500 km in Richtung Nordwesten entfernt. \r\nDas Denkmal erinnert an einen Krieg zwischen \u00d6sterreich und Frankreich. \r\nVor \u00fcber 200 Jahren regierte Napoleon Frankreich.\r\nEs gab viele Kriege. \r\nW\u00e4hrend dieser Kriege wurde auch in Graz gek\u00e4mpft. \r\n1809 besetzten die franz\u00f6sischen Truppen zum 3. Mal die Stadt. \r\nIn dieser Zeit wurde am Schlossberg zum ersten Mal \u00fcberhaupt gek\u00e4mpft.. \r\nMajor Franz Hackher zu Hart war f\u00fcr die Verteidigung verantwortlich. \r\nDer Schlossberg wurde gut verteidigt.\r\nTrotzdem gewann Napoleon den Krieg gegen \u00d6sterreich. \r\nEs wurde Frieden geschlossen.\r\nNapoleon wollte daf\u00fcr aber, dass Festungen in \u00d6sterreich zerst\u00f6rt werden. \r\nAuch in Graz. \r\nDies war das Ende der Festungsanlage auf dem Schlossberg. \r\nAm Schlossberg entstand nun eine Parkanlage.\r\n100 Jahre sp\u00e4ter entstand ein Denkmal f\u00fcr Major Hackher. \r\nDer Bildhauer Otto Jarl schuf dieses Denkmal. \r\nIm 2. Weltkrieg wurde das Denkmal aus Bronze eingeschmolzen. \r\nDas Metall wurde f\u00fcr den Krieg benutzt.\r\nDer heutige Hackher-L\u00f6we wurde vom Bildhauer Wilhelm G\u00f6sser geschaffen. \r\nDer L\u00f6we entstand vor 60 Jahren nach den Pl\u00e4nen von Otto Jarl.\r\nWir verlassen nun diesen Teil der Ausstellung \r\nund gehen zur\u00fcck zum Modell des Schlossberges. \r\nEs steht im Zentrum des Museums."},{"audioFile":9205,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"In der beleuchten Wandnische vor uns steht das Modell des Hackher-L\u00f6wen, des gr\u00f6\u00dften und wohl bekanntesten Denkmals auf dem Schlossberg. \r\nDas Modell ist etwa 20 cm hoch und zirka 25 cm lang. Es zeigt einen m\u00e4nnlichen L\u00f6wen in braun-glasiertem Ton. Der L\u00f6we sitzt auf einer gebrochenen Fahnenstange. An den Vorderbeinen ist er aufgerichtet. Der grimmige Blick ist leicht nach rechts gerichtet. \r\nDas Denkmal des Hackher-L\u00f6wen aus Bronze ist am Hochplateau Richtung Nordwesten aufgestellt. Die Ausrichtung ist kein Zufall, denn dort, 1.000 Kilometer weit entfernt, liegt Frankreich. Das Denkmal bezieht sich auf den Krieg des Kaisertums \u00d6sterreich gegen das napoleonische Frankreich vor \u00fcber 200 Jahren.\r\nW\u00e4hrend den Napoleonischen Kriegen wurde auch in Graz gek\u00e4mpft. 1809 besetzten franz\u00f6sische Truppen bereits zum dritten Mal die Stadt. Die Festung auf dem Schlossberg wurde nun erstmals wirklich zum Ort der Verteidigung. Major Franz Hackher zu Hart hatte das Oberkommando. Erfolgreich f\u00fchrte er insgesamt 913 Soldaten gegen die franz\u00f6sischen Angriffe an. F\u00fcr den Kriegsausgang spielte das aber keine Rolle. 1809 wurde im Friedensschluss von Sch\u00f6nbrunn bestimmt, dass Festungswerke in \u00d6sterreich geschleift werden mussten. Das galt auch f\u00fcr den Grazer Schlossberg. Das Ende der Festungsanlage auf dem Schlossberg war damit besiegelt.\r\nHundert Jahre nach diesem Ereignis schuf der Bildhauer Otto Jarl ein Denkmal f\u00fcr Major Hackher. Diese erste m\u00e4chtige Bronze-Figur wurde im Zweiten Weltkrieg als sogenannte Adolf-Hitler-Metallspende eingeschmolzen. Den heutigen Hackher-L\u00f6wen schuf der Bildhauer Wilhelm G\u00f6sser in den 1960er-Jahren nach Jarls Vorlage.\r\nWir verlassen nun diesen Raum und gehen zur\u00fcck zum quaderf\u00f6rmigen Holzm\u00f6bel im offenen \u00dcbergangsraum."},{"audioFile":9207,"guideType":"easy_english","transcription":"You\u2019re looking at the model of the Hackher Lion. \r\nMany people know the big statue on the Schlossberg. \r\nThe statue stands on the very top of the Schlossberg. \r\nIt faces the north-west. This comes as no surprise. \r\nFrance is about 1,000 km away to the north-west. \r\nThe statue reminds of a war between Austria and France. \r\nOver 200 years ago, Napoleon ruled in France. \r\nDuring these wars there were battles also in Graz. \r\nIn 1809, the French troops occupied the town for the third time. \r\nThe first battle took place on the Schlossberg at that time. \r\nMajor Franz Hackher zu Hart was responsible for defending the town. \r\nThe soldiers defended the Schlossberg well.\r\nNevertheless, Napoleon still won the war against Austria. \r\nIn 1809, peace was declared.\r\nIn return, however, Napoleon wanted Austrian fortresses to be destroyed. \r\nAnd that included the fortress in Graz. \r\nThis was the end of the fortress on the Schlossberg. \r\nA park was now created on the Schlossberg.\r\n100 years later, a monument in remembrance of Major Hackher was created. \r\nThe sculptor Otto Jarl created it. \r\nThe National Socialists melted the bronze statue in World War II. \r\nThe metal was used for the war. Today\u2019s Hackher Lion was created by the sculptor, Wilhelm G\u00f6sser. \r\nThe lion was made 60 years ago according to Otto Jarl\u2019s plans.\r\nWe now leave this part of the exhibition \r\nand return to the model of the Schlossberg. \r\nIt is located in the centre of the museum."}]},{"chapterName":"The Schlossberg as a park","headerImage":9393,"audioTracks":[{"audioFile":9209,"guideType":"normal","transcription":"Wir stehen vor einem fast 200 Jahre alten Modell des Schlossberges aus Holz und Pappmach\u00e9.\r\nEs zeigt uns den Zustand des Schlossberges nach Schleifung der Festung.