HomeSammlungenWissenschaft und Forschung

Wissenschaft und Forschung

Der „unsichtbare“, aber kostenintensive Teil des GrazMuseums ist seine umfangreiche Tätigkeit als wissenschaftliche Anstalt. Museen ersetzen dabei nicht universitäre und außeruniversitäre Forschung und Lehre, sondern betreiben Wissenschaft entlang ihrer besonderen Objektkompetenz vor allem durch die umfassende Dokumentation der ihnen anvertrauten Gegenstände (Katalogisierung). Wie in den Dauer- und Sonderausstellungen geht es nicht um „neutrale“ Wissenschaftlichkeit, sondern um die intensiv diskutierte Perspektive gesellschaftsrelevanter Fragen an die Museumsobjekte.


Mehr als Bilder. Illustrierte Postkarten in Sammlungen, Archiven, Museen

„Lovrana – Siroko“, ohne Verlag, monochromer Lichtdruck, gelaufen von Lovran nach Graz, Poststempel 14.5.1905, GrazMuseum ASK05/ 00027: „Lovran“
„Lovrana – Siroko“, ohne Verlag, monochromer Lichtdruck, gelaufen von Lovran nach Graz, Poststempel 14.5.1905, GrazMuseum ASK05/ 00027: „Lovran“
„Unser Hausmeister“, Verlag Otto Schmidt, Wien, aus der Serie „Wiener Typen“, Aufnahme 1873/78, Karte um 1899, getönter Lichtdruck, Poststempel 7.4.1899, gelaufen von Wien nach Krems. Privatsammlung
„Unser Hausmeister“, Verlag Otto Schmidt, Wien, aus der Serie „Wiener Typen“, Aufnahme 1873/78, Karte um 1899, getönter Lichtdruck, Poststempel 7.4.1899, gelaufen von Wien nach Krems. Privatsammlung
„Gruss aus Graz. Franz Joseph Brunnen, Stadtpark“, Verlag Müller & Trüb, Aarau, gelaufen von Graz nach Salloch/ Zalog (Krain), Poststempel 24. 7. 1900, Chromolithographie, GrazMuseum STM ASK 05/00004: „Stadtpark“.
„Gruss aus Graz. Franz Joseph Brunnen, Stadtpark“, Verlag Müller & Trüb, Aarau, gelaufen von Graz nach Salloch/ Zalog (Krain), Poststempel 24. 7. 1900, Chromolithographie, GrazMuseum STM ASK 05/00004: „Stadtpark“.
„Bad Harzburg“, unbekannter Fotograf, grüngetönter Lichtdruck, „Photomaton“, mit eingeklebtem Selbstporträt, Automatenfoto, gelaufen von Bad Harzburg nach Stockholm, Poststempel 11.7.1929, Privatsammlung
„Bad Harzburg“, unbekannter Fotograf, grüngetönter Lichtdruck, „Photomaton“, mit eingeklebtem Selbstporträt, Automatenfoto, gelaufen von Bad Harzburg nach Stockholm, Poststempel 11.7.1929, Privatsammlung
„Dolomiti. Lago di Misurina 1755 – Sorapis 3205. Misurina-See gegen Sorapis”, Verlag G. Ghedina, Cortina, Kupfertiefdruck, gelaufen, Poststempel 13.8.1959.
„Dolomiti. Lago di Misurina 1755 – Sorapis 3205. Misurina-See gegen Sorapis”, Verlag G. Ghedina, Cortina, Kupfertiefdruck, gelaufen, Poststempel 13.8.1959.
Anonym: Zusammensein am Nachmittag, Karte, Silbergelatine, gelaufen von ???berg nach Alt Aussee, Poststempel 31.8.1901, Privatsammlung
Anonym: Zusammensein am Nachmittag, Karte, Silbergelatine, gelaufen von ???berg nach Alt Aussee, Poststempel 31.8.1901, Privatsammlung
Anonym, „Gruss aus Adelsberg. Pozdrav iz Postojne“, Lithographie, gelaufen 1897 nach Graz, Poststempel 13. und 14.9.1897, GrazMuseum ASK05/00029
Anonym, „Gruss aus Adelsberg. Pozdrav iz Postojne“, Lithographie, gelaufen 1897 nach Graz, Poststempel 13. und 14.9.1897, GrazMuseum ASK05/00029
Bradna, Wien: „Gruß aus Waidhofen a./d. Thaya“, Correspondenz-Karte mit vier Abbildun-gen, Lichtdruck, gelaufen 1902 von Waidhofen a.d. Thaya nach Steinhaus am Semmering, Poststempel 3.9.1902, Privatsammlung
Bradna, Wien: „Gruß aus Waidhofen a./d. Thaya“, Correspondenz-Karte mit vier Abbildun-gen, Lichtdruck, gelaufen 1902 von Waidhofen a.d. Thaya nach Steinhaus am Semmering, Poststempel 3.9.1902, Privatsammlung

Das Projekt widmet sich der illustrierten Postkarte als zentralem Objekt der Alltagskultur. Ausgehend von den Beständen des GrazMuseums (26.000 insgesamt, davon etwa 8.000 mit Ansichten von Graz) werden Strategien für einen adäquaten Umgang mit dem Massenbildtrager im Museums- und Archivbereich entwickelt. Finanziert vom Photoinstitut Bonartes (Wien) sucht das Projekt neue Zugänge zur Inventarisierungspraxis, bietet Workshops zur Kompetenzerweiterung und betreibt den Aufbau eines Verzeichnisses zu Postkartenbeständen in Österreich.

