Die Dauerausstellung zur Grazer Stadtgeschichte veranschaulicht aus lokaler wie europäischer Perspektive die Entwicklung der steirischen Hauptstadt vom Mittelalter bis 2003, als Graz Kulturhauptstadt Europas war. Über die Epochen hinweg lassen sich die Schwerpunktthemen „Projekt Stadt“, „Stadtbilder“, „Vielfalt“ und „Geschlechterrollen“ verfolgen. Die vielstimmig erzählten Geschichten bilden einen Gang von der Erlangung der städtischen Autonomie und der Rolle als Residenzstadt über die Zeit der Weltkriege bis hin zum wirtschaftlichen und kulturpolitischen Aufschwung der Nachkriegsjahrzehnte.

Neben einer Überblicksführung bieten wir in 360 GRAZ. Eine Geschichte der Stadt für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Schulstufe auch spezielle Führungen zu den Themen „Geschlechtergeschichte“, „Migration“, „Religion“, „politische und gesellschaftliche Radikalisierung“ und „Stadtentwicklung“ sowie über „Jüdisches Leben in Graz“ an. Schülerinnen und Schüler im Volksschulalter können sich auf eine Zeitreise durch Graz begeben.

Eine Zeitreise durch Graz

Stadtgeschichte für Kinder im Volksschulalter

Geschichte macht Spaß. Geschichte macht klug. Im GrazMuseum begeben wir uns auf eine Zeitreise durch Graz. Ein Flugobjekt bringt uns rund 200 Jahre in die Vergangenheit, wo wir die Schloßbergfestung mit vielen kleinen Details entdecken. Welche Bedeutung hatte der Schloßberg für die Stadt? Und wie ist Graz zu einer großen Stadt geworden? War das Leben in der Stadt völlig anders als heute? Die Klasse wird bei dieser Aktivführung von zwei Kulturvermittlerinnen- und vermittlern begleitet. Für die Nachbereitung in der Schule erhalten die Begleitlehrerinnen und -lehrer eine Materialienmappe.

Dauer: ca. 75 Minuten

 

Shalom in Graz

Wer war Rabbi Nissim und wo lebten Grazer Jüdinnen und Juden im Mittelalter? Wie haben die Synagogen in Graz ausgesehen und warum wurden sie zerstört?
In unserem Workshop für Volksschulklassen forschen wir zu diesen und anderen Fragen und begeben uns auf eine Zeitreise durch die jüdische Geschichte in Graz. Dabei wird das Judentum als lebendige Kultur und Teil der Grazer Stadtgeschichte erfahrbar gemacht.

Dauer: ca. 60 Minuten

Deutsch lernen im GrazMuseum

Museumsobjekte eignen sich ideal zum sprachlichen Austausch, zum Wortefinden und zum Deutschlernen. Bei diesem Führungsformat steht das Sprechen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund.
Nach eigenen Vorlieben ausgewählte Objekte werden mit den vorhandenen Sprachkenntnissen beschrieben. Was sehen wir? Was ist das? Wann war das? Was ist heute anders oder ähnlich? Die Bilder und Gegenstände des Museums dienen als Impulsgeber für kulturellen und sprachlichen Austausch. Für Anfängerinnen und Anfänger liegt der Fokus auf dem Benennen und Beschreiben. Fortgeschrittene werden angeregt, über Verknüpfungen zu anderen historischen oder kulturellen Perspektiven zu sprechen.

Ideale Gruppengröße: 12 Personen. Größere Gruppen werden geteilt. Für Anfängerinnen und Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Schattentheater

An manchen Tagen erwachen in unserer Dauerausstellung über die Grazer Stadtgeschichte die Figuren, Objekte und Bilder zum Leben.
In einem Schattentheater bringen wir gemeinsam die historischen Figuren zum Sprechen und richten den Blick auf die Grazer Stadtgeschichte. Dabei entwerfen und basteln wir die Figuren für das Schattentheater selbst. Der Fantasie werden dabei keine Grenzen gesetzt. Da passiert ganz schön viel Geschichte!

Dauer: ca. 2 Stunden
Für Gruppen bis zu 10 Personen

Spezialführung für Lehrende

Für Lehrerinnen und Lehrer, die sich auf den Museumsbesuch mit der Schulklasse intensiver vorbereiten möchten, bieten wir regelmäßig Sonderführungen an.
Bei diesen Veranstaltungen informieren wir über das gesamte Ausstellungsangebot des Hauses und im Speziellen über die Vermittlungsangebote für Schülerinnen und Schüler. Termine für Lehrende können auch individuell vereinbart werden.

Kontakt

Mag.a Annette Rainer
Leiterin Publikumsservice und Kulturvermittlung
+43 316 872-7600
grazmuseum@stadt.graz.at