\r\nErbaut wurde das Modell vom Feuerw\u00e4chter und Kanonier Anton Sigl um 1850. Anton Sigl war urspr\u00fcnglich Schuhmacher aus Radkersburg und entwickelte sich zu einem gro\u00dfen Kenner des Schlossberges. Pers\u00f6nlich erlebte er als Soldat den Angriff der franz\u00f6sischen Truppen im Jahr 1809 und war danach noch als Feuerw\u00e4chter t\u00e4tig.\r\nSigl hinterlie\u00df uns mit zwei Modellen des Schlossberges einzigartige Dokumente. Das erste, gr\u00f6\u00dfere Modell zeigt den Schlossberg mit intakter Festungsanlage. Sie k\u00f6nnen es im Graz Museum in der Sackstra\u00dfe besichtigen. Wir stehen vor seinem zweiten Modell. Es zeigt den Schlossberg bereits ohne Festungsanlage mit neu angelegten Wegen und begr\u00fcnt als Park.\r\nUnterhalb des Modells befinden sich sieben Laden. Werfen Sie doch einen Blick hinein. \r\nEntdecken Sie die Vielfalt des Schlossbergs, indem Sie sich auf arch\u00e4ologische Spuren begeben, von den ersten Siedlungen der Bronzezeit, der Antike bis ins Mittelalter. Oder studieren Sie die Welt der Flora und der Insekten, die am Schlossberg beheimatet sind. Erfahren Sie au\u00dferdem, aus welchem Gestein und welchen Mineralbildungen der Schlossberg zusammengesetzt ist.\r\n\r\nWir wenden uns nun dem letzten Abschnitt des Geschichtsparcours zu.\r\nDieser thematisiert den Schlossberg als Park und Naherholungsgebiet im 19. und 20. Jahrhundert.\r\nIn der Mitte des letzten Raumes befindet sich unsere n\u00e4chste Station."},{"audioFile":9211,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Vor uns sehen Sie das fast 200 Jahre alte Modell des Schlossberges. \r\nEs besteht aus Holz und Pappmach\u00e9. Pappmach\u00e9 ist ein Material aus Papier und Klebstoff.\r\nDas Modell zeigt den Schlossberg nach Abriss der Festung. \r\nUm 1850 erbaute der Feuerw\u00e4chter und Kanonier Anton Sigl das Modell. \r\nEr kannte den Schlossberg sehr gut. \r\nAls Soldat erlebte er 1809 den Angriff der franz\u00f6sischen Truppen mit. \r\nAuch danach war er als Feuerw\u00e4chter t\u00e4tig.\r\nSigl schuf zwei Modelle des Schlossberges. \r\nEr hinterlie\u00df f\u00fcr die heutige Bev\u00f6lkerung einzigartige Dokumente. \r\nDas erste, gr\u00f6\u00dfere Modell zeigt den Schlossberg mit Festung. \r\nSie k\u00f6nnen das Modell im Graz Museum in der Sackstra\u00dfe sehen. \r\nWir stehen nun vor seinem zweiten Modell. \r\nEs zeigt den Schlossberg bereits ohne Festung. \r\nSie sehen die neuen Wege und den Berg als Park.\r\nUnterhalb des Modells befinden sich sieben Laden. \r\nZiehen Sie die Laden heraus und schauen Sie hinein.\r\nEntdecken Sie die Vielfalt des Schlossberges. \r\nSehen Sie die Spuren der ersten Siedlungen. \r\n\r\nStudieren Sie die Welt der Pflanzen und der Insekten. \r\nErfahren Sie aus welchem Gestein und welchen Mineralien der Schlossberg ist.\r\nWir kommen nun zum letzten Abschnitt des Rundgangs.\r\nSie sehen den Schlossberg als Park und Erholungsgebiet in der Stadt \r\nvom 19. Jahrhundert bis jetzt. "},{"audioFile":9213,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Wir befinden uns vor einem gro\u00dfen Ausstellungsm\u00f6bel. Es ist schwarz, quaderf\u00f6rmig, 82 cm hoch, 80 cm breit sowie 180 cm lang. Darauf befindet sich unter einem Glassturz ein Modell des Schlossberges. Es ist fast 200 Jahre alt, aus Holz und Pappmach\u00e9 angefertigt und bemalt. Das Modell hat in etwa die Ma\u00dfe von 60 mal 85 cm.\r\nEs zeigt uns den Zustand des Schlossberges nach Schleifung der Festung und den Schlossberg als erste \u00f6ffentliche Parkanlage in Graz. Zahlreiche Wege sind hier bereits dargestellt. Zu finden sind auch der Glocken- und Uhrturm, sowie die \u00dcberreste der Festungsanlage, wie sie im Prinzip auch heute noch bestehen. Am Fu\u00dfe des Schlossbergs sind einige Geb\u00e4ude entlang der Sporgasse und der Paulustorgasse sowie auch das Paulustor angebracht.\r\nErbaut wurde das Modell vom Feuerw\u00e4chter und Kanonier Anton Sigl um 1850. Anton Sigl war urspr\u00fcnglich Schuhmacher aus Radkersburg und entwickelte sich zu einem gro\u00dfen Kenner des Schlossberges. Pers\u00f6nlich erlebte er als Soldat den Angriff der franz\u00f6sischen Truppen im Jahr 1809 und war danach noch als Feuerw\u00e4chter t\u00e4tig.\r\nSigl hinterlie\u00df uns mit zwei Modellen des Schlossberges einzigartige Dokumente. Das erste, gr\u00f6\u00dfere Modell, zeigt den Schlossberg mit intakter Festungsanlage. Sie k\u00f6nnen es im Graz Museum in der Sackstra\u00dfe erkunden. Wir stehen vor seinem zweiten Modell. \r\nUnterhalb des Modells am Holzm\u00f6bel befinden sich zu drei Seiten sieben Laden. Gerne k\u00f6nnen Sie die Schubladen \u00f6ffnen!\r\nEntdecken Sie die Vielfalt des Schlossbergs, indem Sie sich auf arch\u00e4ologische Spuren begeben, von den ersten Siedlungen der Bronzezeit, der Antike bis ins Mittelalter.\r\nDie Laden beinhalten zudem Exponate der Pflanzenwelt und der Insekten, die am Schlossberg beheimatet sind. Diese Exponate befinden sich unter Glas.\r\nEs gibt auch ertastbare Objekte: In einer Lade finden Sie Exponate zur Geologie und k\u00f6nnen so erfahren, aus welchem Gestein und welchen Mineralbildungen der Schlossberg zusammengesetzt ist. Das Geologische Steinmaterial stammt aus dem Grazer Feld. In der rechten Lade befinden sich ein Dolomit-Gestein des Schlossbergs und ein Gr\u00fcnschiefer vom Grazer Kalvarienberg. In der Lade links daneben sind ein Bruchstein aus einer Spazierwegst\u00fctzmauer, Kalkstein vom Kanzelkogel, ein Pflasterstein aus einer Regenablaufrinne, Basalt aus Waltendorf bei Wildon, ein Steinfragment der alten Festung, sowie ein Fossilienkalkstein enthalten. \r\n\r\nWir wenden uns nun dem letzten Abschnitt des Geschichtsparcours im gr\u00f6\u00dften und noch verbleibenden Raum des Ausstellungsbereiches zu.