Kontakt: Mag. Eva Tropper
+43 316 872-7604
eva.tropper@stadt.graz.at
http://postkarten.bonartes.org


Forschungsprojekt Wilhem Thöny und der Große Krieg

Wilhelm Thöny, Blick vom Autal bei Graz Richtung Süden, 1917.
Wilhelm Thöny, aus der Serie: Die Feinde Deutschlands und seine Verbündeten, 1917.

Das Projekt „Wilhelm Thöny und der Große Krieg“ versteht sich gleichermaßen als kunsthistorische wie als kulturhistorische Ausstellung. Im Zuge der auf einem Forschungsprojekt des GrazMuseums basierenden Ausstellung sollen Thönys „Schlachtenbilder“ sowie seine „Darstellungen aus dem Leben der Soldaten“, aber auch die Porträts, die er sowohl von Offizieren wie auch von „Kriegsgefangenen“ anfertigte, mit militärhistorischen Methoden ikonografisch entschlüsselt werden. Darüber hinaus gilt es, Thönys künstlerische Arbeiten mit Objekten, Militärkarten, Dokumenten und Fotografien, welche die Wirklichkeit des Ersten Weltkriegs kontrastierend veranschaulichen, zu kontextuieren. Einen ersten Einblick in das Projekt bietet Annette Rainers Text, der erstmals im Katalog Wilhelm Thöny: Im Sog der Moderne (Hrsg. v. Günther Holler-Schuster und Christa Steinle, Bielefeld: Kerber Verlag 2013, 526 S., € 58,–) publiziert wurde. Der Katalog erschien anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Neuen Galerie des Universalmuseums Joanneum Graz.

Download PDF: Annette Rainer, Wilhelm Thoeny und der Große Krieg


Krebsenkeller. Ein Recherche-Projekt zu Grazer Porträts

Schankraum im alten Krebsenkeller, ©Hannes Loske

Das GrazMuseum hat etwa 250 Porträtskizzen, die aus dem Krebsenkeller stammen, erworben. In diesem Grazer Traditionsgasthaus porträtierten die Maler Robert Foit, Franz Thür u.a. im vergangenen Jahrhundert zahlreiche Persönlichkeiten und Stammgäste. Doch wer waren diese Menschen? Von den meisten der Porträtierten verfügten wir über keinerlei Informationen. Dank der engagierten Beteiligung unserer Besucher/-innen konnten in der Ausstellung, die ab 29. November 2013 im 2. Stock des GrazMusuems gezeigt wurde, bereits zahlreiche Personen identifiziert werden. Fortsetzung findet das Projekt nun auch online: Kennen Sie eines der Gesichter aus dem Krebsenkeller? Dann unterstützen Sie uns und bringen Sie Ihr Wissen ins Museum! 
zu den Porträts

Freier Eintritt ins GrazMuseum für alle bis 18 Jahre

1. März 2017:
Freie Führungen, freier Eintritt!

Wollen Sie über unser Veranstaltungsprogramm informiert sein? Anmeldung zum GrazMuseum-Newsletter

CafeFamoos © GrazMuseum, Foto Lena Prehal

Das Pop-Up Café Famoos versüßt Ihren Museumsbesuch immer DO bis SA (11-16 Uhr).

Besucher/-inneninfos

Öffnungszeiten

Mi-Mo, 10-17 Uhr
(täglich außer dienstags)

Eintrittspreise

Erwachsene: € 5,–
Ermäßigt: € 3,–
Jahreskarte: € 14,–
Freier Eintritt für alle bis 18!
 
Führungen: € 2,–
Abendveranstaltungen: € 5,–
Workshops:
(Schüler/-innen im Klassenverband: € 2,–)
€ 4,–
Kindergeburtstag: € 12,–

Alle angegebenen Preise verstehen sich pro Person.

Freien Eintritt ins GrazMuseum haben...
Der ermäßigte Preis gilt für...

Kontakt/Lage

GrazMuseum
Sackstraße 18
A-8010 Graz
grazmuseum@stadt.graz.at
T +43 316 872-7600

Stadtarchiv Graz
Schiffgasse 4
8020 Graz
stadtarchiv@stadt.graz.at
T +43 316 872-7620

© GrazMuseum \ Sackstraße 18 \ A-8010 Graz \ T +43 316 872 7600 \ grazmuseum@stadt.graz.at

Newsletteranmeldung