\r\nDieser thematisiert den Schlossberg als Park und Naherholungsgebiet im 19. und 20. Jahrhundert.\r\nIn der Mitte des letzten Raumes befindet sich unsere n\u00e4chste Station. Die Station zeigt ein Panorama der Stadt. Dieses h\u00e4ngt in der Mitte des Raumes auf Oberk\u00f6rperh\u00f6he und ist innerhalb einer runden Holzkonstruktion angebracht. Diese kann betreten werden kann. "},{"audioFile":9215,"guideType":"easy_english","transcription":"In front of you, you can see the model of the Schlossberg, which is almost 200 years old. \r\nIt is made of wood and papier m\u00e2ch\u00e9. Papier m\u00e2ch\u00e9 is a material consisting of paper and glue.\r\nThe model shows the Schlossberg after the fortress was torn down. \r\nThe fire watcher and gunner Anton Sigl built the model in around 1850. \r\n\r\nHe knew the Schlossberg very well. \r\nAs a soldier, he witnessed the attacks by the French troops in 1809. \r\nEven after this, he continued to work as a fire watcher.\r\nSigl created two models of the Schlossberg. \r\nHe left today\u2019s inhabitants some unique records. \r\nThe first, larger model shows the Schlossberg with the fortress. \r\nYou can see that model in the Graz Museum in Sackstrasse. \r\nWe are now looking at his second model. \r\nIt shows the Schlossberg without the fortress. \r\nYou can see the new paths and the mountain as a park.\r\nUnder the model there are seven drawers. \r\nPull out the drawers and take a look inside.\r\nDiscover the many facets of the Schlossberg. \r\nSee the traces of the first settlements. \r\n\r\nStudy the world of the plants and insects. \r\nLearn about the rocks and minerals that make up the Schlossberg.\r\nWe now reach the last section of the round trail.\r\nYou now see the Schlossberg as a park and place to relax in the middle of the town \r\nin the last two centuries and now. "}]},{"chapterName":"The view of the town","headerImage":9288,"audioTracks":[{"audioFile":9219,"guideType":"normal","transcription":"Betrachten wir das Gem\u00e4lde vor uns.\r\nNach Jahrhunderten wurde der Schlossberg endlich f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung frei zug\u00e4nglich. Das machte ihn gleich zu einem beliebten Ausflugsort.\r\nDas B\u00fcrgertum der Biedermeierzeit war begeistert vom weiten Blick auf Graz und seine Umgebung. Die Menschen flanierten durch neu angelegte Parks und sie liebten Kunstwerke, die den Blick auf die eigene Stadt festhielten.\r\n\r\nConrad Kreuzer war damals einer der beliebtesten und produktivsten steirischen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler. F\u00fcr seine Graz-Portr\u00e4ts ging er hinaus in die Stadt, in die Vororte und auf den Schlossberg. Regelm\u00e4\u00dfig tauchen in seinen Bildern flanierende B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger auf, immer beschaulich eingerahmt von der Natur.\r\n\r\nDas Gem\u00e4lde vor uns geh\u00f6rt zu einem f\u00fcnfteiligen Panorama von Conrad Kreuzer. Im h\u00f6lzernen Einbau k\u00f6nnen Sie dieses Panorama vollst\u00e4ndig betrachten. \r\nBeginnen Sie links mit dem Blick gegen Osten. Der Zyklus endet westlich mit dem Blick auf die Ferdinand-Kettenbr\u00fccke, der heutigen Keplerbr\u00fccke.\r\nErkennen Sie den Grazer Dom? Oder den Hauptplatz mit dem fr\u00fcheren Rathaus? Dargestellt sind auch der Mariahilferplatz und das Schloss Eggenberg.\r\n\r\nIn vielen Details zeigt sich uns ein Bild der Stadt vor 180 Jahren. Nehmen Sie sich Zeit, um dieses Kunstwerk zu erkunden. \r\n\r\nAnschlie\u00dfend gehen wir zur n\u00e4chsten Station. Diese finden sie an der gegen\u00fcberliegenden Wand."},{"audioFile":9221,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Betrachten Sie das Gem\u00e4lde vor uns.\r\nDas Bild hat ein K\u00fcnstler vor 180 Jahren gemalt.\r\nDer K\u00fcnstler hie\u00df Conrad Kreuzer.\r\nEr hat das Bild vom Schlossberg aus gemalt.\r\nDamals gingen viele Grazerinnen und Grazer auf den Schlossberg.\r\nDer Schlossberg war bereits ein Park.\r\nBilder vom Schlossberg und von Graz waren sehr beliebt.\r\nConrad Kreuzer malte damals sehr viele Bilder.\r\nDiese waren besonders beliebt.\r\nEr hat die Stadt gemalt, die Menschen in der Stadt und die Natur.\r\nDie Bilder sind sehr lieblich gemalt. Die Menschen sind friedlich und die Stadt und die Natur sind sehr sch\u00f6n dargestellt.\r\nDas gefiel vielen Menschen vor 180 Jahren!\r\nDiese Zeit hei\u00dft Biedermeier-Zeit.\r\nSehen Sie den runden Einbau aus Holz mitten im Raum?\r\nAuf der linken Seite k\u00f6nnen Sie in diesen Einbau gehen.\r\nDarin sehen Sie insgesamt f\u00fcnf Bilder von Conrad Kreuzer.\r\nSie geh\u00f6ren zusammen. Sie sind ein Panorama.\r\nEin Panorama ist eine Rundum-Sicht.\r\nAuf den Bildern sehen Sie Graz vom Schlossberg aus in viele Richtungen.\r\nK\u00f6nnen Sie den Grazer Dom erkennen oder den Hauptplatz?\r\nAuf dem letzten Bild ganz rechts sieht man die Ferdinand-Kettenbr\u00fccke.\r\nHeute steht hier die Keplerbr\u00fccke.\r\nAuf den Bildern kann man sehr viel entdecken.\r\nNehmen Sie sich Zeit!\r\nAnschlie\u00dfend gehen wir zur n\u00e4chsten Station.\r\nWenn Sie aus dem Holz-Einbau herauskommen,\r\ndann ist sie auf der anderen Seite des Raumes."},{"audioFile":9223,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Entdecken wir Conrad Kreuzers Panoramagem\u00e4lde im runden h\u00f6lzernen Einbau. Der Eingang befindet sich an der linken Seite. Das Graz Panorama ist auf Oberk\u00f6rperh\u00f6he angebracht, hat einen Durchmesser von 200cm und ist zirka 90 cm hoch. Die Bildfl\u00e4che ist insgesamt etwa 500 cm lang.\r\nNach Jahrhunderten wurde der Schlossberg im 19. Jahrhundert endlich auch f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung frei zug\u00e4nglich. Das machte ihn gleich zu einem beliebten Ausflugsort.\r\nDas B\u00fcrgertum der Biedermeierzeit war begeistert vom weiten Blick auf Graz und seine Umgebung. Die Menschen flanierten durch neu angelegte Parks und sie liebten Kunstwerke, die den Blick auf die eigene Stadt festhielten.\r\n\r\nConrad Kreuzer war damals einer der beliebtesten und produktivsten steirischen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler. F\u00fcr seine Graz-Portr\u00e4ts ging er hinaus in die Stadt, in die Vororte und auf den Schlossberg. Regelm\u00e4\u00dfig tauchen in seinen Bildern flanierende B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger auf, immer beschaulich eingerahmt von der Natur.\r\n\r\nDie Reproduktion des von ihm geschaffenen f\u00fcnfteiligen Panoramas ist so geh\u00e4ngt, dass es den tats\u00e4chlichen Himmelsrichtungen entspricht. Wenn Sie in den zylinderf\u00f6rmigen Einbau hereinkommen, stehen Sie in Blickrichtung nach S\u00fcdosten. \r\nIn vielen Details zeigt sich uns ein Bild der Stadt vor 180 Jahren. Zu dieser Zeit war Graz noch wesentlich kleiner und weniger dicht besiedelt. Nehmen wir uns die Zeit, dieses Kunstwerk genauer zu erkunden. \r\nAlle f\u00fcnf Teile des Panoramas folgen dem selben Aufbauschema: im vertikalen oberen Bereich des Bildes sind der Himmel und darunter die H\u00fcgellandschaft und die Ebenen des Grazer Beckens abgebildet. Ab der Mitte der Bilder weiter nach unten sind die H\u00e4user am Fu\u00dfe des Schlossbergs dargestellt. Im untersten Bereich findet sich der jeweilige Standpunkt am Schlossberg selbst, meist angereichert mit Vordergrundfiguren, mit denen sich die Betrachterinnen und Betrachter der Gem\u00e4lde identifizieren konnten.\r\nEs folgt eine detaillierte Beschreibung des Panoramas:\r\n\r\n\r\n\r\nWir beginnen links: Der erste der insgesamt f\u00fcnf Teile des Panoramas richtet den Blick nach Osten. Im Hintergrund und oberen Bildbereich ist die beginnende oststeirische H\u00fcgellandschaft mit der Wallfahrtskirche Mariatrost dargestellt. Im mittleren Bereich sticht die Kirche von St. Leonhard hervor. Auch die ehemaligen Glacis-Anlagen, der Stadtgraben und die Siedlungen au\u00dferhalb des Glacis mit der Leechkirche sind auszumachen. An der unteren Bildseite n\u00e4her am Berg sind der Burggraben und der Burggarten, sowie die Schie\u00dfst\u00e4tte, im Bereich des heutigen Stadtparks abgebildet. Im untersten Bildbereich befinden sich flanierende und elegant gekleidete Personen, die teilweise am Bergfu\u00df entlang spazieren und teilweise den Schlossberg hinaufsteigen.\r\nDas n\u00e4chste Bild, also der n\u00e4chste Panoramaausschnitt, richtet seinen Blick nach S\u00fcdosten. Hier ragen die Grazer Burg im Zustand des 19. Jahrhunderts, der Dom, die Katharinenkirche und das Mausoleum auf der linken Seite aus den Hausd\u00e4chern hervor. In der Bildmitte befindet sich die Kirche von St. Peter. Weiter rechts ist die M\u00fcnzgrabenvorstadt mit der damaligen M\u00fcnzgrabenkirche zu erkennen. N\u00e4her am Schlossberg, im unteren Bereich des Bildes, findet sich die Altstadt mit der Stadtpfarrkirche. Am unteren Bildende ist ein verliebt anmutendes P\u00e4rchen auf dem Schlossberg dargestellt: eine auf einem Tisch sitzende Frau unterh\u00e4lt sich mit einem an einer Mauer lehnenden Mann. Auf der Mauer sind auch Blumentr\u00f6ge aus Holz mit Blumen im Bild wiedergegeben.\r\nDer n\u00e4chste Panorama-Ausschnitt richtet sich nach S\u00fcdwesten: hier sind im Hintergrund die Umlandgemeinden von Graz dargestellt. Der Wildoner Buchkogel ragt aus den anderen Erh\u00f6hungen des s\u00fcdsteirischen und s\u00fcdweststeirischen H\u00fcgellandes hervor. Auch die Stra\u00dfganger-Kirche, die Kirche am Florianiberg und weiter rechts davon das Schloss und die Kirche St. Martin auf einer Anh\u00f6he sind dargestellt. Im Vordergrund, von der linken Bildseite ausgehend bis zur Bildmitte, findet sich die innere Stadt mit dem Landhaus, dem Rathaus und dem Hauptplatz. Dahinter ist auch die Mur mit der kleineren s\u00fcdlichen Murbr\u00fccke, in dem Fall eine Behelfsbr\u00fccke, zu erkennen. Zudem sind die Franziskanerkirche und die s\u00fcdliche Murvorstadt mit dem Griesplatz so wie auch der Welschen Kirche auszumachen. Zentral und am unteren Bildbereich ist eine mit Pflanzen bewachsene Mauer des Schlossbergs mit einem G\u00e4rtner abgebildet, der in die Stadt hinunterblickt. Eine Gie\u00dfkanne zu seinen F\u00fc\u00dfen weist auf seine T\u00e4tigkeit hin. \r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\nDas vorletzte Bild des Panoramas zeigt den Grazer Raum gegen Westen mit der das Grazer Feld begrenzenden H\u00fcgelkette. Davor ist auch das Schloss Eggenberg zu erkennen. Beachtenswert sind die gro\u00dfen freien Fl\u00e4chen, bis fast in die Bildmitte. Erst hier beginnt die dichtere Stadtbesiedelung. Ab der Bildmitte in der Stadt selbst stechen die Andr\u00e4kirche, die Bamherzigen Kirche die Mariahilferkirche und der Mariahilferplatz hervor. Auf der rechten Bildseite sind der Lendplatz sowie ein kleiner Ausschnitt der Mur zu erkennen. Direkt am Fu\u00dfe des Schlossbergs sind das Palais Attems sowie die Dreifaltigkeitskirche zu erkennen. Auch einige Felsen, B\u00e4ume und Str\u00e4ucher sowie eine steinerne Treppe am Schlossberg selbst befinden sich auf dem Bild.\r\nDer letzte Blick gibt die Sicht gegen Nordwesten wieder. Im oberen Bildbereich und Hintergrund sind das Grazer Feld mit der abschlie\u00dfenden Berglandschaft abgebildet. Hier ist auch der Plabutsch hinter zwei B\u00e4umen, die im Bild auf dem Schlossberg stehen, auszumachen. Neben dem Plabutsch ist die Burgruine G\u00f6sting zu erkennen. Dahinter Teile des Massivs der Gleinalpe und weiter nach rechts der Kanzelkogel, sowie schlie\u00dflich die Kirche von St. Veit in Andritz. Ganz rechts ist der Reinerkogel abgebildet. In der Bildmitte befindet sich der n\u00f6rdliche Teil der Murvorstadt und auch die Mur im damaligen kurvigen Verlauf. An deren Ufer ist der Kalvarienberg auszumachen. In der horizontalen Bildmitte, auf der linken Seite, ist \u00fcber der Mur die Ferdinand-Ketten-Br\u00fccke dargestellt. Gleich daneben findet sich das Viertel um die heutige K\u00f6r\u00f6si-Stra\u00dfe mit dem damaligen zweiten M\u00fchlgang und der ehemaligen Milit\u00e4rschwimmschule. Entlang dieses M\u00fchlganges sind auch eine Papierfabrik und einige M\u00fchlengeb\u00e4ude zu erkennen. Als Figuren im Vordergrund und somit im untersten Bildbereich zeigt der K\u00fcnstler hier eine Frau mit Kindern. \r\nAnschlie\u00dfend gehen wir zur n\u00e4chsten Station. Diese finden sie an der gegen\u00fcberliegenden nach Osten ausgerichteten Wand. Verlassen Sie daf\u00fcr den h\u00f6lzernen Einbau des Panoramas."},{"audioFile":9225,"guideType":"easy_english","transcription":"Look at the picture in front of us.\r\nThe picture was painted by an artist 180 years ago.\r\nThe artist\u2019s name was Conrad Kreuzer.\r\nHe drafted the picture while sitting on the Schlossberg.\r\nAt that time, many inhabitants of Graz came to visit the Schlossberg.\r\nIn those days, the Schlossberg was already a park.\r\nMany people liked pictures of the Schlossberg and of Graz.\r\nConrad Kreuzer painted many pictures at that time.\r\nThese pictures were particular favourites.\r\nHe painted the town, the people in the town and nature.\r\nThe pictures are charming. The people are peaceful and the town and nature look very beautiful.\r\nPictures like this were very popular 180 years ago!\r\nThat was known as the Biedermeier period.\r\nDo you see the round wooden element hanging in the middle of the room?\r\nOn the left, there is an opening where you can enter it.\r\nInside, you will see five pictures by Conrad Kreuzer.\r\nThey go together. They form a panorama.\r\nA panorama is a round view.\r\nIn the pictures, you can see Graz from the Schlossberg in many directions.\r\nCan you see the main cathedral, or the main square in Graz?\r\nOn the last view, on the far right, you can see the Ferdinand-Kettenbr\u00fccke bridge.\r\nThis is where today\u2019s Keplerbr\u00fccke bridge now stands.\r\nThere is a lot to discover in the pictures.\r\nTake your time!\r\nThen we will go to the next stop.\r\nWhen you leave the round element,\r\nthe stop is on the opposite side of the room."}]},{"chapterName":"Schlossberg Funicular and Kriegssteig path","headerImage":9395,"audioTracks":[{"audioFile":9229,"guideType":"normal","transcription":"Nachdem der Schlossberg seine milit\u00e4rische Funktion verloren hatte, durfte die Stadtbev\u00f6lkerung nun auf den Berg und von hier aus auf die Stadt blicken.\r\nMit seiner Umgestaltung zum Park wurde auch die Erschlie\u00dfung des Schlossberges immer mehr vorangetrieben. Neue Gastronomieangebote und neue Wege machten den Schlossberg zu einem beliebten Ausflugsziel der Grazerinnen und Grazer.\r\nZwei der wichtigsten M\u00f6glichkeiten, auf den Berg zu gelangen, finden Sie in diesem Bereich thematisiert: die Schlossbergbahn sowie den Kriegs- oder Felsensteig. Sie finden hier verschiedene fr\u00fche Ansichten und Pl\u00e4ne zu diesen beiden Aufstiegsm\u00f6glichkeiten.\r\nDie Schlossbergbahn wurde bereits 1894 als Standseilbahn er\u00f6ffnet, damals noch mit Dampf betrieben. Bereits 1900 fuhr die Schlossbergbahn dann schon elektrisch.\r\nMit der Schlossbergbahn lassen sich bis heute die rund 110 H\u00f6henmeter barrierefrei \u00fcberwinden. Mit der Bahn er\u00f6ffnete auch das Schlossbergrestaurant an der Bergstation.\r\nRund zwanzig Jahre sp\u00e4ter wurde einer der wichtigsten Fu\u00dfwege auf den Schlossberg er\u00f6ffnet: Etwa 260 Stufen f\u00fchren vom Schlossbergplatz bis zum Uhrturm. Die Planung eines solchen Felsensteigs reicht bis in die 1870er-Jahre zur\u00fcck. Verwirklicht wurde die Idee aber erst im Ersten Weltkrieg von Soldaten. Daher kommt der Name Kriegssteig.\r\nEine wesentliche Erweiterung erfuhr der Kriegssteig im Jahre 1928 anl\u00e4sslich der 800-Jahr-Feier der Stadt Graz. Er wurde Richtung Norden um den Jubil\u00e4umssteig erweitert.\r\n\r\nBegeben wir uns nun zur hinteren Wand des Raumes. Hier finden Sie auf einer der Fahnen ein Denkmal abgebildet. Das wollen wir uns bei der n\u00e4chsten Station genauer ansehen."},{"audioFile":9231,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Der Schlossberg hatte nun keine milit\u00e4rische Aufgabe mehr. \r\nDer Berg war nun f\u00fcr die Grazerinnen und Grazer begehbar. \r\nVon dort hatten sie einen sch\u00f6nen Ausblick auf die Stadt.\r\nImmer neue Wege wurden angelegt.\r\nViele neue Restaurants und Caf\u00e9s entstanden dort. \r\nDer Berg wurde zu einem wichtigen Ausflugsziel f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung.\r\nEs gibt mehrere M\u00f6glichkeiten, wie Sie auf den Berg gelangen k\u00f6nnen: \r\nSie k\u00f6nnen mit der Schlossbergbahn fahren. \r\nOder Sie k\u00f6nnen \u00fcber den Kriegssteig hinaufgehen.\r\nDer Kriegssteig hei\u00dft auch Felsensteig.\r\nIn diesem Bereich sehen sie einige Bilder, Dokumente und einen Film zur Schlossbergbahn und zum Kriegssteig.\r\nDie Schlossbergbahn wurde bereits 1894 als Standseilbahn er\u00f6ffnet. \r\nEine Standseilbahn f\u00e4hrt auf Schienen und wird mit einem Seil bewegt. \r\nDamals wurde die Seilbahn noch mit Dampf betrieben. \r\nSie k\u00f6nnen 110 H\u00f6henmeter mit der Bahn barrierefrei erreichen. \r\nBarrierefrei bedeutet ohne Hindernisse und H\u00fcrden. \r\nZur gleichen Zeit er\u00f6ffnete auch das Schlossbergrestaurant. \r\nEs liegt oben an der Bergstation. \r\nBereits seit 1900 f\u00e4hrt die Schlossbergbahn elektrisch. \r\n20 Jahre sp\u00e4ter wurde der Kriegssteig auf den Schlossberg er\u00f6ffnet. \r\nFast 260 Stufen f\u00fchren vom Schlossbergplatz bis zum Uhrturm.\r\nSoldaten bauten den Kriegssteig im Ersten Weltkrieg. \r\nDer Name Kriegssteig geht auf die Zeit der Entstehung zur\u00fcck. \r\nVor fast 100 Jahren wurde der Kriegssteig wesentlich erweitert. \r\nDies geschah, als die Stadt 800 Jahre alt wurde. \r\nDer Kriegssteig wurde in Richtung Norden um den Jubil\u00e4umssteig erweitert.\r\nWir gehen nun zur letzten Station.\r\nDiese ist links neben dem Ausgang."},{"audioFile":9233,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Nachdem der Schlossberg seine milit\u00e4rische Funktion verloren hatte, durfte die Stadtbev\u00f6lkerung nun auf den Berg und von hier aus auf die Stadt blicken.\r\nSeit seiner Umgestaltung zum Park wurde auch die Erschlie\u00dfung des Schlossberges immer mehr vorangetrieben. Neue Gastronomieangebote und neue Wege machten den Schlossberg zu einem beliebten Ausflugsziel der Grazerinnen und Grazer.\r\nZwei der wichtigsten M\u00f6glichkeiten, auf den Berg zu gelangen, finden Sie hier thematisiert: die Schlossbergbahn sowie den Kriegs- oder Felsensteig.\r\nDie Schlossbergbahn wurde bereits 1894 als Standseilbahn er\u00f6ffnet, damals noch mit Dampf betrieben. Bereits 1900 fuhr die Schlossbergbahn dann schon elektrisch.\r\nMit der Schlossbergbahn lassen sich bis heute die rund 110 H\u00f6henmeter barrierefrei \u00fcberwinden. Mit der Bahn er\u00f6ffnete auch das Schlossbergrestaurant an der Bergstation.\r\nRund zwanzig Jahre sp\u00e4ter wurde einer der wichtigsten Fu\u00dfwege auf den Schlossberg er\u00f6ffnet: Etwa 260 Stufen f\u00fchren vom Schlossbergplatz bis zum Uhrturm. Die Planung dieses Felsensteigs reicht bis in die 1870er-Jahre zur\u00fcck. Verwirklicht wurde die Idee aber erst im Ersten Weltkrieg von Soldaten. Daher kommt der Name Kriegssteig.\r\nEine wesentliche Erweiterung erfuhr der Kriegssteig im Jahre 1928 anl\u00e4sslich der 800-Jahr-Feier der Stadt Graz. Er wurde Richtung Norden um den Jubil\u00e4umssteig erweitert.\r\nAn dieser Station gibt es mehrere Objekte, die diese neue Nutzung des Schlossberges dokumentieren. Vor der Wand am Holzpanel eingerahmt sind acht Postkarten, die den Schlossberg in verschiedenen Ansichten zwischen den Jahren 1913-1924 darstellen. Auf sieben dieser acht Postkarten ist die Schlossbergbahn zentrales Motiv. Man sieht auch Gastronomische Einrichtungen sowie geselliges Beisammensein von Grazerinnen und Grazern neben dem Glockenturm. Von den Postkarten sind zwei im Hochformat und vier davon im Querformat angebracht. Die Hintergrundfarben der kolorierten Postkarten sind in den T\u00f6nen hellblau, hellrosa und hellgelblich-orange gehalten.\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\nEs gibt noch mehrere andere Objekte in diesem Bereich der Ausstellung.\r\nAm Tisch vor der Wand angebracht finden Sie die Reproduktion einer Werbe- und Informationsgrafik \u00fcber die Schlossbergbahn. Gro\u00df steht hier \u201eGraz\u201c und \u201eFahrordnung und Fahrpreise der Schlossbergbahn von 1894.\u201c geschrieben. Es handelt sich um eine Farblithographie auf Papier, die im Original 95x62 cm gro\u00df ist. Im linken unteren Bild-Eck befindet sich die Talstation der Schlossbergbahn. Quer \u00fcber die Grafik bis hin in das rechte obere Eck f\u00e4hrt die Schlossbergbahn, die in der oberen Bergstation ankommt. Neben den Gleisen steht links der Schriftzug \u201eSchlossbergbahn\u201c. Zur Darstellung des Uhrturmes steht geschrieben: \u201eStadt Graz Sehensw\u00fcrdigkeit ersten Ranges, Station Schlossberg mit Caf\u00e9 und Restauration, herrliche Aussicht, m\u00e4\u00dfige Preise, Steinfelder Bier von Br\u00fcder Reininghaus.\u201c Rechts befindet sich mittig auf der Grafik eine Figur, ein Zwerg oder Wichtel, darunter die Fahrordnung, die Fahrpreise, die der erm\u00e4\u00dfigten Fahrkarten und die Gep\u00e4ckskartenpreise. \r\nNeben diesem Tisch direkt an der Wand befindet sich ein Monitor. Er zeigt einen Film, der anl\u00e4sslich des 800 Jahr Jubil\u00e4ums der Stadt Graz im Jahr 1928 angefertigt wurde. Auch der Schlossberg mit seinen Anlagen und Geb\u00e4uden war zentrales Bildmotiv und Ort der Feierlichkeiten. Im schwarz-wei\u00df Video ohne Ton werden Ansichten des Schlossbergs, des Kriegs- und Jubil\u00e4umssteigs, aber auch der Schlossbergbahn w\u00e4hrend ihrer Fahrt gezeigt.\r\n\r\nWenden wir uns nun der letzten Station unserer Tour zu. Sie befindet sich am Ende des Raumes links neben der T\u00fcre zum Ausgang. Hier finden Sie auf einer der Fahnen ein Denkmal abgebildet. "},{"audioFile":9235,"guideType":"easy_english","transcription":"The Schlossberg now no longer had any military function. \r\nInhabitants of Graz could now visit the mountain \r\nand enjoy the fine views over the town.\r\nMore and more new paths were created.\r\nMany new restaurants and caf\u00e9s opened. \r\nMany people now went up the Schlossberg for a day out.\r\nThere are two popular ways of getting to the top of the mountain. \r\nYou can take the Schlossberg Funicular, \r\nor you can walk up the Kriegssteig Path.\r\nThe Kriegssteig Path has another name: the Felsensteig Path.\r\nThe Schlossberg Funicular was opened in 1894. \r\nA funicular runs on rails and is pulled by strong cables. \r\nIn the early days, steam was used to drive the funicular. \r\nThe funicular is fully accessible and makes it possible for everyone to climb to a height of 110m. \r\nAccessible means that there are no obstacles for people with disabilities. \r\nThe Schlossberg restaurant also opened at the same time. \r\nIt is next to the top station. \r\nSince 1900, the Schlossberg funicular has run on electricity. \r\nThe Kriegssteig Path leading to the Schlossberg was opened 20 years later. \r\nNearly 260 steps lead up from the Schlossbergplatz Square in town to the Clock Tower on the mountain.\r\nSoldiers built the Kriegssteig Path in World War I. \r\nThe name \u201cKriegssteig\u201d dates from the times when the path was built. \r\nAlmost 100 years ago, the Kriegssteig Path was made much longer. \r\nThis happened when the town celebrated its 800-years jubilee. \r\nThe Kriegssteig Path was made longer towards the north and now included the Jubil\u00e4umssteig Path."}]},{"chapterName":"The Schossberg as  a place for monuments","headerImage":9397,"audioTracks":[{"audioFile":9237,"guideType":"normal","transcription":"Auf dem Schlossberg befinden sich viele Denkm\u00e4ler. Das erste aus dem Jahre 1859 sehen Sie auf der Abbildung. \r\nGewidmet wurde es Ludwig Freiherr von Welden.\r\nVon Welden war ein ranghoher Milit\u00e4r der \u00f6sterreichischen Armee, und so ist er auch in seinem Denkmal dargestellt. F\u00fcr Graz und den Schlossberg wurde er jedoch aus einem anderen Grund bedeutend. Auf seine Pl\u00e4ne und sein Kommando geht die Umgestaltung des Schlossbergs zur\u00fcck: Von einem weitgehend kahlen Felsen hin zu einer Parkanlage im Stil eines englischen Landschaftsgartens. Eine Pflanze zu Fu\u00dfe des Dargestellten verweist auf diese Rolle.\r\nWeldens Denkmal war das erste von zahlreichen weiteren Denkm\u00e4lern, die wir heute auf dem Schlossberg finden. Oft verweisen diese auf milit\u00e4rische Zusammenh\u00e4nge, was vielen einseitig erscheinen mag, wenn man den Schlossberg als Ged\u00e4chtnisort betrachtet.\r\nHeute ist der Schlossberg ein sozialer Treffpunkt und touristischer Hotspot. Er ist identit\u00e4tsstiftend und steht im Wechselverh\u00e4ltnis zwischen unterschiedlichen Interessen. Seine Nutzung und sein Erscheinungsbild bleiben dynamisch und werden \u00f6ffentlich diskutiert.\r\nDie Audioguide-Tour endet hier.\r\nEin Abschnitt des Museums wartet jedoch noch auf Sie: die Kasematte, ein 180 m2 gro\u00dfer Gew\u00f6lberaum aus dem 16. Jahrhundert mit bis zu sechs Meter dicken Stein- und Ziegelw\u00e4nden. Hier wird die Stall- oder Kanonenbastei in ihrer historischen Dimension besonders greifbar. In einer Medieninstallation wird dort die Geschichte des Schlossberges noch einmal kompakt erz\u00e4hlt.\r\nWenn Sie mehr \u00fcber die Geschichte und Gegenwart von Graz erfahren m\u00f6chten, laden wir Sie herzlich ein, auch das Graz Museum am Fu\u00dfe des Schlossberges in der Sackstra\u00dfe zu besuchen.\r\nWir w\u00fcnschen Ihnen weiterhin einen sch\u00f6nen Aufenthalt!"},{"audioFile":9239,"guideType":"easy_to_read","transcription":"Auf dem Schlossberg befinden sich viele Denkm\u00e4ler. Das erste wurde vor ungef\u00e4hr 110 Jahren aufgestellt. Es zeigt einen Mann: Ludwig Freiherr von Welden.\r\nVon Welden hatte eine hohe Position in der \u00f6sterreichischen Armee. \r\nDeswegen wurde von Welden ein Denkmal gewidmet. \r\nEr war f\u00fcr Graz und den Schlossberg wichtig. \r\nEr plante den Park am Schlossberg. \r\nDer kahle und felsige Berg wurde zu einem englischen Landschaftsgarten.\r\nWeldens Denkmal war das erste Denkmal am Schlossberg. \r\nEs gibt auch zahlreiche andere Denkm\u00e4ler.\r\n\r\nHeute ist der Schlossberg ein sozialer Treffpunkt. \r\nViele Touristinnen und Touristen besuchen auch den Schlossberg. \r\nDer Schlossberg ist vielen Grazerinnen und Grazern sehr wichtig. \r\nEs wird oft \u00fcber den Schlossberg gesprochen:\r\n\r\nWie soll der Berg aussehen? Welche Denkm\u00e4ler sollen wir aufstellen?\r\nWie sollen wir den Berg nutzen? Es gibt viele Meinungen!\r\nDer Rundgang mit dem Audioguide endet hier.\r\nEin Abschnitt des Museums wartet jedoch noch auf Sie: \r\ndie 500 Jahre alte Kasematte, eine gro\u00dfe Halle mit dicken Mauern.\r\nDie Kasematte ist der Keller dieses Hauses. Die Ziegelw\u00e4nde des Raumes sind bis zu 6 Meter dick. \r\nEin Modell und ein Video geben einen \u00dcberblick zur Geschichte des Schlossberges.\r\nSie k\u00f6nnen mit dem Lift im n\u00e4chsten Raum in die Kasematte hinunterfahren.\r\nSie k\u00f6nnen auch \u00fcber die Stiege im Hof in die Kasematte hinuntergehen. \r\nM\u00f6chten Sie mehr \u00fcber die Geschichte und Gegenwart von Graz erfahren? Besuchen Sie auch das Graz Museum in der Sackstra\u00dfe. Es liegt am Fu\u00dfe des Schlossberges. \r\nWir w\u00fcnschen Ihnen weiterhin einen sch\u00f6nen Aufenthalt!"},{"audioFile":9241,"guideType":"visually_handicapped","transcription":"Auf dem Schlossberg befinden sich viele Denkm\u00e4ler. Das erste Denkmal aus dem Jahre 1859 ist hier als Fotografie wiedergegeben. \r\nGewidmet wurde dieses Denkmal Ludwig Freiherr von Welden.\r\nVon Welden war ein ranghoher Milit\u00e4r der \u00f6sterreichischen Armee, und so ist er auch im Denkmal dargestellt. F\u00fcr Graz und den Schlossberg wurde er jedoch aus einem anderen Grund bedeutend. Auf seine Pl\u00e4ne und sein Kommando geht die Umgestaltung des Schlossbergs zur\u00fcck: Von einem weitgehend kahlen Felsen hin zu einer Parkanlage im Stil eines englischen Landschaftsgartens. \r\nIm oberen Bereich der Fahne ist eine Fotografie zu finden, die das von Hans Grasser geschaffene Welden-Denkmal von der rechten Seite zeigt. Dieses Denkmal pr\u00e4sentiert Welden in Uniform mit einem S\u00e4bel in der linken Hand als Bronzestandbild. Welden blickt gerade aus. Seine kurzen Haare hat er nach hinten gek\u00e4mmt in Seitenscheitel. Er tr\u00e4gt eine Uniform mit Milit\u00e4rmantel. Hinter und neben seinem rechten Bein ragt eine Pflanze aus dem Felsen hervor. Sie soll an seine Verdienste als Gestalter des Schlossbergs erinnern. Am Sockel befinden sich die G\u00f6ttinnen des Gl\u00fccks und des Krieges. \r\nWeldens Denkmal war das erste von zahlreichen weiteren Denkm\u00e4lern, die wir heute auf dem Schlossberg finden. Oft verweisen diese auf milit\u00e4rische Zusammenh\u00e4nge, was vielen einseitig erscheinen mag, wenn man den Schlossberg als Ged\u00e4chtnisort betrachtet.\r\nHeute ist der Schlossberg ein sozialer Treffpunkt und touristischer Hotspot. Er ist identit\u00e4tsstiftend und steht im Wechselverh\u00e4ltnis zwischen unterschiedlichen Interessen. Seine Nutzung und sein Erscheinungsbild bleiben dynamisch und werden \u00f6ffentlich diskutiert.\r\nDie Audioguide-Tour endet hier.\r\nEin Abschnitt des Museums wartet jedoch noch auf Sie: die Kasematte, ein 180 m2 gro\u00dfer Gew\u00f6lberaum aus dem 16. Jahrhundert mit bis zu sechs Meter dicken Stein- und Ziegelw\u00e4nden. Hier wird die Stall- oder Kanonenbastei in ihrer historischen Dimension besonders erlebbar. In einer Medieninstallation wird dort die Geschichte des Schlossberges noch einmal kompakt erz\u00e4hlt.\r\nSie k\u00f6nnen mit dem Lift im n\u00e4chsten Raum in die Kasematte hinunterfahren oder diese, vorbei an den trompetenden Elefanten, \u00fcber einen Stiegenabgang im Innenhof erreichen. \r\nWenn Sie mehr \u00fcber die Geschichte und Gegenwart von Graz erfahren m\u00f6chten, laden wir Sie herzlich ein, auch das Graz Museum am Fu\u00dfe des Schlossberges in der Sackstra\u00dfe zu besuchen.\r\nWir w\u00fcnschen Ihnen weiterhin einen sch\u00f6nen Aufenthalt!"},{"audioFile":9243,"guideType":"easy_english","transcription":"On the Schlossberg, there are many monuments and statues. \r\nThe first was put there about 120 years ago\r\nand shows a man: Ludwig Freiherr von Welden.\r\nVon Welden was a high-ranking officer in the Austrian army. \r\nHe was an important man for Graz and the Schlossberg. \r\nHe made new plans for the Schlossberg and redesigned it. \r\nThe bare and rocky mountain became an English landscape garden.\r\nWelden\u2019s statue was the first monument on the Schlossberg. \r\nThere are numerous other monuments on the Schlossberg. \r\n\r\nToday, the Schlossberg is a place where people like to meet. \r\nMany tourists visit the Schlossberg. \r\nThe Schlossberg is very dear to many inhabitants of Graz. \r\nPeople often talk about the Schlossberg.\r\nThere are many opinions.\r\nWhat should the mountain look like?\r\nWhich monuments should we put up?\r\nHow should we use the mountain? \r\n \r\nThe tour with the audio guide ends here.\r\nYou can still visit one last section of the museum: \r\nthe 500-year-old Casemate, a big hall with thick walls.\r\nThe Casemate is the basement of this house. \r\nThe brick walls of the room are up to 6 metres thick. \r\nA model and a video give an overview of the Schlossberg\u2019s history.\r\nYou can use the lift in the next room to go down to the Casemate.\r\nYou can also use the stairs in the courtyard to walk down to the Casemate. \r\nWould you like to learn more about Graz, past and present? Then please visit the Graz Museum in Sackstrasse. \r\nIt is located at the foot of the Schlossberg. \r\nWe hope you enjoy the rest of your visit!"}]}]},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Graz Museum Schlossberg - Graz Museum<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.grazmuseum.at\/exhibition\/graz-museum-schlossberg\/\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"2 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.grazmuseum.at\/exhibition\/graz-museum-schlossberg\/\",\"url\":\"https:\/\/www.grazmuseum.at\/exhibition\/graz-museum-schlossberg\/\",\"name\":\"Graz Museum Schlossberg - 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